Die Wege der Goldaktien
Frank Holmes in Traders Daily zum Thema Aktien & Aktienhandel
vom 29. Juni 2009, 12:00 Uhr
ENL5454
„U.S. Global Investors" legen uns durchweg einen Portfolio-Anteil von 10% nahe, also haben wir uns auch die Gewinne für die Anleger auf diesem Niveau angesehen. Ein Anteil von 10% Goldaktien mit einer jährlichen Anpassung, hätte im Durchschnitt 0,63% mehr eingebracht, als ein Portfolio, welches sich ganz ausschließlich auf den S&P 500 verlässt.
In Dollar bedeutet das für eine Anlage von 10.000 Dollar in ein 90-10 Portfolio, dass es in den 25 Jahren auf 107.611 Dollar anwachsen würde (wobei man dabei von gleichen durchschnittlichen jährlichen Erträgen seit 1971 und jährlichem Rebalancing ausgeht), verglichen mit 93,210 für ein Portfolio, welches ganz ausschließlich in die Aktien des S&P 500 investiert.
Und wenn man einen Blick auf die wirksame Grenze in der Tabelle wirft, dann ist das Gewicht von 10% zwei Punkte oberhalb der 100%igen Nutzung des S&P 500 im Portfolio. Sie können also erkennen, dass ein Hinzufügen von Goldaktien zum Portfolio dazu führt, dass man den Gewinn erhöht, ohne die Schwankungen des Portfolios zu erhöhen.
Mehr als zwei Jahrzehnte und viele Aufwärts- und Abwärtstrends liegen hinter uns, seitdem Professor Jaffe seine Studie veröffentlicht hat. Aber unsere anschließenden Studien zeigen, dass das Verhältnis zwischen Gold und Anlegergewinnen und der Volatilität im Großen und Ganzen gleich geblieben ist.
Ein weiterer, auf eine Hausse verweisender Indikator für Gold und Goldaktien ist der, dass zum ersten Mal in meinen zwanzig Jahren als Anleger bei US Global Investors, Rentenfondsberater und andere Berater großer institutioneller Anleger die Nutzung von Gold befürworten.
Diese Leute haben einen Einfluss auf die Manager und auf viele hunderte von Milliarden von Dollar in den Rentenfonds und sie raten zu einer fünf- bis achtprozentigen Zufügung von Gold zum Portfolio, und das entspricht der langfristigen Zuweisung, die auch von US Global empfohlen wird.
Eine andere Sache, die die Goldaktien unten gehalten hat, war die Zahl der Finanzierungen von Goldaktien. Anfang 2009 gab es ungefähr 50 Deals und mehr als 5 Milliarden wurden aufgebracht und das brachte eine kurzfristige Deckelung für die etablierten Goldproduzenten so dass diese sagten, sie würden anfangen, die Junior-Explorationsunternehmen zu kaufen.
Das Auftauchen eines neuen Zyklus der Fusionen und Aufkäufe war ein Schlüsselantrieb für die kleineren Explorationsaktien, die in beachtlicher Weise die tatsächlichen Produzenten im Jahr 2009 in ihren Leistungen übertrafen. Die Minenfirmen, die ihre Reserven auffüllen konnten, während sie gleichzeitig ihre Kosten kontrollieren konnten, um die Rentabilität zu verbessern, werden dies in ihren Aktienkursen wiederfinden.
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