Trotz des Erfolges seiner Empfehlungen legt Till Kleinlein ganz besonderen Wert auf ein passendes Geld- und Risikomanagement. Seine Leser profitieren täglich davon.
Till Kleinlein in Devisen-Monitor
vom
der gestrige Tag begann prächtig für die Bullen, sah dann zwischenzeitlich ganz böse aus, und schließlich ging es nachbörslich dank einer sich erholenden Wall Street wieder etwas nach oben. Mit etwa 3% war die Tagesschwankung enorm. Sell in may and go away, wird man nun wieder ständig lesen. Zumindest ging der Monatsauftakt schon einmal gründlich daneben. Doch gerade seit Beginn der Krise ticken die Uhren deutlich anders. Nach den schwachen Arbeitsmarktdaten aus Europa und den USA, dort wurde aber nur der eher unbedeutende ADP-Arbeitsmarktbericht veröffentlicht, blicken die Anleger voller Hoffnung auf den Freitag, wenn die US-Arbeitsmarktdaten bekannt gegeben werden. Enttäuschen die morgigen Zahlen, so werden die Sorgenfalten ob des Zustands der US-Wirtschaft wieder größer und der Gesamtmarkt wird unter Druck geraten. Bei einer positiven Überraschung hingegen, wird die Börsenweisheit Sell in may and go away sehr schnell über Bord geworfen.
Die Underperformance des Dax gegenüber den US-Indizes ist schon beachtlich, und dies, obwohl der deutsche Leitindex in Europa klar der Spitzenreiter bleibt. EuroStoxx50, MIB oder FTSE: Alle anderen leiden weitaus mehr unter der Euro-Krise. Bis zur US-Wahl wird es die immensen Unterschiede weiter geben, dann sollten sich die großen Indizes wieder annähern. ... hieraus könnte man auch eine interessante Trading-Idee basteln. Let´s wait and see! Nur nichts überstürzen!
Der Kurzüberblick:
| Dax: | -0,75% |
| Dow Jones: | -0,08% |
| EuroStoxx50 | -0,71% |
| EUR/USD: | -0,06% |
| Gold: | -0,73% |
| Silber: | -1,19% |
| Öl (Sorte Brent): | -0,92% |