Die Urlaube und Kredite des Herrn Wulff
Tom Firley in Investors Daily
vom 5. Januar 2012, 18:00 Uhr
ENL5454
warum ich mich bislang nicht über die Privat-Kredite unseres Bundespräsidenten geäußert habe?
Nun, vor einiger Zeit hat mein Beitrag zur Plagiats-Affäre des Herrn zu Guttenberg für massiven Wirbel gesorgt. Und - zugegeben - mein erster Eindruck zur aufgebauschten Medien-Darstellung um die Urlaube und Privat-Kredite des Herrn Wulff hätte einen ähnlich lapidaren, verharmlosenden Beitrag erzeugt. Tenor wäre gewesen (Betonung auf „wäre"): „Mir doch egal, mit wem Herr Wulff Urlaub macht. Hat Deutschland mitten in einer der größten Krisen Europas nichts Besseres zu tun als (erneut) Politiker-Hetze zu betreiben?"
Mittlerweile bin ich etwas anderer Meinung. Natürlich, einerseits hat es immer ein Gschmäckle, wenn ein Politiker höchsten Ranges die Urlaubs-Domizile eines (offensichtlich) erfolgreichen Unternehmers nutzt. Und mal Hand aufs Herz: Herr Wulff war und ist wohl nicht der einzige Politiker, der Kontakte zu erfolgreichen Unternehmern hat...
Andererseits war die Kreditnahme mit wohl sehr günstigen Konditionen nicht unbedingt ein Geniestreich... Der Punkt ist:
Als Staatsoberhaupt sollte er in der Tat der erste Diener des Staates sein. Da passt so ein unternehmerisches Auftreten einfach nicht. Als nicht gerade finanziell armer Mensch hätte er eben genau den Kreditzins akzeptieren können, den auch jeder andere Normalbürger erhalten hätte. Oder täusche ich mich da? Aber auch das - den günstigen Kredit - sehe ich nicht so dramatisch.
Als eher seltsam betrachte ich zum einen seinen Mailbox-Anruf bei der Bild-Zeitung im Dezember, noch seltsamer fand ich die Aussagen im gestrigen Interview (in ARD und ZDF), wo sich Herr Wulff zeitweise als Opfer sieht und „dass man als MENSCH einfach Fehler macht"... auch als Bundespräsident.
Das kann vielleicht Herr Beckenbauer sagen. („Jo mei, des war Fehler, aber so ist das halt und jetzt schau ma mal"). Dem „Kaiser" würden wir wohl alles verzeihen. Aber bei einem Bundespräsi wirkt solch ein aalglatter Auftritt eher fragwürdig... bei einem Mann, der laut Medien pro Jahr 199.000 Euro verdient und das auf Lebenszeit. Finanziell gesehen, könnte es ihm also eigentlich egal sein, ob er in seinem Amt bleibt oder nicht.
Das Seltsamste ist nun - wie in den Medien zu lesen ist -, Wulffs Ablehnung, seine Mailbox-Nachricht an den Bild-Redakteur zu veröffentlichen. Genau das wäre doch der Schritt in die richtige Richtung.
Was meinen Sie?
To be honest: Mir ist das Ganze eine Spur zu pseudo-amerikanisch. Herr Wulff hätte im Interview am besten noch ein weißes Taschentuch zücken müssen und eine imaginäre Träne der Menschlichkeit in seinem Augenwinkel trocknen sollen.
Ok, das war wieder etwas lapidar. Sorry.
Was meines Erachtens besser gewesen wäre: Da er menschliche Schwächen anspricht, hätte er auch ganz menschlich reagieren können und beim Interview mehr oder weniger impulsiv auf den Tisch hauen können. Dann hätte man ihm auch den wohl eher impulsiv angehauchten Anruf beim Bild-Redakteur abgekauft. Nun, allerdings kennen wir ja leider nicht den genauen Inhalt seiner Nachricht...
Bevor ich meine endgültige Meinung gebildet habe (bzw. hier veröffentliche), frage ich Sie:
Zweite Chance, da er ja vielleicht noch als guter Bundespräsident in die Geschichte eingehen könnte oder hat er sich mit den jüngsten Darbietungen und Handlungen ein entscheidendes Eigentor geschossen?
Tom Firley
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Reinhard Reichel (05.01. 2012 18:37 Uhr):
Als Össi sollte man sich eines Kommentares enthalten, aber wenn er BP Rau seinerzei für Dinge kritisiert hat, die er dann selber macht und diese es für sich dann als menschl Fehler darstellt finde ich unerhört und eines BP unwürdig und einen Charakterfehler, als 1.Mann eine Fehlbesetzung.
Antworten - Kommentar von Frank Schultze (05.01. 2012 18:42 Uhr):
Ich weiß nicht, was an einem Kredit eines Jugendfreundes, oder halt dessen Frau, der sogar normal verzinzt wird verwerflich sein soll. Auch die Urlaube bei langjährigen Freunden sind doch wenn niemand eine Vergünstigung daraus bekommt nicht verwerflich. Wenn die befragende Dame im gestrigen Interview fragt, warum er nicht dafür Geld gegeben habe, ist das gegenüber Freunden weltfremd und blödsinnig. Die ganze Diskussion muss endlich mal ein Ende haben. Man wirft Wulff vor, scheibchenweise zuzugeben. Was ist eigentlich mit den Vorwürfen, die kommen doch scheibchenweise. Und mal ehrlich, wenn irgendwer etwas wirklich belastendes, strafwürdiges vorzubringen hätte, wäre es längst gesagt.- Und Rücktrittsforderungen kämen dann von der ersten Gilde unserer restlichen Politiker. So aber schiebt man die 3. Reihe nach vorne, die im Bundestag nie auch nur eine vernünftige Rede halten dürfen, und halt Nahles, die sich sowieso immer profilieren muss. Trittin traut sich nichts zu sagen, weil er schon Köhler abgesägt hat und dafür Kritik erntete, der will nicht noch mal an irgendwas Schuld sein. Überhaupt ist die Diskussion sehr fadenscheinig und bringt nur Anschuldigungen hervor, die sich jeder, der ein 50ig jähriges Leben hinter sich hat, auch gefallen lassen müsste, oder haben Sie nicht ähnlich lapidare nebensächliche Dinge in der Vergangenheit. Möchten Sie, dass die Bildzeitung die ohne Grund nach Jahren aufbauscht? Mit Goldwaage findet man bei jedem etwas. Komisch ist nur, dass die Bild Zeitung, die über Jahrzehnt häufig lügt und betrügt nun auf die Wahrheit einer SMS pocht. Bei sich selber setzen die nicht so sehr auf Beweise. Eine Sache noch zu der Aussage von Ihnen Herr Firley "Als nicht gerade finanziell armer Mensch hätte er eben genau den Kreditzins akzeptieren können, den auch jeder andere Normalbürger erhalten hätte". Verhandeln Sie nicht bei der Bank auf den günstigsten Zins? Sie wehren sich dagegen, besser beurteilt zu werden, als Ihr Nachbar und lehnen solche günstigen Kredite dann rigoros ab?! Sie legen Bekannten und Freunden, die Sie zum Essen einlade beim Gehen Geld fürs Essen auf den Untersetzer? Ich ziehe meinen Hut vor Ihnen, das macht ein richtiger Gutmensch, Hochachtung :-) Ich kann auch zu flapsig. Gruss Frank Schultze
Antworten- Antwort von Wilfried (06.01. 2012 15:25 Uhr):
Ich kann Ihnen nur zustimmen. Zu dem günstigen Zinssatz der BWL möchte ich bemerken: Es ist durchaus möchlich ähnliche Kondiditionen zu bekommen, wenn Sie mit einer fairen Bank arbeiten. Für die Verlängerung eines Hypotheken-Dahrlens wurde mir von meiner ein Zinssatz weit unter 3 % eingeraümt (gekoppelt am 3-Monats Euribor). Warum ist es anstößig für Herrn Wulff ? Er trägt doch das Risiko steigender Zinsen! Die Salamitaktik der Medien (besonders "Bild ") ist schon sehr verwunderlich! Auch die Herren Redakteure sollten einmal bedenken welchen Schaden Sie unserem Land mit solchen Kampangen unserem gemeinsamen Land zufügen. Dieses ist nicht als Rechtfertigung für das Verhalten unseres Präsidenten zu verstehen. Das ich wie er mit den Anschuldigungen umgegangen ist ablehne. Gruß Wilfried .
- Antwort von Dietmar (06.01. 2012 17:22 Uhr):
Aber Herr Franke, würden Sie einem offensichtlichen Wortgaukler vertrauen und dem Ihr Geld geben. Sie vielleicht, aber kein vernünftiger Mensch. Was Wulff macht machen doch viele, aber sie treten dann eben nicht als Moralapostel und Oberklugscheißer auf. Überleg doch mal!!!!!!!!!!
- Antwort von MdoubelM (06.01. 2012 19:32 Uhr):
Ich gebe ihnen in ihrer beschreibung recht. Bei jedem Normalbürger trifft das zu. Allerdings darf sich ein Bundespräsident sowas nicht erlauben. Er ist die höchste Macht im Staat. Und MUSS bei allem vorbildlich sein, sonts hat er nicht das Recht dieses Ehrenhafte Amt zu bestreiten. Das macht das AMt zu etwas besonderem, und einzigartigen. Politker kann Jeder werden. Vielleicht auch Kanzler. Aber Bundespräsident, das ist nur ein Amt für aufrichtige, Transparente Menschen. Wulff muss zurück treten. Er ist nicht mehr glaubwürdig, und Hat die Presse Freiheit mit Füssen getreten.
- Antwort von Tino Nothelfer (07.01. 2012 01:46 Uhr):
Vielen Dank, Herr Schultze. Man könnte diese Angelegenheit nicht passender auf den Nenner bringen. Ganz offensichtlich schlachten die getreuen Medien, um ja nicht in Ungnade zu fallen, gerade wieder einen "Skandal" aus, der keiner ist, der keinen von uns Bürgern einen Pfennig gekostet hat und der das Amt des Bundespräsidenten auch nicht "beschädigt". Stellen wir doch dazu in Kontrast die falschen Behauptungen der Herren Dr. Kohl und Dr. Waigel anläßlich der vom Volk abgelehnten Euro-Einführung. Diese Irreführungen kosten den Bürger Milliarden. Und stellen wir dazu ebenfalls in Kontrast die skandalösen Vertragsbrüche der heutigen Politik in Bezug auf die rechtsverbindlichen Euro-Verträge. Auf der Skala für Fehler und Vergehen von Politikern steht Herr Wulff bei einer 1 ( für nahezu reine Weste ) während Kohl, Waigel, Merkel et. al. sich eine satte 10 verdienen ( vielfache Irreführungen, mehrfacher Bruch internationaler Verträge zum Schaden des Bürgers ) Grüße, Tino Nothelfer
- Antwort von Siegfried Seeger (07.01. 2012 14:45 Uhr):
solange ich der Meinung war, daß sich der von Herrn Wulff bezahlte Zinssatz zwischen dem von Banken den Anlegern bezahlten und Kreditnehmern berechneten Zinssätzen bewegt war die Welt noch in Ordnung. Auch ich war deshalb anfangs verärgert über die Medienhetze. Mittlerweile - nach der Weigerung zur Offenlegung - darf jedoch unterstellt werden, daß er deutlich unter dem für Anleger zu bezahlenden lag. Hier endet das Geschmäckle und beginnt der Gestank. Das ist auch nicht verwunderlich angesichts seines privaten Umgangs mit Leuten wie einem Herrn Maschmeyer. Wollen Sie diesen ungeachtet der vielen von seinem AWD geprellten Anleger so einfach mit Ihren und meinen lieben Freunden gleichsetzen? Kein Bauer ist so blöd zu glauben, daß er mit seinem Sonntagsanzug im Saustall werkeln und anschließend sauber herauskommen und in die Kirche gehen kann. Ich unterstelle mal, daß ein Bundespräsident auch nicht so blöd ist (aber was ist er dann)? Ihre verharmlosende Darstellung der Vorwürfe wird den mittlerweile bekannten Fakten und der schwere der Anschuldigung nicht gerecht. Hier handelt es sich schlicht und ergreifend um Vorteilsnahme im Amt - unabhängig ob als Minister- oder Bundespräsident. Daher bin auch ich für seinen Rücktritt - ja, sogar Strafverfolgung - und wenn möglich sogar unter Streichung seiner komfortablen Privilegien als Ex-Bundespräsident. Wann fangen wir endlich an, die hochbezahlten Spitzenpolitiker ebenso restriktiv wie kleine Beamte zu strikter Vermeidung von lukrativen Tätigkeiten und Nebentätigkeiten zu verpflichten. Interessenskonflikte zwischen diesen und dem Amt bzw. Mandat sind nicht die Ausnahme sondern die Regel und stellen sich zwangsläufig ein - auch nach dem Ausscheiden, auch über Familienangehörige. Sinnigerweise ist ja auch unser so weich in den Schoß von Gazprom gefallener Ex-Bundeskanzler mit seiner Verbindung zu dem gleichen Herrn Maschmeyer ins Gerede gekommen während seine Frau Schröder-Köpf mit fragwürdiger Kompetenz in den Aufsichtsrat von Karstadt einzog. Ich habe immer noch Hoffnung, daß eine Bewegung einsetzt, die derlei Mißstände abschafft.
- Antwort von Franz Müller (08.01. 2012 20:23 Uhr):
"Ich weiß nicht, was an einem Kredit eines Jugendfreundes, oder halt dessen Frau, der sogar normal verzinzt wird, verwerflich sein soll." Dumm stellen gilt nicht. Erst einmal ist es angesichts der Vermögensverhältnisse klar, von wem das Geld kommt, nämlich NICHT von der Ehefrau, das zu behaupten ist einfach lächerlich. Und es geht gar nicht primär um den Kredit, sondern vor allem einmal darum, dass Herr Wulff seine Abgeordneten BELOGEN hat, als er auf die konkrete Frage nach einer Geschäftsbeziehung mit diesem Jugendfreund selbigen Kredit verschwiegen und die Existenz von - offensichtlich vorhandenen - Geschäftsbeziehungen mit ihm abgestritten hat. Dass das Haus mittels bestätigtem Bankscheck bezahlt worden ist - eine bei Immobilienkäufen absolut unübliche Vorgangsweise, die es aber ermöglicht hat, den Geldfluss zu verschleiern - passt da sehr gut ins Bild. Abgesehen davon, dass seine Falschaussage ebenso strafrechtlich relevant sein könnte, wie die Annahme eines ungewöhnlich günstigen Kredits - die Konditionen sind ja glaube ich nach wie vor nicht offengelegt worden - ist der Mann als Bundespräsident auch dann nicht mehr tragbar, wenn sein Verhalten strafrechtlich nicht zu verfolgen sein sollte.
- Antwort von Wilfried (06.01. 2012 15:25 Uhr):
- Kommentar von Normalbürger (05.01. 2012 18:43 Uhr):
Ein Berufspolitiker bleibt ein Politiker, auch als Bundespräsident. Und was kann man von so einem schon erwarten? Rücktritt wäre die einzig richtige Reaktion auf die versuchte Beeinflußung der Pressefreiheit.
Antworten - Kommentar von Wutbürger (05.01. 2012 18:48 Uhr):
Wer glaubt ihm noch ein Wort? Deshalb wäre Rücktritt das einzig Sinnvolle. Bei der Gelegenheit könnte man das Amt gleich abschaffen, benötigt wird ein Brundespräsident nicht wirklich. Und wir hätten viel Geld gespart.
Antworten- Antwort von gutrat (05.01. 2012 23:44 Uhr):
ich vertrete vollkommen bereits seit vielen Jahren die gleiche Meinung. Nur als Repräsentant ohne eigene Kompetenzen in der Welt herumreisen, total unnötig und wertlos! Dafür kassiert er 200.000,- Euro pro Jahr und die gleiche Summe weiterhin als "Pensionär" bis zum Lebensende. Dazu wird noch das Schloß "Bellevue" zur Verfügung gestellt und zusätzlich komplette Beraterstäbe. Das wäre eine von vielen Einsparungsmöglichkeiten unseres aufgeblähten Beamtentums. gutrat
- Antwort von ruchatz (06.01. 2012 11:40 Uhr):
ich stimme herrn WUTBUERGER voll zu
- Antwort von MdoubelM (06.01. 2012 19:40 Uhr):
Der Bundespräsident hat nicht nur die Aufgabe die Bundes Republik ( also Uns) zu vertreten, sondern auch die Gesetzte zu unterzeichnen und zu Überprüfen. Dass dies eine sehr wichtige und harte Aufgabe ist, haben wir leider am Rücktritt von Herrn Köhler gesehen. Er hat seine Arbeit hervorragend gemacht. Aber leider war er Mental nicht stark genug.
- Antwort von Marie (07.01. 2012 16:29 Uhr):
Ich bin der gleichen Meinung wie Wutbürger. Ein gut gewählter Außenminister könnte auch für Deutschland repräsentieren. Diese 200.000 Euro sollte man demnächst einsparen, aber zuerst sollte er mal seinen Job vernünftig machen. Pensionsleichen sind keine Lösung
- Antwort von gutrat (05.01. 2012 23:44 Uhr):
- Kommentar von Jürgen Schmidt (05.01. 2012 18:50 Uhr):
Keine zweite Chance für einen Bundes- Präsidenten, der selbst in dem gestrigen Interview noch lügt. Es ist doch offensichtlich, dass nach der Ablehnung der Veröffentlichung der Bandaufnahme der Bildzeitung, dort nicht eine Verschiebung angesprochen wurde, sondern ein Fortfall der Veröffentlichung. Diese erneute Lüge ist für mich der Punkt auf dem I.
Antworten- Antwort von milan (05.01. 2012 20:56 Uhr):
als die affäre begann, sagte ich: wer mit carsten maschmeyer verkehrt, der gehört ohnehin nicht als bundespresident, nun aber muss eher carsten überlegen, ob er sich mit wullf noch sehen lassen kann.
- Antwort von milan (05.01. 2012 20:56 Uhr):
- Kommentar von Klaus Dieter Werkmann (05.01. 2012 18:52 Uhr):
Hallo Herr Firley, nicht böse sein, aber: lesen Sie doch einmal auf Wikipedia nach, was "lapidar" bedeutet! MfG KDW
Antworten- Antwort von Tom Firley (06.01. 2012 09:30 Uhr):
Hallo KDW, vielen Dank für den Hinweis. Sie haben Recht, der Ausdruck passt an dieser Stelle nicht wirklich... aber interessanterweise wird die Intention dadurch nicht entstellt, oder? Bis bald im nächsten Investors daily Herzliche Grüße Tom Firley PS: Was sagen Sie zu "Wulff"?
- Antwort von Tom Firley (06.01. 2012 09:30 Uhr):
- Kommentar von Ulrich Wehmeier (05.01. 2012 18:53 Uhr):
Lieber Herr Firley, finde ich gut, dass Sie das thematisieren. Zwei (oder 3 Bemerkungen): erstens, den Kredit hat er aufgenommen, als er noch nicht Bundespräsident war. Warum sagt er nicht einfach: wozu sind Freunde da? ABER: schon bei Kreditaufnahme wollte er die Angelegenheit verschleiern (der Kredit kommt mit Sicherheit von Herrn Geerkens und nicht seiner Frau, die Sache mit dem LZB Scheck) und dann das mit der Bildzeitung. Geht gar nicht. Für mich untragbar, der Herr Wulff. Also, mein Votum: zurücktreten! Schöne Grüße vom Gardasee (da sind Sie ja auch ab und zu mal, oder?) Ulrich Wehmeier
Antworten- Antwort von Tom Firley (06.01. 2012 09:38 Uhr):
Hallo Herr Wehmeier, herzlichen Dank für Ihren Kommentar und Ihre Grüße vom Gardasee. Ja, dort bin ich mindestens einmal jährlich mit meiner Familie, vornehmlich in Lazise (Partnerstadt von Rosenheim). Beste Grüße und nochmals vielen Dank für Ihre Meinung Tom Firley
- Antwort von Tom Firley (06.01. 2012 09:38 Uhr):
- Kommentar von Hartmut Fischer (05.01. 2012 18:54 Uhr):
Mau, Mauer, Wulff.... In jedem seiner neuen Argumentations-Flicken sind neue Löcher. Wie lang er noch die Wahrheit zupappen kann?
Antworten - Kommentar von Lukas (05.01. 2012 18:56 Uhr):
Sehr geehrter Herr Firley, ich bin der gleichen Meinung wie Sie. Nur die, die immer noch nicht begriffen haben was in der Politik läuft, sagen etwas anderes. Es gab, oder gibt eine Werbung wo es "nur wo ...draufsteht ist auch ... drin. Das passt auch für Politiker, nur etwas abgewandelt. Wo P. draufsteht ist auch P. drin. Nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Aber solange noch Menschen nach der Wahl erklären, ich habe Schröder gewählt weil er gut aussieht, kann sicher nicht viel mehr verlangen. In dem Sinne und Ihnen ein gutes, gesundes und "wahrhaftiges" 2012. Bleiben Sie so wie sie sind und lassen sich nicht verbiegen. Liebe Gr. Franz Lukas zu
Antworten - Kommentar von Rainer Franz (05.01. 2012 19:03 Uhr):
Lieber Herr Firley, Sie haben vollkommen Recht: Unser Land hat wahrlich andere Sorgen als die Lappalie des damaligen Min.Präs. Wulff. Der Drohanruf eines Bupräs. und noch dazu auf Mailbox ist allerdings ernster zu bewerten. Dennoch wäre ein Rücktritt jetzt politisch verheerend für das Ansehen der Regierung Merkel nach innen und außen und könnte krisenverschärfend wirken. Deshalb wäre ein Ende der Affäre so schnell wie möglich zu wünschen. Ich fürchte aber, weder die Medien noch die Opposition werden es sich nehmen lassen, weiter in der Wunde zu bohren. Da kann ja auch jeder mitreden, was man bei finanz- und währungspolitischen Fragen leider nicht sagen kann. Mit freundlichen Grüßen Rainer Franz
Antworten- Antwort von Udo Genius (09.01. 2012 13:39 Uhr):
Sehr geehrter Herr Franz, bin voll und ganz Ihrer Meinung.Ausgerechnet die Zeitung, die es mit Wahrheiten nicht so genau nimmt, schwingt sich zum Hüter der Pressefreiheit in diesem Lande auf.Legionen von vernichteten Existenzen gehen auf deren Konto. Sauberer ehrlicher Journalismus unter dem Fähnchen der Pressefreiheit? Bei BILD? Dann doch wohl eher bei den St.-Pauli Nachrichten. Was soll ein Mensch machen wenn er täglich neue Anfragen bekommt (bisher wohl ca. 600) und sich vor diesem gebündelten Schwachsinn kaum noch retten kann? Mag der BP Fehler gemacht haben und unkorrekt gehandelt haben und dafür mit Achtungsverlust leben müssen, so ist er doch immer noch ein Mensch der nicht wie ein wildes Tier durch alle Käseblätter dieser ach so demokratischen und humanen Republick gejagt werden muss. Ich warte nur auf die Verfehlungen eines roten oder grünen Politikers ( und die werden kommen)und die entsprechenden Kommentare eines Herrn Gabriel oder einer Dame Roth
- Antwort von Udo Genius (09.01. 2012 13:39 Uhr):
- Kommentar von Architekt (05.01. 2012 19:12 Uhr):
Solange man hier nichts juristisch relevantes aufzuweisen hat ist das Ganze vorrangig eine ziemlich üble Medienhetze. 4 Wochen später einen Anruf als brandaktuell in die Medienlandschaft zu bringen ist nichts weiter als Kalkül. Und daß der gelackte Kai Diekmann sich davon bedroht fühlt ist wohl mehr ein Treppenwitz. Niemand gibt private Telefonate preis und auch Herr Wulff sollte das nicht tun. Er soll sich durchbeissen und nicht ständig entschuldigen - dann hat er trotzdem meinen Respekt. Ich brauche keinen "heiligen Bundes präsidenten", sondern einen der mit den Beinen im Leben steht und auch Höhen und Tiefen ertragen kann.
Antworten- Antwort von Edmund Bruckhaus (06.01. 2012 11:17 Uhr):
Der Kommentar von Architekt findet meine volle Zustimmung. Schlimmer als das Verhalten vom BP ist perfide Medienjagd. Hier geht es um Zerstörung und nicht um Aufklärung. Der Vorgänger Köhler hat sich und seine Frau rechtzeitig in Sicherheit gebracht, die Intention der Medien war jedoch die gleiche. Ich verurteile das Verhalten von Wulff, bin aber angeekelt vom Verhalten der Medien.
- Antwort von lexa (06.01. 2012 19:19 Uhr):
Wenn ein BP bei der Bild anruft ist das leider k e i n privater Anruf, sondern bewusste Machtausübung gegenüber Medien!!
- Antwort von Edmund Bruckhaus (06.01. 2012 11:17 Uhr):
- Kommentar von Romil (05.01. 2012 19:13 Uhr):
Ich bin 72 J., stehe politisch rechts. Aber ich schäme mich für diesen aalglatten Burschen. Entweder hat er als Berater lauter Vollidioten - oder er ist beratungsressistent und weiß alles besser. Aber die Ablehnung der Veröffentlichung seines Anrufes stellt m.E. klar, wer hier lügt. Und so einen Präsidenten möchte ich nicht haben!
Antworten- Antwort von Hoffmann (12.01. 2012 20:38 Uhr):
Ich bin 70 J., stehe politisch auch rechts und schäme mich für den ewig lächelnden Herrn Wulff. Er war in meinen Augen, von Anfang an, eine Fehlbesetzung. Aber wie heißt es doch immer so schön: "Das Land hat die Repräsentanten, die es verdient". Beschwichtigend muss ich dazusagen, dass Herr Wulff im Grunde genommen ja nun wirklich kein Einzelfall ist. Bei meinen häufgen weltweiten Auslandsaufenthalten habe ich des öfteren erfahren müssen, was man von unseren "Würdenträgern" in der Regel wirklich hält. Leider hatte ich öfter Grund mich zu schämen weil ich zugeben mußte, dass meine ausländischen Gesprächspartner in der Beurteilung vieler unsere Politiker und deren Handeln gar nicht falsch lagen.
- Antwort von Hoffmann (12.01. 2012 20:38 Uhr):
- Kommentar von Schmuka (05.01. 2012 19:18 Uhr):
Ich bin kein "Freund" von H.Wulff! Er hat sicher Fehler gemacht. Vor mit seinen Aussagen. Aber langsam tut er mir leid. Selbst hier im Börsen-chat wird er gejagt. Die Journalistin, die sicher auch gelogen hat, greift niemand an.Sie ist ja kein Bundespräs. Wulff hat uns jedenfalls keinen Euro gekostet. Andere schon. Gabriel läßt sich für ´ne Abstimmung heimfliegen: 50.000,- Frau Schmidt, die gepanzert ins Altenheim fahren muss. Aber die Europaabgeordneten, die Freitag für den ganzen Tag einloggen (und Geld kriegen), aber 400 km weiter um 14.30h beim Fassbieranstich sind. Und hier haben wir ganz andere Probleme.
Antworten - Kommentar von S Foerg (05.01. 2012 19:27 Uhr):
Der Herr Bundespräsi .... oder Ministerpräsi....., is doch egal, all diejenigen die jetzt so vehement seinen Rücktritt fordern, sollten mal in ihrem eingenen Keller nach vermeintlichen Leichen suchen, und wer keine findet, der were den ersten Stein. Glauben Sie mir, da fliegt nicht mal ein Staubkörnchen. Dass wir uns nicht falsch verstehen, ich finde es nicht in Ordnung, was der Wulffi da in den letzten Jahren alles so gedreht hat und welche Vorzüge er sich zueigen machte. Aber: Was ändern wir daran, wenn er jetzt zurücktritt, genau - Gar nichts! Dann kommt halt der nächste Gauner, der 200000 euro bis an sein Lebensende kassiert. auch ne Art Inflation ..... Mein Gedanke, zu der ganzen Sache: Grundsätzlich alle Politiker während ihrer aktiven 3x so gut bezahlen, aber keine Pensionen oder Alterbezüge in irgendwelcher Form. Wenn sie gut verdienen, können sie sich das alles selber aufbauen. Oder auch nicht, dann aber: sleber schuld, wie jeder Normalbürger auch. Und wenn sie dann Mist bauen, dann kann man sie auch nutzbringend absägen, dann entstehen keine Folgekosten. Noch ein Wort zu den Medien: Ich bin ein Verfechter der freien Meinung, aber dieses solange Graben, bis man denn fündig wird, das finde ich unter aller S... Das dient doch nur, um Auflage oder Quote zu erzeugen. Und dass sich ein Herr Deppendorf (schon dieser Name ...) als großer Richter über alles und als Verfechter der einzig wahren Gerchtigkeit in unserem Lande aufspielt...., na ich weiss nicht. Ich würde gerne mal seinen Keller nach Verwesungsgeruch untersuchen.
Antworten- Antwort von schmuka (06.01. 2012 11:07 Uhr):
Ich gehe noch weiter: Wir sind in einem Medienstaat angekommen. Unter dem Deckmantel der Pressefreiheit darf jeder Sch..., jede Lüge verbreitet werden. Die gleichen Journalisten spielen sich dann als "Moralapostel" auf. Sie bestimmen inzwischen, wer Bundespräsident (s.Köhler) wird oder bleibt, wer Trainer des Vereins XY bleibt, wer Fernsehstar wird. Resultat: Serien wie: Dschungel-Camp, Bauer sucht Frau, Schwer verliebt.......... . Ein Journalistin, die im Fernsehen lügt, bleibt unbehelligt (von den Moralisten). Denn: Eine Krähe ..... . Und wir sind so blöd und lassen uns das gefallen.
- Antwort von schmuka (06.01. 2012 11:07 Uhr):
- Kommentar von F Köhler (05.01. 2012 19:33 Uhr):
Immer wenn Herr Wulff den Mund aufmacht schadet er sich und seinem Amt.Der Mann ist nur schwer zu ertragen. Wann begreift das auch die Kanzlerin?
Antworten
- Kommentar von Otto Normal (05.01. 2012 19:35 Uhr):
Ein Bundespräsident ist das oberste Haupt in Deutschland,entsprechend hat er sich zu verhalten. Souveränitat, Überparteilickeit, und eine in zahlreichen Stürmen gewonnenes Selbstbewusstsein zeichen in aus. Soweit die Theorie. Und nun Herr Wulff in dritten Wahlgang von Angie Merkel auf den Thron " gewuchtet " Zahlreichen Unternehmern zumindest moralisch wohlwollend gestimmt. Immer auf der Lauer seine persönlichen Vorteile( Buchfinanzierung, Kredite, Urlaube usw.) zu erhaschen. Das Krisenmanagement eine einzige Pleite( Salamitaktik). Un zu guten Schluss noch die Anrufe bei der Presse. Und gestern abend - der arme Wulff. Wenn er Achtung vor seinem Amt hätte würde er gehen,aber das ist bei dieser Art von Berufspolitikern ein Fremdwort wie so vieles anddere mehr. Mit diesen Herrschaften muss man nicht wundern daß die Poltikverdrossenheit um sich greift. Aus dem Amt sollte man in jagen und zwar ohne Ansprüche auf irgendwelche Leistungen.
Antworten- Antwort von Überflieger (06.01. 2012 17:54 Uhr):
Na-na-na, warum gleich so heftig - man muß doch nicht gleich alles im von der Presse aufgebauschten Zustand verdauen. Es würde der Glaubwürdigkeit auch nicht schaden, weniger Schreib- und Grammatikfehler zu machen, dann müßte man manchen Satz nicht zweimal lesen, um richtig zu verstehen, was genau gemeint ist. Zur Sache: Herr Wulff hätte sich von Anfang an nicht quer stellen, sondern den Standpunkt vertreten sollen: "Was wollt ihr denn? Jeder leiht sich doch mal etwas von einem Freund. Ob das eine Sache oder Geld ist, spielt doch keine Rolle. Außerdem ist es doch legitim, sich die günstigsten Kreditbedingungen herauszusuchen." Ein amerikanischer Präsident hätte vor etlichen Jahren auch einfach sagen sollen: "Was geht Euch mein Privatleben an? Welcher amerikanische Mitbürger ist verpflichtet, darüber Auskunft zu geben, mit wem er Sex hat?"
- Antwort von Überflieger (06.01. 2012 17:54 Uhr):
- Kommentar von Magic (05.01. 2012 19:53 Uhr):
Ehrlich gesagt - toll finde ich die Aktionen von Herrn Wulff nicht gerade und er hat auch dadurch deutlich an Glaubwürdigkeit eingebüßt. Aber Rücktritt? Fällt uns eigentlich heutzutage nichts intelligenteres mehr ein wir Rücktrittsforderungen? Wie läuft's denn bei Otto Normalbüger, wenn man (z.B. im Verein) daneben gehauen hat? Sorry, sagen, glaubhaft entschuldigen und danach geht's weiter. Jetzt sollte man mal die Kirche im Dorf lassen und zu wichtigeren Themen übergehen. Mir geht ehrlich gesagt das Herumgehacke auf Leuten, die Schwäche gezeigt haben richtig auf den Senkel!
Antworten - Kommentar von Rainer (05.01. 2012 19:59 Uhr):
Ja, ja, wir Deutschen neigen halt zum Wutbürger (gegen die da oben) und zur Selbstgeiselung gleichzeitig. Besser wäre es, einmal über den Tellerrand zu schauen und sich zu überlegen, was das Ausland darüber denken würde, wenn innerhalb so kurzer Zeit zum zweiten Mal ein Bundespräsident zurück träte. Sind die Handlungen von Herrn Wulff das wirklich wert? Mir scheint hier die allgemeine Politikerverdrossenheit zuzuschlagen, ohne Rücksicht auf Verluste, auch auf eigene. Gruss RS
Antworten - Kommentar von Westphal (05.01. 2012 20:02 Uhr):
...mal muss Schluss sein. Es geht doch nicht mehr um den Präsidenten. Das ist ein Machtkampf zwischen einem Chefredakteur der Bildzeitung und einem Herrn Wulff. Die Macht eines Imperiums zur Manipulation der Bevölkerung. Hier soll ein Mensch kaputtgemacht werden. Nicht einmal in einem Strafverfahren werden Gesprächsmitschnitte anerkannt Und Sie erwarten, dass vertrauliche Gespräche veröffentlicht werden? Jeder Mensch, auch ein Bundespräsident, hat das Recht, privat von Freunden einen Kredit zu nehmen. Es sei denn, der Geber erhält Gegenleistungen, die gegen die Pflichten eines Amtsträgers verstoßen. Ich habe von keiner Vorteilsnahme des Gebers gehört. Auch nicht in den Fällen von Ferieneinladungen.. Also was soll das? Hört endlich auf diesen Menschen zu zerstören.
Antworten - Kommentar von KH (05.01. 2012 20:04 Uhr):
Wenn schon Rücktritt aber dann nicht mit einer lebenslangen Renten-Zahlung von 199.000 E im Jahr. Dafür hat er ja seine Rente aus der Zeit als Ministerpräsident.. Was für ein Unterschied zwischen dem letzten Bundespräsdient, der eine schmiss unverständlich hin und der andere klebt unverständlich am Posten
Antworten
- Kommentar von Sebclaudius (05.01. 2012 20:31 Uhr):
Hetze gegen unseren Bundespräsidenten: die brauchen noch seine Unterschrift für den ESM-Vertrag
Antworten - Kommentar von Harald R Alber (05.01. 2012 20:49 Uhr):
Nun, unser Bundespräsident bleibt seiner (falschen) Linie treu. Jetzt hilft nur noch: Aug um Aug, respektive Aussage (Band) gegen Aussage. Fazit: Sein oder nicht sein, ... vielleicht zeigt er endlich mal (Verzeihung) Arsch in der Hose. Grüße an alle Mitbürger
Antworten- Antwort von JC (07.01. 2012 21:47 Uhr):
Pfui. Hoffentlich nicht Niveau der meisten Bürger.
- Antwort von JC (07.01. 2012 21:47 Uhr):
- Kommentar von Thomas (05.01. 2012 21:29 Uhr):
Jeder, auch mein Beitrag, ist inzwischen zu viel. Fangen wir doch einmal mit dem BP "Hoch auf dem gelben Wagen"an und hören bei Köhler auf. Wer würde von all denen bei so penibler Recherche wie jetzt überhaupt bestehen können? Keiner! Ich weiß wovon ich rede, da ich jahrelang im unmittelbaren Dunstkreis von Ministern/-innen tätig war. Vom Kopfschütteln und Gelächter im Ausland über soviel Edelmut aller Kritiker ganz zu schweigen.
Antworten - Kommentar von Heiko (05.01. 2012 22:11 Uhr):
Wulff, Guttenberg, Koch-Mehrin, Schäuble, Seehofer oder wie sie alle heißen... Jeder hat Fehler gemacht. Jeder hat auf seine Art reagiert... Aber alle haben eins gemeinsam - sie tun das, was jeder andere auch tun würde - für den eigenen Vorteil agieren. Und wer behauptet, niemals so etwas - wenn auch in kleineren Kreisen - zu machen, lügt. In der ganzen Sache geht es gar nicht um das Fehlverhalten von Wulff, sondern um eine Machtdemonstration der Bild u.a. Pressefreiheit hin oder her - auch hier sollte es Grenzen geben. Wenn aber die Presse allein über Aufstieg und Fall einer Person befinden kann, hat das NICHTS mehr mit Demokratie zu tun. ABSOLUT NICHTS!
Antworten- Antwort von Jürgen (05.01. 2012 23:19 Uhr):
Was soll man dazu noch sagen, die gesamte sg. politisch Elite ist verlogen, selbsüchtig und hat in ihren Leben noch nie gearbeitet, was soll denn da raus kommen....Inzucht!!! Auf solche Führung, deren Entscheidungen bzw. Voraussichten eine Habwertszeit von einer Nachrichtensendung zur anderen haben, könnten wir verzichten, die sollen sich endlich ein anderes Volk suchen oder selbst schaffen gehen. Wann wird der "Michel" endlich munter? Dazu hat C.F. von Weitzäcker vor über 20 Jahren den Deutschen schon ein verheerendes Urteil ausgestellt, aber wer ließt schon so was? In diesem Sinne Grüße
- Antwort von Josef (06.01. 2012 03:37 Uhr):
Es ist wirklich beschämend, wie unsere Politiker der Reihe nach fertig gemacht werden. Der eine zeigt Fakten auf, die einem Teil der Presse zu rassistisch sind (Sarazin-SPD), andere meinen, man sollte doch in der Finanzkrise nicht alle deutschen Positionen preisgeben Köhler-IWF und schmeißt hin, um nicht vollends sich selbst untreu zu werden. Aus denselben Gründen will der Bundesbankpräsident nicht zur EZB. Und jetzt wird uns hier ein Schmierentheater vorgeführt, worüber der Rest der Welt nur lachen kann. Deutschland hat lange Jahre geblutet. Löhne wurden gekürzt, Renten eigefroren, Arbeitslosigkeit und Preise stiegen. Nun schauen alle mit Anerkennung auf uns als Retter für die Schuldenmacher der EU. Aber unsere "Pressefritzen" meinen das Privileg zu haben, hinter dem Deckmantel der Pressefreiheit jede Interna, die Sie bei einem Ihnen nicht genehmen Politiker finden, veröffentlichen zu müssen. Andererseits achtern sie pingelig darauf, sollte Ihresgleichen Ähnliches passieren, dass dies unter dem Mantel des Datenschutzes tunlichst zu unterbleiben hat. Schade, dass viele Mitbürger dieses fragwürdige Treiben unser Presseorgane nicht durchschauen. Ich hoffe sehr, dass unser Bundespräsident Wulff seine Amtszeit voll durchmacht und sich nicht wegen seines Amtes von der Bildredaktion seine Freunde vorschreiben lässt.
- Antwort von Bernd (06.01. 2012 11:50 Uhr):
Heiko hat vollkommen recht .Esgeht nur vordergründig um Herrn Wulff, in Wirklichkeit geht es nur um die Demonstration der Macht der Medien, der selbsternannten Wächter von Wahrheit und Anstand, für die aber diese Begriffe selber nicht gelten dürfen.
- Antwort von Ellen N (08.01. 2012 00:50 Uhr):
Bravo !! Das ist voll meine Meinung.
- Antwort von Jürgen (05.01. 2012 23:19 Uhr):
- Kommentar von Rainer Seifert (06.01. 2012 01:59 Uhr):
Gratuliere, Herr Fierley, sie haben ja mehr ZUspruch als der Präsident. Fällt jetzt ihr nächster Kommentar aus, wenn sie das alles lesen müssen? Ist halt ein heikles Thema. Ich meine, entscheidend war jetzt die Verweigerung, den Inhalt der mail zu veröffentlichen. Von wegen privat. damit ist doch klar, Bild hat recht, auch wenn es mir persönlich sehr weh tut, sowas zu schreiben. Sollte meine mail ebenfalls auf öffentliches Interesse stoßen, so erteile ich die Vollmacht zur Veröffentlichung hiermit schon mal vorab.Hab ja nichts zu verbergen. Freundliche Grüße Rainer Seifert
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- Kommentar von Mario (06.01. 2012 09:28 Uhr):
Wer jetzt erst merkt, dass dieser Ordenverteiler äh Bundespräsident völlig fehl am Platz ist, dem gratuliere ich ganz herzlich. Unsere beiden Vorgänger hatten wenigstens Rückrat. Wer diesem gelernten Politiker Glauben schenkt ist selbst dran schuld. Dieser Wulff lügt wahrscheinlich schon sein ganzes Politikerleben lang. Für mich gilt jedenfalls der Spruch "Wer einmal Lügt dem glaubt man nicht, auch wenn er dann die Wahrheit spricht".
Antworten- Antwort von Rüdiger Scheerschmidt (06.01. 2012 11:16 Uhr):
Ich bin 63 Jahre und wohne in Thüringen. Obwohl ich aus dem Osten komme, bin ich hauptsächlich durch den Sport schon viel in der Welt herumgekommen. Für mich ist diese ganze Geschichte in Deutschland die größte Affäre. Die Leute, die am lautesten gegen Herrn Wulff pallabern, sollten erst einmal ehrlich in sich selber schauen. Ich glaube nicht, daß ich nur von Heiligen umgeben bin, gerade bei den Politikern. Herr Wulff ist für mich und so wird das auch größtenteils im Ausland gesehen, ein Politiker mit hohem Ansehen und Format. Leider wird in Deutschland regelmäßig eine Medienhatz gegen hochrangige Leute gestartet. Das ist Futter für den deutschen Michel, daran kann er sich austoben und denkt nicht über die eigentlichen Probleme nach. Und genauso ist dies von unserer Obrigkeit gewollt. Sie sollten gefälligst die richtigen Probleme anpacken und Lösungen finden und nicht Pseudoprobleme erfinden und damit von den eigentlichen ablenken.
- Antwort von WHorn (06.01. 2012 11:17 Uhr):
Diese Aussage ist jetzt der Hammer und toppt noch die BLÖD "...lügt wahrscheinlich schon sein ganzes Politikerleben lang." Passt hervorragend zur Perversion der Pressefreiheit, die zur Zeit abläuft. Fehler machen, diese eingestehen und sich entschuldigen - die Entschuldigung wurde von Dieckmann angenommen. Damit hätte, nein: müsste diese Sache abgeschlossen sein ( können ). Aber der Drang zur Quote ließ ihn dann warten: 3 Wochen ( seit dem 12.12. ) eine Leiche im Keller aufheben - das stinkt immer !! Vielleicht stürzen sich jetzt ja mal andere Aasgeier auf das Leben des Dieckmann und finden heraus, dass er (Ironie an ) irgendwann bei einer großen Gala mal heimlich einen Furz gelassen hat, der aber jetzt durch eine ebenso heimlich genommene Geruchsprobe übers Internet verbreitet wird ... (Ironie aus)
- Antwort von Rüdiger Scheerschmidt (06.01. 2012 11:16 Uhr):
- Kommentar von wma (06.01. 2012 10:18 Uhr):
Ein BP, der sich als Opfer sieht u.selbst Absolution erteilt, hat als Repräsentant "der Deutschen" jede Glaubwürdigkeit verspielt!
Antworten - Kommentar von Horst Martin (06.01. 2012 10:36 Uhr):
Herr Wulff beweist mit jeder Äußerung und jedem Auftritt neu, dass a) die Stiefel des Bundespräsidenten einige Nummern zu groß für ihn sind und b) er trotz steifer Haltung kein Rückgrat hat. Wer so klein ist und vor lauter Selbstmitleid über die von ihm selbst verursachte Situation zerfließt und immer noch weiter lügt ("...um einen Tag Aufschub gebeten" statt "Krieg" und "strafrechtliche Konsequenzen bei Veröffentlichung"), ist als höchster Vertreter unseres Landes untragbar. Dass er offenbar bis heute nicht begriffen hat, worum es eigentlich geht, ist dabei nicht als mildernder Umstand zu werten.
Antworten - Kommentar von Oswald (06.01. 2012 10:45 Uhr):
ich stimme Ihrer Einschätzung 100% zu. Dieser Mann hat ausgedient als Bundespräsident und er weiss es selbst am besten. Er hat keine weisse Weste und man wird ihm bei jedem offiziellen Auftritt nur noch "Scheinheiligkeit" nachwerfen, so z.B. heute bei den Sternsingern. Alle Auftritte werden auch für ihn nur noch zur Qual. Müssen Menschen mit solchen Gehältern AUF LEBENSZEIT auch noch andere unseriöse Vorteile haben ? Dies ist die einzige Frage, die sich stellt. Und es gibt nur eine einzige Antwort hierzu : NEIN !!! Nicht einmal ein "NEIN, aber...." ist akzeptabel. In Zeiten, wo das Kündigungsgesetz mit Füssen getreten wird, wie eine Kassiererin wegen 2 Euros ihren Job verliert, sollte der erste Diener des Staates eine 100% Vorbildfunktion einnehmen. Alles lieber Herr Wulff, treten Sie bitte ab !
Antworten - Kommentar von lothar meckel (06.01. 2012 11:12 Uhr):
ich sehe wulf durch den ausgetrockneten rubikon gehend im schlamm waten, langsam versinken und schon bis zur halskrause im moder stehen. wie soll er sich hieraus befreien? wulf trete zurück dann bekommst du wieder luft, kannst wieder befreit atmen. mfg lothar meckel
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- Kommentar von Berno (06.01. 2012 11:13 Uhr):
Bei aller berechtigter Kritik gegen unseren BP, dessen Verhalten in dieser Sache ich als höchst unprofessionell betrachte, frage ich mich aber auch, was die Bildzeitung mit ihren scheibchenweise preisgegebenen Informationen für ein Spiel treibt. Das hat in meinen Augen schon den Anschein einer Kampagne. Inzwischen hat die Süddeutsche mitgeteilt, dass er in dem Telefonat doch um Aufschub gebeten habe. Jetzt stimmt weder die Aussage der Bild, noch die des BP. Wer die Sache wirklich objektiv zu sehen versucht, sollte seinen Blickwinkel nicht nur auf das durch eigene Dummheit in Not geratene Opfer richten, sondern auch mal die Angreifer kritischer betrachten. (Presse) Freiheit ist eine unverzichtbares Gut, das andere ist das, was man daraus macht.
Antworten - Kommentar von Schneeleopard (06.01. 2012 11:17 Uhr):
Egal, ob man Herrn Wulff nun mag oder nicht - eines muß man wissen: Die Verfehlungen waren seit langem bekannt, und befinden sich noch im unteren Spektrum dessen, was Politiker in ihrer Laufbahn so anstellen. Nur.... Herr Wulff äußerte sich in letzter Zeit ( von den Systemmedien NATÜRLICH nicht beachtet ) mehrmals äußerst kritisch zu den internationalen Banken und Finanzkartellen inclusive IWF, FED, Goldmann-Sachs, J.P.Morgan und Warburg. Er kritisierte, daß also Finanzeliten das Volksvermögen einsacken. Und dabei auch kaum gestört werden. Die Poltik sieht zu. DAS WURDE IHM ZUM VERHÄNGNIS.
Antworten- Antwort von GunterW (06.01. 2012 11:44 Uhr):
Sehr interessanter Aspket. Hr. Köhler ging es in gewisser Weise ähnlich, als er sagte, daß in Afghanistan ein "Krieg" sei - und kein "Friedenseinsatz" - ALLE wussten das, aber es war Tabu, das auszusprechen - als er das tat, war er die längste Zeit BP gewesen ... Wo hat sich Hr Wulff kritisch geäußert? ... haben Sie links, Quellenangaben? mfG GunterW
- Antwort von Josef (06.01. 2012 11:48 Uhr):
Dem kann ich nur zustimmen. Wer Wirtschaft und Politik verfolgt, konnte an vielen Beispielen der Vergangenheit sehen, wie rigoros beide Seiten teils gegeneinander vorgehen. Die Politiker sind in der Demokratie dabei stets im Nachteil, während die Macht des Geldes vom Wirtschaftsteil voll ausgespielt wird. Ein Bundespräsident hat nicht soviel Mittel ein angedrohtes Werbeembargo von Wirtschaftsbossen, gegen eine Zeitung, auszugleichen.(=nur ein kleines Beispiel).
- Antwort von unrealsucker (06.01. 2012 12:48 Uhr):
lieber Schneeleopard, dem kann ich nur zustimmen!
- Antwort von Rudi (06.01. 2012 13:10 Uhr):
Genau da liegt der Grund für Wulffs Abschuss, Schneeleopard hat es bereits formuliert. Liebe Kommentatoren, lieber Herr Firley: Fragt sich keiner von Euch, was hinter dieser merkwürdig einstimmigen Medienkampagne steckt ??? Für alle Vefehlungen des Herrn Wulff würde ein guter Verteidiger Argumente finden, die die Vorwürfe zumindest relativieren, wenn nicht entkräften. (Vermittlung eines Darlehens als Freundschaftsdienst ohne Gegenleistung, wie das bei Freunden üblich ist, Bankzinsen bei einen Einkommen von 200 Tsd Euro pro Jahr sind bei jedem von uns günstiger als wenn wir nur einen Bruchteil davon verdienen, Bildzeitung ist nun mal ein Schmierenblatt.....) Wulff ist nun wirklich keine Intelligenzprotz (wer von unseren Politikern ist das schon ??) und er verhält sich entsprechend: äußerst dümmlich. Aber der Verriss von Wulff durch unseren Rudeljournalismus hat sicher tiefere Ursachen, und da findet man, wenn man schon mal sucht, die mehrfach geäusserte Kritik an den Bankabzockern. Das durften die eigentlich Mächtigen unserer Euroregierung nicht zulassen. Wer weiss, was dieser Präsident noch alles für Argumente gegen die Geldmächtigen von sich gibt. Also vorsichtshalber: weg mit dem Unruhestifter !!
- Antwort von Illalo (13.01. 2012 20:43 Uhr):
Ich kann mich dem Kommentar von Schneeleopard vom 6.1.12 nur anschließen. Hier wird eine Hetzjagd auf Herrn Wulff veranstaltet, weil man ihn loshaben möchte, weil er sich mehrmals äußerst kritisch zu bestimmten Theman geäußert hat, was auch der Kanzlerin nicht gefallen haben dürfte. Und nun? Nun soll sie selbst mit weg nach Wunsch der Opposition. Das kann sie aber dann doch nicht wollen. Und was bleibt? Herr Wulff darf oder kann dann doch bleiben. Was für ein Spiel!
- Antwort von GunterW (06.01. 2012 11:44 Uhr):
- Kommentar von Harald Weinrauch (06.01. 2012 11:31 Uhr):
Die Affären um Herrn Wulff sind mir sowas von egal. Man meint halt so ähnlich wie Sie Herr Firley, aber es wäre mir schon peinlich, dieses allgemeine Binsen-Gemeine auch zu äußern. Man muss nicht zu jedem Medienhype-Thema seinen Senf geben. Also verstehe ich nicht, dass Sie dem einen ganzen Investor´s-Daily-Beitrag widmen. Nix für unguat.
Antworten - Kommentar von Lützenrath (06.01. 2012 11:40 Uhr):
wir hatten einen Kanzler und Außenminister aus der militanten Szene der 60er, 5. Frau, Visaaffaire, Finanzminister mit Rotlichtskandal und und und. Da ist niemand zurückgetreten. Was ist rechtswidrig an Wulffs Verhalten? Nichts! - Meine Frage: welche desavouierende Schnüffelmafia steckt dahinter? -Lü-
Antworten- Antwort von Franz Müler (09.01. 2012 21:52 Uhr):
"Was ist rechtswidrig an Wulffs Verhalten?" Politische Verantwortung geht weit über die Frage "rechtswidrig oder nicht" hinaus. Möglicherweise ist der Fall Wulff auch ein Thema für die Staatsanwaltschaft - Falschaussage und/oder Vorteilsannahme im Amt - aber unabhängig davon, ob ob sein Verhalten strafbar war oder nicht, ist er politisch als höchster Repräsentant des Staates, der auch ein gewisse Vorbildfunktion innehaben sollte, nicht mehr tragbar.
- Antwort von Franz Müler (09.01. 2012 21:52 Uhr):
- Kommentar von Franz Quinke (06.01. 2012 11:45 Uhr):
Wer ist mächtiger? der Bundespräsident Christian Wulf oder die BILD-Zeitung? Es begann m.E. damit, dass Herr Wulf gegen den Willen von BILD, die die Kandidatur von Herrn Gauß unterstützte, Bundespräsident wurde. Das wurmt Bild bis heute. Der "150 €-teuere Übernachtungstarif " der Fernsehjounalistin Bettina Schausten angeblich selbst für bei ihr übernachtende Freunde zeigt für mich eine unglaubliche Arroganz unserer Meinungsmacher in den Medien, vor der man selbst einen Bundespräsidenten als Mensch schützen sollte. Schlußfolgerung: Wenn der Bundespräsident jetzt zurücktritt, hat BILD gesiegt.
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- Kommentar von Simon (06.01. 2012 11:48 Uhr):
Ich wünschte, Herr Wulff hätte sich jede Einmischung verbeten. Eigentlich ist es ja nur lustig, wie die Bild bzw. weite Teile der Medien versuchen, interessant zu sein, bei Bild, um die Auflage zu steigern, und das Volk mit Scheinproblemen verblöden. Herr Wulff hätte am Anfang erklären sollen, dass er Veröffentlichungen nicht kommentieren werde. Warum sollte ein Bundespräsident eine Darlehensaufnahme erklären müssen, warum sollte er Freundschaften erklären müssen, warum sollten Menschen nicht die Nähe des BP suchen dürfen? Es geht doch nur um Verstöße gegen Gesetze, die öffentlich zu interessieren haben. Und gibt es die? Davon habe ich nichts gehört und gelesen. Selbst die Auskunft im Parlament auf Fragen der Grünen war rechtens. Also, die überbesetzten Medien in Schranken weisen. Die beiden Repräsentanten von ARD und ZDF überboten sich förmlich mit Wichtigtuerei und Frechheit. Dass sich das Herr Wulff hat bieten lassen! Er hätte sie fertigmachen und gehen sollen.
Antworten - Kommentar von CRL (06.01. 2012 12:03 Uhr):
Wulff war eine politische Wahl von Merkel; jetzt muß sie mit dem Fehler leben, wie mit ihren Fehl- entscheidungen zur Finanz-Krise - nur daß wir letztere bezahlen. Was hielten Sie von General Naumann als Kandidat? Aufrichtig, befähigt.
Antworten - Kommentar von Ralf Schenk (06.01. 2012 12:15 Uhr):
Wenn man es ganz nüchtern und wirtschaftlich sieht - was man hier beim Investor Verlag wohl darf - stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis des Produktes Wullf einfach nicht. Wenn er bleibt, haben wir für die 199 T EUR ein im Inland (vielleicht auch im Ausland) schlecht verkäufliches, Produkt, da hinter einem gut aufgemachten Etikett sich ein völlig anderes, ein eher den Verbraucher belastendes Produkt verbirgt. Wird das Produkt aber aus dem Regal genommen, haben wir mit laufenden Zwischenlagerkosten von jährlich 199 T EUR bis zum biologischen Ende zu rechnen. Dazu käme eine Neuorder mit zusätzlichen Kosten in gleicher Höhe, um die Lücke im Regal zu füllen. Geht man pragmatisch heran, muss man dieses Amt (und seinen Träger) ausblenden. Es und er bringen außer Kosten für den Steuerzahler und Futter für die Medien in Summe eh nichts mehr. Er sollte weiter wullfeln. Als Trost bleibt, dass vielleicht gerade in dieser Zeit, wo Aussagen von Politikern nur Halbwertszeiten von wenigen Tagen oder Stunden haben, wie die der Bundeskanzlerin zur Eurorettung, Atomausstieg, der Fall Guttenberg, "mehr Netto vom Brutto" und andere FDP-Politnummern der letzten Jahre e.t.c. , gerade ein Herr Wullf die passende Figur an der Spitze dieser Republik ist, die den Moral- und Glaubwürdigkeitsverfall in Politik und Gesellschaft staatstragend symbolisiert, eben doch der richtige Mann zur rechten Zeit. Die beste Lösung wäre natürlich, in einer parteiübergreifenden Grundgesetzänderung das Amt des Bundespräsidenten und den lebenslangen Ehrensold-bei unehrenhaften Verhaltens - abzuschaffen und diese Steuermittel zur Sanierung der Staatsfinanzen einzusetzen, was aber wohl kaum eintreten dürfte.
Antworten - Kommentar von Manfred (06.01. 2012 12:15 Uhr):
Herr Wulff ist aalglatt, korrupt und hat den Boden unter den Füßen verloren. Er hat vergessen, wo er her kommt und glaubt sich alles raus nehmen zu können. Er sollte unverzüglich und bei vollständigem Verzicht auf seine lebenslangen 199.000 Piepen zurücktreten !
Antworten- Antwort von WHorn (07.01. 2012 14:10 Uhr):
Lieber Herr "Manfred", Vorsicht mit dem Begriff "korrupt". Wenn Sie diesen Begriff ohne konkrete Beweise benutzen, könnte eine Strafanzeige wegen Verleumdung folgen !
- Antwort von WHorn (07.01. 2012 14:10 Uhr):
- Kommentar von Fredo France (06.01. 2012 12:20 Uhr):
Muss ein Politiker Vorbild sein? Ja, wo kämen wir denn sonst hin? Ein Politiker ist immer ein Vorbild für SEINE Wähler, was Ihn vom Präsidenten unterscheidet. Der muss Vorbild fürs Volk sein! Sonst bräuchten wir keinen! Zumindest darf er vorher keine Gesetze gebrochen haben und in der Amtszeit muss er auch moralisch Vorbild sein. Seine Kredite und Ferienaufenthalte, alles geschenkt, ich glaube das hätte fast jeder so gemacht wenn er gekonnt hätte. Aber er kann sich doch nicht hinstellen als Bundespräsident, die grosse Offenheit predigen, behaupten er hätte keine Veröffentlichung der Sachverhalte verhindern sondern nur verschieben wollen und gleichzeitig verhindern dass Klarheit darüber geschaffen wird. Da ist nichts mehr von Vorbild fürs Volk. Da kann doch jeder lügen wie er will und sich moralisch wie ein Bundespräsident fühlen. Und dabei hätte er das gar nicht nötig gehabt! Damit hat er sich selbst rauskatapultiert. Ich gebe ihm keine 50% Chance noch 3 Monate weiter im Amt zu bleiben. Zu der Journalistin kann ich nur sagen: So ein dummes und verlogenes Weibsbild, natürlich hat sie noch nie 150 € bei Freunden auf den Tisch gelegt, wo sie eingeladen war und die es nicht brauchten. Da soll sich mal einer - Politiker oder nicht - melden der das tut. Fredo aus France P.S. über die franzôsischen Politiker oder unseren Lieblingsitaliener Silvio brauchen wir in dem Zusammenhang gar nicht reden, Aber da ist das politische System auch noch kaputter ( unmoralischer) als in Deutschland. Nicht umsonst wählen in Frankreich, was kaum ein Ausländer weiss, durchgängig bei allen Wahlen, 25% aller Wähler die extreme Rechte - Front National
Antworten
- Kommentar von Dr Klaus Landfried (06.01. 2012 12:31 Uhr):
Lieber Meister Firley, Sie sind ein netter und kundiger Trader. Ihre Beiträge regen an und nützen dem Börsen-Interessierten, solange Sie bei Ihrem "Leisten" bleiben. Bei Bundespräsident Wulff haben wir es mit einer durchaus raffiniert inszenierten Mobbing-Kampagne zu tun. Nichts, was Wulff tat, um sein Haus zu finanzieren, keiner seiner Urlaube war illegal oder unanständig. Im Gegenteil. Er wurde freilich in Fallen gelockt, in "Mühlesituationen" gebracht, in denen er gegenüber einem vulgären Massenblatt im Nachteil sein wird. Die politische Kultur in Deutschland wird nicht durch Herrn Wulff gefährdet, wie der SPD-Karnevalist Heil oder die Hofdame Nahles faseln, sondern durch die Verletzung der Menschenrechte der Familie Wulff seitens hemmungs- und rücksichtsloser Schnüffeljournalisten. Ich bleibe trotz dieser Kritik natürlich in allen Finanzdingen ihr aufmerksamer Leser..
Antworten - Kommentar von unrealsucker (06.01. 2012 12:37 Uhr):
a. Der Mann ist politisch verbrannt. b. Er hat sich denkbar dämlich angestellt - wo waren seine Berater? c. In Deutschland ist es auch für einen Spitzenpolitiker nicht einfach, eine Immobilie für 500000.-€ zu erwerben. d. In Deutschland wird man wegen Lächerlichkeiten angefeindet - Neid fällt hier auf den fruchtbarsten Boden. e. Wer mit der Bildzeitung ins Bett geht, der muss sich nicht wundern, wenn er am nächsten Morgen neben einer missgünstigen Alten aufwacht. f. Selbst die Bildzeitung bricht so eine Demontage nicht aus eigenem Antrieb vom Zaun, auch die Restpresse hält so eine Kampagne nicht ewig am Kochen - wer also ist der Nutznieser. Wo auf seinem präsidialen Weg hat Herr Wulff wem so auf die Füsse getreten, dass er nun zum Abschuss freigegeben ist?
Antworten - Kommentar von esta (06.01. 2012 12:46 Uhr):
Das weiß jeder Heimatpolitiker, man legt sich nicht mit der Presse an. Sonst bekommst du etwas auf's Brot geschmiert, wenn du es überhaupt nicht gebrauchen kannst. War schon die Wahl von Christian Wulff eine mittlere Demütigung, so ist es ein Schmierenteather, das die Presse seit vielen Monaten in Wulffs Privatleben nach Verfehlungen sucht. Hier geht es nicht um Aufklärung, sondern um Sensation und Stimmungsmache zu einem besonderen Zeitpunkt (Weihnachtszeit) mit rein wirtschaftlichem Hintergrund. Nicht die Fakten sind wirklich wichtig, sondern Auflagensteigerung und Sensationsjournalismus, die Beschädigung des BP-Amtes dafür inkauf nehmend. Mit der Wahl von Wulff habe ich nicht geglaubt, das wir nun einen Heiligen ohne Freunde und Bindungen im Amt haben. Auch das wäre weltfremd und fatal. Das die Opposition Spott und Häme sowie Rücktrittsforderungen über Wulff verbreitet, kann doch wirklich Keinen überraschen. So funktioniert doch unser System. Alle sollten erst einmal selber vor ihrer Haustür kehren, da haben sie genug zu tun. In Wirklichkeit wollen sie doch nur die derzeitige Regierung und Angela Merkel treffen. Da ist jedes Mittel recht. Christian Wulff soll seine Amtszeit zu Ende bringen. Er wird mit Sicherheit zukünftig vorsichtiger sein. Wir brauchen nicht noch einen weiteren Pensionär zu Lasten des Bundespräsidialamtes. verbreitet
Antworten - Kommentar von Hans Dieter Nowak (06.01. 2012 12:52 Uhr):
Wird jetzt jedes Jahr vom Journalismus ein Politiker "durchs Dorf getrieben"? Dann jeden Monat? Dann jede Woche? Wer stachelt die Journalisten an? Wer kann sich da noch sicher sein, nicht der nächste zu sein? Wollen wir es unseren Pollitikern (die wir - so ganz nebenbei - selbst gewählt zu haben glauben) unbedingt abgewöhnen, Probleme auf's Korn zu nehmen und offen anzusprechen? Sollen unsere Politiker den Lobbyisten hörig werden oder dem Volke dienen? Wenn ein zu Guttenberg zum Plagiator gemacht wird - warum haben das nicht die Professoren der Universität zuerst bemerkt und wurden angegriffen? Waren sie vielleicht unfähig? Wollen wir soweit kommen, daß wir niemandem mehr "Guten Tag" sagen, weil das schon einmal jemand anderes gesagt hat und daher als Plagiat gelten könnte? Wollen wir von Freunden nie mehr etwas annehmen, weil wir vielleicht eines Tages in Amt und Würde kommen und uns dann dafür rechtfertigen müssen? Sollten wir vielleicht Freundschaften sicherheitshalber ganz aufgeben, um nicht von dunklen Aufstachlern angreifbar zu werden? Fragen über Fragen - die könnte man unendlich fortsetzen - bis das Leben nicht mehr lebenswert ist. Wollen wir das? Gruß Hans-Dieter Nowak P.S. Hier ist wohl wieder ein Journalist am Werke: Ich darf meinen Namen nicht mehr mit Bindestrich zwischen den beiden Vornamen schreiben - jedenfalls wird das im Feld "Name" angemeckert.
Antworten - Kommentar von Manfred Niemeier (06.01. 2012 12:57 Uhr):
Herr Wulff ist eine einzige Zumutung. Sein \"man-Geschwätz\" war unerträglich. Haut ihn endlich weg. Gauck muß her, aber schnell.
Antworten- Antwort von von Gottlieb (06.01. 2012 14:48 Uhr):
jo mei, wenn wir den BP weder wählen noch abwählen können dann Herrgott erbarmen, gib ihm wenigstens Hirn. Amen!
- Antwort von von Gottlieb (06.01. 2012 14:48 Uhr):
- Kommentar von Helmut Höhenberger (06.01. 2012 13:14 Uhr):
...in der Tat stellt sich wirklich die Frage nach der wahren Identität des Herrn Wulff, entweder ist er ein Maul-Wulff oder ein Wulff im Schafspelz! 6.01.2012
Antworten - Kommentar von Hermann Kraus (06.01. 2012 13:35 Uhr):
Herr Wulf sollte meiner Meinung nach nicht zurücktreten. Er würde ja sowieso sein Gehalt behalten,und das Volk müßte ihm sowieso weiterbezahlen. Seine Frau behält im Falle seines Ablebens seine Pensionsansprüche, und die ist noch verdammt jung. (analog Willy Brand, Helmut Kohl, Herbert Wehner, Gerhard Schröder, Joschka Fischer u.v.m ).Nachfolgen wird irgend ein anderer(e), welcher auch wieder eine Leiche im Keller hat,die bei Bedarf ausgegraben wird. Der hätte dann die gleichen finanziellen Bedingungen und müßte auch vom Steuerzahler finanziert werden.Lasst also Wulff im Amt und spart das Geld!
Antworten - Kommentar von Reinhard Blümel (06.01. 2012 14:22 Uhr):
da man als "normali" die wirklichen hintergründe und den wahrheitsgehalt der gesagten und geschriebenen aussagen ohnehin kaum nachprüfen kann, sollte man etwas vorsichtig mit schuldzuweisungen sein. ich, für meinen teil wäre schon einigermaßen zufrieden, wenn sich alle unsere vorturner, politiker, funktionäre und manager nur halb soviel zu schulden kommen lassen würden, wie bp. wulff. zwar hat er in seinem amt eine absolute vorbildfunktion auszufüllen, aber ...jetzt kommt das mit dem glashaus ;-). trotzdem,- herr firley hat recht. haben wir derzeit wirklich keine anderen probleme wie z.b. kinderarmut, finanzdebakel, klimawandel, asse und 1000e mehr?
Antworten - Kommentar von Hans Dieter Nowak (06.01. 2012 14:23 Uhr):
Aber Hallo, zunächst erfährt man beim Absenden des Kommentars, daß man seinen Namen nicht so schreiben kann, wie man will - ich heiße nämlich seit meiner Geburt (genauer gesagt: Seit der standesamtlichen Eintragung meiner Geburt) "Hans-Dieter Nowak" (MIT Bindestrich) und dann erfährt man nach dem Absenden ERST ANSCHLIESSEND, daß der Beitrag "Moderiert" wird. Das ist nicht die feine englische Art! Ich empfinde das als nachträgliches "Ätsch - wenn Deine Meinung mir nicht genehm ist, werde ich den Kommentar unterdrücken oder irgendwie - moderativ natürlich - abändern". Anständiger wäre es, von vornherein zu konstatieren, daß eventuelle Kommentare "MODERIERT" werden. Mancher würde sich dann nicht erst die Mühe machen, etwas sinnvolles zu schreiben und Sie hätten dann - je nach Ihrer journalistischen Grundeinstellung - insgesamt weniger Arbeit mit der Moderation. Außerdem wollen Sie mit dem Trick im Feld "Name" wohl möglicherweise auch keine Leute zu Wort kommen lassen, die für die exakte Schreibweise ihres gegenwärtigen Namens nicht ohne Sonderzeichen auskommen, wie zum Beispiel Dr.-Ing. Dipl.-Ing. Hans-Dieter Nowak - wie ich von einem schwäbischen Standesbeamten belehrt wurde, meinen Namen schreiben zu müssen, als ich meinen ersten Sohn beim Standesamt anmeldete. Ich bin gespannt, wie Sie sich hier aus der "Moderationsschlinge" herausziehen. Mit freundlichen Grüßen Dr.-Ing. Hans-Dieter Nowak P.S.: Übrigens finde ich es interessant, daß Sie auch Pseudonyme zulassen - wie: Normalbürger, Wutbürger, gutrat, ruchatz, milan, Architekt, Otto Normal, Magic, Schneeleopard, u.s.w. - also Leute, die nicht den Mut haben, ihren Namen zu nennen. Hauptsache, sie verwenden nur Buchstaben und Leerzeichen in ihrem Namen! Ist das eine Garantie für Kommentare, die man sich als Journalist wünscht? ... und verstecken Sie sich bitte nicht hinter den Programmierern, auf die Sie vielleicht keinen Einfluß zu haben glauben. Wenn Sie dem Verlag gegenüber klipp und klar darlegen, daß Sie unter den gegebenen Umständen weder einen Beitrag schreiben noch ihn kommentieren lassen, dann werden Sie sehen, wie schnell der Verlag die geforderte Umgebung herstellt - anderenfalls hat er an Ihrer Arbeit vielleicht in Wirklichkeit gar kein Interesse.
Antworten- Antwort von Winfried Krämer (07.01. 2012 12:55 Uhr):
Prima-Prima - so isses: Man wird durch Sekundäres so abgeschreckt, daß man schon gar keine keine Lust mehr hat zum Primären sich zu äußern.
- Antwort von Winfried Krämer (07.01. 2012 12:55 Uhr):
- Kommentar von Werner Schiffer (06.01. 2012 15:53 Uhr):
An den Inhaber des höchsten Amtes im Staate sollten auch alle, alle alle Politiker die höchsten persönlichen Anforderungen stellen. Aber da Frau Merkel schon Herrn Pofalla im Vorzimmer sitzen hat, nachdem sie die guten Männer abgeräumt hat, bleibt uns nur noch der totale Vertrauensverlust in die politische Spitzenklasse. Dipl.-Kaufmann Werner Schiffer, Dir. a.D., 71 Jahre
Antworten
- Kommentar von FWG (06.01. 2012 16:21 Uhr):
Der Bundespräsident weiss jetzt, dass bei BILD ein Bömbchen tickt, das Herr Dieckmann jederzeit hochgehen lassen kann. Und wir wissen's auch. Die Bombe wird platzen, gar keine Frage. Aber bis dahin sollte jetzt wirklich Ruhe einkehren. Wulff ist beschädigt und bei nächster Gelegenheit reif zum politischen Abschuss. Nun sollten sich alle darum bemühen, nicht auch noch das Amt zu beschädigen.
Antworten- Antwort von AntiParasit (06.01. 2012 22:28 Uhr):
Benutze ich meinen Dienstwagen fuer private Zwecke - was schon vorkommt - muss ich das versteuern. Wie kann ein Mensch - in leitender Position / Funktion - so teure Geschenke annehmen.Dieser Mensch ist kaeuflich und fuer eine Fuehrungsposition nicht tragbar. Als Praesident einer Banana-Republik schon vorstellbar. Ist Deutschland heute eine Banana-Republik. Alle, aber auch alle die diesen Schmarotzer Wullf noch zu verteidigen suchen, haben Schwierigkeiten mit der Wahrheit.Die besagte Villa in Florida steht zum Verkauf an. Preis 1.1 Mio US Dollar. Ein Urlaub mit Frau und Kind(er) ist also nicht mit einem Neckermann Urlaub zu vergleichen.Dieser Mensch Wullf hat zu gehen und Frau Merkel sollte ihm eher heute als morgen die Tuer weisen. Er hat ja nicht nur die `unteren `` Chargen bei der Bild angerufen, auch Frau Springer selbst wurde beauftragt den Artikel zu verhindern. Er hat auch andere Zeitungen angerufen, um Artikel zu unterdruecken. Mit anderen Worten: Kein Einzelfall, kein Ausrutscher mit durchgebrannter Sicherung, Raus mit solchen Typen aus der Regierung. Ausserdem: Warum kann nicht die Besoldung herabgestuft werden, er hat Deutschland laecherlich gemacht. Herr Direktor a.D.Werner Schiffer, Dipl.Kaufmann hat es sehr schoen ausgedrueckt: Totaler Vertrauensverlust in die politische Spitzenklasse. vom 6.1.12
- Antwort von WHorn (11.01. 2012 18:28 Uhr):
@Antiparasit Was ist denn schon eine "Villa" in Florida für 1,1 Mio Dollar ? Bei den Wahnsinnspreisen dort ist das doch nicht mehr als ein hübscher kleiner Bungalow für 250000 Euro in D, wenn er mehr als 30 km von einem Ballungszentrum entfernt steht. Für eine bescheidene Eigentumswohnung in Miami ( 60 m2 , geerbt ) hat mein Schwager vor dem Immobiliencrash fast 400000 Dollar erhalten. Das muss man doch in dieser Relation mal sehen ! Also kein Neid - es ist wohl keine Bruchbude, aber für dortige Verhältnisse eher bescheiden ! Aber das Wort "Villa" macht sich ja gut, weckt Wahnsinnsvorstellungen und Neid, mit dem man gut hausieren gehen kann ! Was hinter der ganzen Aktion steht: da hat ja jetzt die "Obertussi" Nahles die Katze aus dem Sack gelassen: es geht nur um politische Beschädigung des BP - seinen Rücktritt - damit Beschädigung der Koalition - Neuwahlen. Dass da zugleich von anderer Seite in ihrer Partei widersprochen wurde, gehört doch zur eingeübten Taktik solcher "Spielchen".
- Antwort von AntiParasit (06.01. 2012 22:28 Uhr):
- Kommentar von Dirk Zöller (06.01. 2012 16:32 Uhr):
Ich werde das Gefühl nicht los, dass dies eine gezielte Kampagne gegen den Bundespräsidenten ist. In seiner Zeit als Ministerpräsident Niedersachsens hat er mit seinem "Gutmenschentum" (z.B. "Flugaffäre" Johannes Rau) wohl einigen Leuten auf die Füße getreten. Da aber Rache eine Speise ist, die man kalt genießen soll, hat "man" halt auf eine günstige Gelegenheit gewartet, um ihn selbst mal richtig "vorzuführen". Das ist ja bis jetzt auch Klasse gelungen, ohne jegliche Rücksicht auf das höchste Amt im Staat. Es wird daher auch nur noch wenige Tage daueren, bis der Wortlaut des Voice-Mailbox-gespeicherten "Wutausbruch" veröffentlicht wird, denn das ist ja Pressefreiheit und die Presse hat immer recht. Wenn man Herrn Wulff aber unter großem Jubel der Oppositions-Parteien endlich abgeschossen hat, dann wird sich die Frage stellen, wer denn diesen Posten überhaupt noch haben möchte. Selbst bei einem Herrn Gauck wird man nur lange genug "graben" müssen, um irgendeine Leiche im Keller zu finden! Aber sicher findet sich für das Salär jemand. Hoffentlich ein alter Knacker, damit wir Steuerzahler nach seiner Amtszeit nicht noch lange sein Altenteil bezahlen müssen. FAZIT: Lasse Dich NIEMALS mit der BILD-Zeitung ein!
Antworten - Kommentar von F W (06.01. 2012 17:24 Uhr):
Ich finde die Medien die immer, während er noch in Urlaub ist, mit irgendwelchen Veröffentlichungen kommen sollten sich mal an die eigene Nase fassen und sich überlegen wer hier dem Ansehen des Amtes des BP am meisten schadet.
Antworten - Kommentar von Hartmut Grimm Georgi (06.01. 2012 17:44 Uhr):
...als politisch interressierter Mensch bin ich der Meinung : Endlich mal ein Präsident der der BILD Zeitung in die Parade fährt. Mutig..mutig, bei den derzeitigem Rudeljournalismus. In Frankreich ist so etwas völlig Normal, hier gibt es ein Entrüsten und Empörung ohne Ende...schaun mer mal, wie Wulf das durchsteht.
Antworten - Kommentar von Bernd Wehmeyer (06.01. 2012 18:11 Uhr):
Jeder sollte einmal so tun, als wäre er der Bundespräsident. - Würden Sie niemals bei einem guten (Jugend-) Freund übernachten? - Würden Sie nicht auch nach dem günstigsten Zins Ausschau halten? - Würde Sie nicht aus der Haut fahren, wenn Sie erfahren würden, dass ein tendenziell negativer Bericht in der Bildzeitung über Sie erscheinen wird? - Würden Sie, wenn Ihnen der "mächtige" Journalist eine Korrektur ablehnt und Sie daraufhin in Ihrer Erregung überreagieren, und dann einverstanden sein, dass dieser Inhalt in der Bildzeitung abgedruckt wird? - Würden Sie akzeptieren, dass jede private Situation der letzten 10 und mehr Jahre in den Medien mit Hähme zum Besten gegeben wird? Ich jedenfalls sehe hier ein niveauloses Auftreten der Medien unter dem Deckmantel der Pressefreiheit. Damit schaden die Journalisten und Redaktions-Chefs dem Ansehen aller Deutschen!!!! Was für eine Kultur haben wir in dieser Beziehung in Deutschland???
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- Kommentar von gössi (06.01. 2012 18:14 Uhr):
wie blind ist eigentlich der Hauptteil der deutschen Bevölkerung? Anhand des gezeigten, miserablen Charkters so eines Bundespräsidenten kann man nur hoffen, dass es um den Rest der politischen Elite charakterlich nicht ganz so schlimm bestellt ist. Ein Guttenberg hat angefangen und wo hört es denn auf. Das sollte sich mal unsereins erlauben, die Vorteilsnahme wäre sofort strafrechtlich präsent. Wenn man nur hoch genug oben sitzt kann man sich mittlerweile wohl alles erlauben. Auch schamlos und öffentlich vor der Presse zu lügen. Wenn bei mir nächstes Mal das FA prüft werde ich mit Verweis auf Kohl, Guttenberg ....Wulff auch sagen nein ich gebe keine privaten Kontoauszüge heraus.....armes Deutschland
Antworten - Kommentar von Ingrid von Schmidt (06.01. 2012 18:17 Uhr):
Da Herr Wulff gegen geltendes Recht, das Ihm als Staatsdiener verbietet Kredite zu nicht marktüblichen Zinsen anzunehmen, verstoßen hat, sollter er da nicht die zuwenig gezahlten Zinsen an den Staatssäckel abführen müssen?
Antworten- Antwort von Peter Konrad (08.01. 2012 14:52 Uhr):
Neidisch? Wenn Sie bei der SCHUFA eine gleiche Score Bewertung hätten, würden Sie die gleiche Konditionen bekommen, wie Herr Wulff! Außerdem Zinsen sind Verhandlungssache! Was mich aber interessieren würde, die Beschuldigungen waren schon früher bekannt als er noch Landesvater war! Warum wartet die ach so unabhängige Bild Zeitung bis heute mit den Vorwürfen????Vielleicht hat doch Goldmann-Sachs - wegen den Kritiken - Den Zeitpunkt bestimmt?
- Antwort von Peter Konrad (08.01. 2012 14:52 Uhr):
- Kommentar von EmJay (06.01. 2012 19:58 Uhr):
Herr Wulff - Herr Wulff - und nochmal Herr Wulff. Hallo Herr Firley. ich verfolge Sie schon länger - aus der Börsenwelt. Danke für die vielen guten Kommentare und Sichweisen. Heute äussere ich mich mal zu dem Thema Herr Wulff und seine Funktion als BP. Denn damit verlassen Sie aus meiner Sicht Ihren Wirkungsbereich als Analyst und Börsenkommentator – den Sie gut machen. Ich habe die anderen Kommentare gelesen. Gute Ansätze dabei. Sicherlich alle ehrlich formuliert, Polemik fehlt hier weitestgehend was ich begrüße. Aber zum Thema: Wenn man einen recht jungen Menschen wir Herrn Wulff das Amt eines BP zutraut und ihn dazu beruft (nach einem Herrn Köhler und Herrn Rau), dann weiß jeder im Vorfeld, das man auf das Thema „Weisheit“ verzichtet. Die gibt es nicht mit 50. Die derzeit in den Medien geführte Diskussion ist zwar nachvollziehbar, aber sie wird m.E. falsch geführt. Wir müssen uns entscheiden ob wir über unangemessene Vorteilsnahme (s.Zinshöhe, Darlehensbedingungen etc.) befinden möchten - und das ist durchaus denkbar und legitim das zu tun und zu überprüfen - oder über Unaufrichtigkeit und Unwahrheiten als Repräsentant gegenüber der Deutschen und internationalen Bevölkerung. Und wenn wir über letzteres sprechen sollten wir die Diskussion auf der Stelle beenden – denn das was uns seitens der politischen Seite an Unehrlichkeit, Unaufrichtigkeit und bewusster Täuschung der Bevölkerung tagtäglich zugemutet wird – dagegen ist das was Herr Wulff getan hat ein Pausenknüller für eine Kindergartenveranstaltung. Sind wir alle mittlerweile geistig so verarmt dass wir unsere Aufmerksamkeit und Zeit dafür verwenden in Talkshows und Blogs über derartige Satelitenthemen zu diskutieren statt unsere Zeit den Themen zu widmen wo es dringenst notwendig ist ? Hat sich das einstmals so gelobte Volk der Dichter und vor allem Denker so reduzieren lassen ? Müde Belächelt von all denen die im Kontext bestehender existenzieller Themen die mangelnde Wichtigkeit dieses Themas erkennen ? Der Bundespräsident in Deutschland ist nicht der Präsident in Amerika !!! Dem fehlt (u.a.) ebenfalls Weisheit – aber der kann nebenbei uns allen sehr gefährlich werden. Ein BP aus Deutschland gefährdet niemanden !! Ob ein Herr Wulff das Amt bekleidet oder nicht – spielt das eine Rolle ? Doch nur dann wenn sein Nachfolger die Weisheit und !!! zukünftig wesentlich mehr Einfluss hätte auf die Belange des Volkes als das Amt des BP derzeit zulässt. Ein Herr Köhler hat das erkannt und m.E. das Amt ergo aus „Weisheit“ aufgegeben. Herr Firley, bitte, reihen Sie sich nicht in die einfachen Stammtischthemen ein – bleiben Sie bei dem Thema Wirtschaft – Geldsystem – EU Vertragsverletzungen - Enteignungstendenzen der Bevölkerung - und allen damit verbundenen legalisierten Betrügereien und weitreichenden Konsequenzen. Hier bräuchte es viel mehr Stimmen, Diskussionen und eine Offenheit in der Boulevardpresse. Und was das Thema Gehalt des BP angeht: wenn wir ein System haben, wo Betrüger in Investment – Versicherungs – und Banketagen „legalisiert“ ein vielfaches von dem verdienen was Vertreter des Volkes in politischen Ämtern erhalten – und das auch noch unser Geld ist – so wie das Gehalt des BP auch (denn er ist letztendlich nichts anderes als Transferleistungsbezieher wenn er aus dem Staatshaushalt bezahlt wird) - dann sollten wir über solche Peanuts nicht ernsthaft diskutieren. Oder aber doch – und dann aber bitte konsequent auch an allen anderen Stellen – und nicht nur auf der politischen Ebene. Beste Grüße MJ
Antworten - Kommentar von sc (06.01. 2012 20:01 Uhr):
Kann es nicht sein, daß der s. g. Bundespräsident, den inneren Zustand der brd aufs trefflichste, sozusagen wie ein hervorragendes Vergrößerungsglas repräsentiert; daß ein integerer, volkstreuer und fachkundiger Mensch als "Staatsoberhaupt" einer brd, wirken würde wie ein Edelmann als Geschäftsführer für Lady Gaga.....
Antworten - Kommentar von Thomas Johannes Krauß (06.01. 2012 20:57 Uhr):
Die Diskussionen über ihn und das gestrige Interview mit dem Bundespräsidenten haben bei mir folgende Gedanken ausgelöst: Wer sich in die Öffentlichkeit begibt muss wissen, dass alles angeschaut wird. Jeder Stein wird umgedreht, jedes Familienmitglied, alle Bekannten und Verwandten werden durchleuchtet und und und. Wenn die Journalisten Interesse haben wird sehr intensiv recherchiert. Einschließlich des Aufsatzes aus der dritten Klasse zum Thema –Mein schönstes Ferienerlebnis-. Wer sich in die Öffentlichkeit begibt, kommt darin um…heißt ja das treffende Sprichwort. Deshalb bleibt auch nichts verborgen und wird je nach Lage der Dinge in der Schublade gelassen oder aus der Schublade geholt und der Öffentlichkeit präsentiert. Es besteht für mich kein Zweifel, dass auch ein Bundespräsident Freunde haben darf und dass er Freundschaftsleistungen geben und annehmen darf. Genauso ist es absurd, wie in dem Interview angesprochen wurde, dass man von seinen Freunden für z.B. eine Übernachtung bei ihnen eine Rechnung fordern muss und die Übernachtung bezahlen soll. Man müsste mal die Freunde der befragenden Journalistin fragen, ob ihre Behauptung, sie würde selbstverständlich Übernachtungen bei ihren Freunden bezahlen zutrifft… Lächerlich. Ich fühle mich emotional durch diese Diskussion nicht besonders angesprochen, weil der Bundespräsident ja nicht mein Bundespräsident ist. Ich hatte keine Gelegenheit ihn zumindest zu wählen, geschweige denn mitzubestimmen, ob er überhaupt ein geeigneter Kandidat ist. Er ist jedenfalls kein vom Volk legitimierter Präsident des Volkes. Also ist es mir auch wurscht, ob er jetzt öffentlich geschlachtet wird oder nicht. Das was mich bei dieser Angelegenheit bewegt ist die Frage, was eigentlich hinter diesem Kredit steckt. Bisher stellt keiner die Frage, welche Gegenleistung der damalige Ministerpräsident für den Empfang dieses doch wohl der Höhe nach eine Freundschaftsgabe weit übersteigenden Kredites zu erbringen hatte. Die Lebenserfahrung sagt, dass keiner 500.000€ gibt, ohne eine entsprechende Gegenleistung zu erhalten. Der Betrag ist als Freundschaftspräsent eindeutig zu hoch.
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- Kommentar von nostradamus (06.01. 2012 21:05 Uhr):
Für mich war Wulff unten durch als er als frisch gebackener Präsident gegen Sarrazin wegen seines Buches gemoppt hat. Da war klar, dass der ein Problem mit der Meinungsfreiheit hat. Aus dieser Gesinnung ergibt sich zwangsläufig ein gestörtes Verhältnis zur Pressefreiheit. Die Geschichte mit dem billigen Kredit ist mir persönlich so egal wie die abgeschriebene Doktorarbeit von Guttenberg
Antworten - Kommentar von Marlies Renk (06.01. 2012 22:58 Uhr):
Dass der Umgang mit dieser "Presse-Hatz" von Herrn Wulf, taktisch, politisch und rethorisch keine Bestnote verdient ist wohl unstreitig. Aber bislang konnte ihm noch kein wirklicher Fehler nachgewiesen werden. Viel erschreckender ist doch heutzutage die schier unbegrenzte Macht der Medien. Wenn sich einige wenige Presseleute einig sind, irgend jemanden - ob Politiker, oder sonst eine Person an öffentlicher Stelle - vor die Flinte zu nehmen, gibt es kein entrinnen. Es werden so lange Verdächtigungen ausgespuckt ohne die betreffende Person wirklich eines konkreten Vergehens anzuklagen (dagegen könnte man sich ja verteidigen), bis die halbe Nation "haltet den Dieb und schlagt ihn tot" schreit. Die andere Hälfte, die sich nicht lautstark zu solchen Unsäglichkeiten äußert, wird logischerweise nicht gehört. Von "Pressefreiheit" ist solches Vorgehen m.E. meilelnweit entfernt. Und wie schon Herr Schutze in seinem unten stehenden Kommentar schreibt: wer, der ein 50 jähriges Leben hinter sich hat wollte von sich behaupten, es gäbe nirgendwo einen stilistischen oder moralischen dunklen Flecken auf seiner Weste. Und nochmals zu den Schreiberlingen: ist es dort nicht an der Tagesordnung, sich uneingeladen auf allen Möglichen Veranstaltungen "durchzufressen"? Ist das keine Vorteilsnahme? Also können wir schon mal davon ausgehen, dass die wenigsten alle nicht Bundespräsident werden können, oder? (auch dies zu "flapsig")
Antworten - Kommentar von Bernhard Wienand (06.01. 2012 23:27 Uhr):
Ein formatloses Greenhorn - wie derzeit viele Andere - mit stillosem Hang zum Glamour, der sich noch dazu mit seinem Buch 'Besser die Wahrheit', das keiner lesen will, als Saubermann inszeniert. Fehlgeburt eines pilitischen Schachzugs. Eine Schande.
Antworten - Kommentar von JRU (06.01. 2012 23:36 Uhr):
Die Bild-Zeitung desinformiert wieder das Volk - warum? Ich selbst habe auch 2010 einen variablen Immobilienkredit zu 1,46% bekommen. Der Zins richtet sich nach dem 3-Monats-Euribor. Wulff hat den Fehler gemacht, jetzt ein teures Festzinsdarlehen zu unterschreiben.
Antworten - Kommentar von J Plessow (06.01. 2012 23:49 Uhr):
Ich stimme Ihnen zu, dass er sich viel aggressiver hätte verteidigen müssen - am besten in dem Ton, den er verwandt hat als er bei D. auf's Band sprach. Und dazu hätte er stehen sollen. Ausserdem hätte er schon bei seinem ersten Auftreten viel mehr in die Offensive gehen müssen. Nach dem Motto: Kredit zu besseren Zinsen als bei der Bank - warum nicht - der, der mir den Kredit gab, hat immer noch mehr Zinsen von mir bekommen als wenn er sein Geld bei der Bank angelegt hätte. Viel interessanter aber inzwischen der mögliche wahre Hintergrund, warum hier jetzt mit so viel Dreck auf ihn geschmissen wird: am 24.08. in Lindau hat er bei einer Rede vor Nobelpreisträgern (vielleicht seine beste bisher) anklingen lassen, dass er von den Rettungsbemühungen der Politiker um den Euro und dem Aufkauf von Staatsanleihen durch die EZB nicht viel hält: "Wer heute die Folgen geplatzter Spekulationsblasen allein mit Geld und Garantien zu mildern versucht, verschiebt die Lasten zur jungen Generation und erschwert ihr die Zukunft. All diejenigen, die das propagieren, handeln nach dem Motto: Nach uns die Sintflut." Eine schallende Ohrfeige für Angela Merkel und die Riege der Befürworter von Rettungsschirmen und Transferunion. Mit schönem Gruß aus Schloss Bellevue. Drohte Wulff vielleicht damit, die ESM Gesetze nicht zu ratifizieren und durchfallen zu lassen? War das der Grund, ihn unter Druck zu setzen damit er zurück tritt?
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- Kommentar von nostradamus (07.01. 2012 22:39 Uhr):
Bei mir war Wulff unten durch, nachdem er als frisch gebackener Bundespräsident gegen Sarrazin wegen seiner Buchveröffentlichung gemobbt hat. Damals war bereits sein gestörtes Verhältnis zur Meinungsfreiheit offensichtlich. Seine Probleme mit der Pressefreiheit sind die Kehrseite der gleichen Medaille und konnten daher nicht wirklich groß erstaunen. Die billigen Kredite sind sicherlich auch nicht in Ordnung. Mir persönlich sind sie jedoch so egal wie die abgeschriebene Doktorarbeit von KTG
Antworten - Kommentar von Brigitte (08.01. 2012 08:43 Uhr):
was ich bei Herrn Wulff wie auch bei vielen anderen Menschen unserer Gesellschaft vermisse, dass sie zu Ihren Fehlern stehen.Warum hat er nicht von Anfang an einfach die Wahrheit gesagt, sondern riskiert ein wochenlanges Spekulieren? Wie man im Norden so schön sagt:" Nu mal Butter bei die Fische". Wäre er zu Beginn der Affäre vor die Presse getreten und hätte alles zugegeben, hätte es ihm zumindest die Bevölkerung längst verziehen und sich dem Tagesgeschäft zugewandt.Der Presse und den Anklägern und Anklägerinnen wäre der Wind aus den Segeln genommen Das hätte Charakter und Ansehen der Person Wulff gestärkt. Die PolitikerInnen die gegen ihn vorgehen sitzen größtenteils selbst im Glashaus und sollten nicht mit Steinen werfen.Leider lernt man im Management und in der Politik und keine Fehler zuzugeben, da man zur Rechenschaft gezogen werden könnte. Hier wäre eine sofortige Offenlegung mit Sicherheit das kleinere Übel gewesen, wenn man schon von zwei Übeln nur das kleinere wählen kann. Ob er zurücktreten sollte oder nicht, dass kann er nur mit sich selbst ausmachen. In seiner Haut wollte sicherlich derzeit niemand stecken.
Antworten - Kommentar von Heinz (08.01. 2012 10:38 Uhr):
Wir müssen uns die ganze Geschichte anschauen, um eine Bewertung abzugeben. Es gab ja im Vorfeld Klagen gegen die Mauertaktik von Herrn Wulff in Bezug auf den Grundbuchauszug des gekauften Hauses. Damit mauerte er bis vor den Bundesgerichtshof.... und verlor. Wem so daran gelegen ist, Belanglosigkeiten zu vertuschen, der ? Da kann jetzt jeder selber diesen Satz zuendeschreiben. Für mich hat Wulff "privat" mit dem großen Kapital zu flirten versucht, jedoch in seinen Reden (Lindau) unbequeme Wahrheiten ausgesprochen. Dieser Spagat wird ihn zerreissen.
Antworten - Kommentar von Alexander Spiess (08.01. 2012 12:40 Uhr):
Wieso müssen eigentlich viele ein Pseudonym für Ihren Kommentar wählen? Weil Sie selbst bei einem Kommentar sich verstecken müssen und Ihre Meinung nicht frei heraus kundtun wollen? Und dann mit Steinen auf andere schmeißen wollen? Bitte seid vorsichtig, die Presse kann und wird dies später auch ans Licht zerren, falls ihr es mal zu einer Berühmtheit schafft....
Antworten - Kommentar von Anonymus (08.01. 2012 17:45 Uhr):
Dieser Beitrag ist so sinnfrei wie überflüssig, da nichts Neues bringt
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- Kommentar von Reinhard Kuhnert (09.01. 2012 17:41 Uhr):
Ja, der Präsident Wulf hat ein klassisches Eigentor geschossen. Da er sich mit weiteren, ohnehin nicht vollständigen Erklärungen nicht die 2.Chnce erwirken wird, sollte er zurücktreten - und auf seine Rechtsansprüche auf amtsgemäßte Entlohnung (200T Euro p.a.) verzichten. - Ob das aber seiner Bettina gefällt? Wäre er doch bei seiner Christiane geblieben!!
Antworten- Antwort von WHorn (11.01. 2012 18:45 Uhr):
Beim Neujahrsempfang wurde klar, was das Ausland über diese Aktion gegen den BP denkt. Allgemeiner Tenor: Die spinnen,die Deutschen
- Antwort von WHorn (11.01. 2012 18:45 Uhr):
- Kommentar von Tobi (13.01. 2012 12:22 Uhr):
Man kann dem Bundespraesi auch noch andere Dinge vorwerfen, welche Ihn immer mehr in die Nähe eines lupenreinen Demokraten rücken.
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