Die Solarbranche rotiert
Klaus Buhl in Nebenwerte Daily zum Thema Aktien & Aktienhandel
vom 20. August 2009, 17:00 Uhr
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ganz schön warm heute in Deutschland.......Aber ich will mich nicht beklagen! Denn beim Schreiben kann ich wenigsten aus meinem Büro im tropischen Dachstuhl, gut von PC und Notebook temperiert", neidisch auf das Planschbecken meiner Tochter schauen! An der Börse gibts heute übrigens, bisher zu mindest, auch keine Erfrischung. Nach der kleinen Kursabkühlung von wenigen Prozenten, die vor allem von der Irritation in China ausging, streben die Indizes tiefer in ihre überkauften Zonen. Dies ist den meisten Analysten ein Dorn im Auge, lässt mich aber ziemlich kalt - trotz der Hitze. Denn schließlich waren wir im vergangenen Jahr bekanntlich sehr lange sehr stark überverkauft und dies hat die Aktien nicht daran gehindert, noch weiter zu fallen. Gefährlich wird es erst, wenn sich wirklich ein neuer Abwärtstrend etabliert und nicht, wenn zu viele Marktteilnehmer dies nur vermuten. Trotz fundamentaler und psychologischer Steilvorlagen konnten die Bären ihre Chance nicht nutzen, was für einen sehr starken Markt spricht. Manchmal sind Trends hartnäckiger als man es sich vorstellen, bzw. fundamental erklären kann.
Mal sehen, was heute die wichtigen Konjunkturdaten in Form der Frühindikatoren und der Arbeitslosenanträge für uns zu bieten haben!
Heftiger Schlagabtausch in der Solarbranche
Eigentlich wollte ich ja heute über die aktuelle Dynamik im Chipsektor schreiben, stelle dies aber aus aktuellem Anlass etwas zurück. Heute veröffentlichte Goldman Sachs eine Sektorstudie über die Solarbranche und wirbelte diese gehörig durcheinander. Die meisten Solarwerte und der gesamte Sektor der Green Energy" gehörten in den letzten Wochen nicht gerade zu den beliebtesten Sektoren, verhielten sich aber relativ inhomogen. Infolge der besagten Studie stiegen Centrotherm Photovoltaics und Roth & Rau an die Spitze im TecDax, Solarworld sanken angesichts negativer Äußerungen ans Indexende. Mich persönlich schmerzt dies vor allem, da ich mit meinem Kollegen im Dachfondsmanagement gewettet habe, dass wir Roth & Rau bald wieder bei 16,50 kaufen können und vorher lieber unsere Position absichern oder halbieren sollten. Vor allem der anhaltende Margendruck und die abnehmende relative Stärke stimmten mich in den vergangenen Wochen negativ auf den Wert und den Sektor.
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