Die wahre chinesische Wirtschaft, Teil 2

Christopher Hancock in Traders Daily
vom


von Christopher Hancock

Peking darf hoffen. Chinas Appetit für Konsum wächst weiter. Ich sehe Anzeichen, dass Chinas Bruttoinlandsprodukt nicht länger vom Export abhängt.


Dem Economist zufolge legt der „jüngste Quartalsbericht der Weltbank nahe, dass die Nettoexporte im vierten Quartal nur 0,4 Prozentpunkte zum Wachstum des Bruttoinlandsprodukt des Jahres beitrugen. Das Wachstum des Bruttoinlandsprodukt insgesamt verlangsamte sich nur ein wenig (auf 11,2%) wegen des schnelleren Wachstums bei der heimischen Nachfrage, die beeindruckende 10,8 Prozentpunkte beitrug.“

Diese neusten Zahlen legen nahe, dass die chinesische Wirtschaft zu einer tragbaren Form des Jünglingsalters übergeht. Nachdem man nun ein etwas anständigeres Gleichgewicht zwischen der heimischen Produktion und dem Konsum erzielt hat, ist es Peking heute nach und nach möglich, eine weitere Währungsaufwertung als Mittel zur Bekämpfung der Inflation zu erlauben.

Es muss sich noch zeigen, was das für die amerikanischen Verbraucher bedeutet. Politische Bedrohung durch weiteren amerikanischen Protektionismus in Verbindung mit einem steigenden Yuan wird auch nicht viel dazu beitragen, es dem Otto Normalverbraucher leichter zu machen. Wenn überhaupt wird er noch mehr von dem ausgeben müssen, was er schon jetzt nicht hat. Andererseits werden Unternehmen mit Anlagewerte, die auf den chinesischen Yuan ausgestellt sind, einen Auftrieb erleben.

Unternehmen, die ihren Gewinn von Leuten bekommen, die so viel Geld haben, dass sie damit heizen könnten (die Chinesen) sollten auch nicht zu schlecht abschneiden. Und ich habe ein Unternehmen gefunden, das beide Bedingungen erfüllt. Dieses Unternehmen besitzt das Vorrecht, die Produkte von Coca-Cola zu produzieren, zu vermarkten und zu vertreiben. Und wir sprechen hier nicht nur von den 7-Elevens auf der Insel Hongkong. Dieses Unternehmen vertreibt Coca-Cola-Produkte in Taiwan, genauso wie in elf Staaten der USA und in sieben Provinzen des chinesischen Festlandes.

Das bedeutet eine Konzession für eine Bevölkerung von mehr 420 Millionen Leuten, oder, wenn man so will, 6,4% der Weltbevölkerung. Und das ist nur die Spitze des Eisbergs. Ich warne Investoren, gegenüber Aktien die von den amerikanischen Verbrauchern abhängig sind, sehr vorsichtig zu sein. Ich habe betont, dass man den Schwerpunkt von Unternehmen, die Luxusgüter herstellen (wie z.B. Apple, Starbucks oder P.F. Chang’s China Bistro) auf Unternehmen verlagern sollte, die Grundnahrungsmittel anbieten (wie die Altria Group, Budweiser, Coca-Cola, Exxon oder Johnson & Johnson).

Selbst wenn der Otto Normalverbraucher sein Haus und seine Kreditkarte verloren hat, kann er wenigstens noch 20 Dollar dazu verwenden, das zu kaufen, was er braucht. Die Liste könnte ungefähr so aussehen: Toilettenpapier, Cola light und eine Packung Zigaretten. Jeder Monat bringt uns der Realität näher.

Im Februar stand bei mehr als 223.650 amerikanischen Hausbesitzern die Zwangsvollstreckung an. Darüber hinaus stiegen die Anträge auf Arbeitslosengeld um fast das 20fache. Soweit es um das Investieren geht, bringt es uns zurück zu den Grundlagen. Vergessen Sie das MacBook Air und fangen Sie an, über einfache Verbrauchsgüter nachzudenken. Für Anleger gilt, dass die Unternehmen gedeihen sollten, die Einkommensströme aus greifbaren Anlagewerten besitzen und produzieren (Mieteinkommen) oder Verbrauchsgüter (Coca-Cola) oder natürliche Rohstoffe (Öl und Erdgas).

Ein einzelnes Unternehmen zu finden das in der Lage ist, Geldflüsse aus allen dreien zu produzieren – ein Konglomerat –, scheint noch besser zu sein. Das ist die Schönheit vieler Konglomerate. Konglomerate arbeiten oft mit einer diversifizierten Gruppe von einkommensfördernden Unternehmen. Das bedeutet, dass die Gewinne nicht an eine bestimmte Abteilung gekoppelt sind. Diversifizierte Einkommenströme stärken die Sicherheitsspanne eines Unternehmens normalerweise.


Anzeige

Weshalb die Börsen demnächst rapide abstürzen werden – und warum Sie dieser Crash z. B. +270,2% reicher machen wird …“

Roland Fressl erzielt mit seiner Trendfolge-Strategie seit 1990 unglaubliche +84,1% Performance – Jahr für Jahr!

Während der 2008er Finanzkrise waren es sogar unglaubliche +270,2% – während weltweit alle Anleger Zeter und Mordio schrien.

Jetzt schlägt sein Trading-System erneut Alarm.

Roland Fressl lädt Sie heute ein, seine in der Finanzkrise erprobte +270,2%-Gewinn-Strategie nachzumachen.

Haben Sie den Mut, jetzt einzusteigen? Maximal 100 Tradern steht diese Chance jetzt offen.

Erfahren Sie hier mehr!



Artikel bewerten
Durschnittliche Wertung:
0 Sterne
Wertungen:
0 insgesamt
Artikel weiterempfehlen
Kommentar abgeben

* = Pflichtfeld, bitte unbedingt ausfüllen

Kommentare Kommentar abgeben