Die Trendbestimmung für Erfolg an der Börse (Fortsetzung)
Jürgen Nowacki in Investoren Wissen zum Thema Technische Analyse
vom 18. November 2011, 16:00 Uhr
ENL5454
Ein wesentliches Bestreben der Technischen Analyse, zu der auch das Charting gehört, liegt darin, sehr frühzeitig und idealerweise ohne Zeitverzögerung zu erkennen, wann ein Trend gefährdet ist.
Dazu haben wir uns gestern am Beispiel des Technologiesektors (XLK) mit der Konstellation und Struktur von Kerzencharts beschäftigt. Wenn Sie sich heute auf der Webseite von Stockcharts.com den aktuellen Chart zu XLK aufrufen, werden sie sofort die Veränderung zum Vortag erkennen und leicht Ihre persönlichen Schlussfolgerungen für die nächsten Tage ziehen können, ohne auf die Nachrichtenlage zurückgreifen zu müssen. Ja, Sie werden sogar, je länger Sie sich mit der technischen Analyse befassen und ihre Vorzüge erkennen, immer öfter auf Nachrichten verzichten, zumindest aber gnadenlos selektieren.
Heute schauen wir uns ebenfalls einen aktuellen Chart vom US-Markt an, weil die großen Impulse im Wesentlichen aus den USA kommen. Das heißt, Markterholungen in Deutschland werden vorwiegend für Leerverkäufe genutzt, wenn der Trend aus den USA negativ ist. Wie wir gestern festgestellt haben, läuft der US-Markt im Technologiesektor auf eine Trendwende zu. Nach einer kraftvollen Aufwärtsbewegung gab es in den letzten zwei Wochen Störsignale wie Kursabriss (GAP), Hanging Man und Harami. Sie sehen, lieber Leser, wie frühzeitig sich die jetzige Marktkorrektur, die sich auch auf den Deutschen Markt negativ auswirkt, angekündigt hat.
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