Die USA mit dem Rücken zur Wand
Jürgen Nowacki in Investoren Wissen
vom 21. März 2011, 16:00 Uhr
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Ein schwarzer Schwan kommt selten allein, die USA mit dem Rücken zur Wand
In der Target Trader Ausgabe vom 17. Februar charakterisierten wir das Verschuldungsproblem der USA folgendermaßen: ... die USA haben Schulden und leben über Ihre Verhältnisse, das wissen wir schon lange, aber wie pleite diese Nation ist, das werden die US-Bürger und damit der Rest der Welt erst in den nächsten Wochen realisieren, wenn Amerika an seine gesetzliche Schuldengrenze von 14,3 Billionen US-Dollar stoßen wird.
Der charttechnische Kommentar: Die relative Stärke des Euro gegenüber dem US-Dollar (67 Prozent) nimmt weiter zu, ist aber noch nicht ausgereizt. Die überkaufte Zone beginnt zwar oberhalb von 70 Prozent, das Verkaufssignal entsteht allerdings erst, wenn der RSI oberhalb von 70 Prozent dreht und anschließend wieder unter diese Marke fällt. Im mittleren Chartbereich zeigt der steigende Kursverlauf einige GAPs, was positive Rückschlüsse auf die Trendstärke zulässt. Die Kurvenverläufe der Gleitenden Durchschnitte (blau 50 Tage, rot 200 Tage) steigen an und bestätigen damit ebenfalls den steigenden Trend. Im unteren Chartbereich generiert der MACD zusätzlich ein Kaufsignal im Tageschart. Target-Trader-Leser sind im Euro long positioniert.
Anscheinend wird es jetzt ernst, denn die Karawane der Dollarflüchtigen zieht weiter Richtung Schweizer Franken, Euro und Edelmetalle. Eine US-Dollar-Put-Position haben Target-Trader-Leser heute Morgen mit 40 Prozent Gewinn glattgestellt. Aber bei nächster Gelegenheit wird diese Position wieder aufgebaut. Wenn es soweit ist, werden die Leser per SMS- und E-Mail-Service zeitnah informiert.
Eine klare Position auf Basis der technischen Analyse bringt den alles entscheidenden Renditevorsprung
Für einen Trader ist es nicht so wichtig, darüber Bescheid zu wissen, welche Nation nun die größeren Probleme hat. Einzig entscheidend ist, wie und wohin sich die Karawane des Big Money bewegen wird. Von einer kurzfristigen Bullenfalle, davon bin ich überzeugt, kann hier und jetzt keine Rede sein. Die Charts geben jetzt eindeutig die Richtung vor, und die heißt raus aus dem US-Dollar".
Viel Erfolg am Markt wünscht Ihnen
Ihr Jürgen Nowacki
Chefredakteur Target Trader
PS: Probeabo Target Trader hier
Zum ersten Teil von: Euro-Bullen fahren am Devisenmarkt die ersten Gewinne ein
