Die wahren Gewinner des steigenden Goldpreises
Daniel Wihelmi in Profit Radar zum Thema Goldpreisentwicklung
vom 19. März 2009, 19:00 Uhr
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Gold ist wieder en vouge. Im Februar stieg das gelbe Edelmetall zum ersten Mal seit gut einem Jahr wieder auf 1.000 USD pro Feinunze. Noch mehr Potential als Gold selbst bieten jedoch die Gold-Produzenten. Denn die Gold-Produzenten profitieren besonders stark von den Entwicklungen an den Rohstoffmärkten (wohlgemerkt: Nicht die Explorer, sondern die Produzenten profitieren besonders stark).
Doch der Reihe nach: Im Herbst 2008 wurde auf dem bisherigen Höhepunkt der Baisse von den Banken und Fonds alles verkauft - von Emerging Markets-Werten über Blue Chips aus Industrieländern bis zu den Rohstoffen. Auch die Aktien der Goldminenbetreiber kamen massiv unter die Räder.
Und genau diese Übertreibung bietet cleveren Anlegern nun eine sehr spannende Chance. Denn im Gegensatz zu fast allen Wirtschaftsbranchen haben sich die Rahmenbedingungen für Goldproduzenten im letzten halben Jahr massiv verbessert.
Auf der einen Seite ist der Goldpreis von einem Mittelkurs um 820 USD pro Unze im 2. Halbjahr 2008 auf einen Mischkurs von gut 940 USD pro Unze im 1. Quartal 2009 angestiegen. Gleichzeitig sind aber die Produktionskosten durch die deutlich gefallenen Preise bei den Energierohstoffen massiv gesunken.
Bei den Goldförderern hat der Energieverbrauch auf der Kostenseite einen mächtigen Anteil von dreißig Prozent. Während also die Produktionskosten im letzten halben Jahr massiv gesunken sind, ist der Goldpreis auf der anderen Seite gegenüber dem 2. Halbjahr 2008 um gut 15% angestiegen.
Das ist eine explosive Mischung, die deutliche Gewinnsteigerungen bei ungehedgten Goldproduzenten verspricht. Denn da die Produktionskosten für eine Unze Gold gleich bleiben, schlägt sich jeder Dollar an Goldpreissteigerungen zu 100% direkt auf die Gewinnseite nieder.
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