Die Reichen werden reicher...doch warum?
Bill Bonner in Kapitalschutz Akte zum Thema Kapitalschutz
vom 8. Juni 2011, 07:30 Uhr
ENL5454
Hier ist eines der Themen, welches oft irreführend vermeldet wird. Die Reichen sind immer reicher geworden, aber warum? Die Dummen werfen das dem "Kapitalismus" vor und wollen, dass die Regierung "etwas tut".
Der wirkliche Schuldige ist aber die Regierung selbst, zusammen mit der Fed. Denn hier ist ein Bericht, der das klarstellt:
Wie die Fed die Reichen reicher gemacht hat
Das "QE2"-Projekt sollte die Kreditvergabe erleichtern, und die Konsumenten dazu bewegen, wieder Geld auszugeben. Stattdessen haben nur wenige profitiert, während für die meisten Menschen die Lebenshaltungskosten gestiegen sind.
Es gibt einen guten Grund dafür: Da die Inflation steigt, in den Geschäften und an der Tankstelle bemerkbar, wird der Aufschwung behindert. Und das Herz des Problems könnte sehr wohl das 600 Mrd. Dollar schwere "QE2"-Programm der Fed sein, was letzten November implementiert wurde, mit großen Fanfaren, und welches im Juni enden soll.
Während das Programm dazu beigetragen hat, die Lebenshaltungskosten für uns alle zu erhöhen - weil es die Inflationsrate in den roten Bereich hat steigen lassen und das Konsumentenvertrauen geschädigt hat -, sind die Vorteile nur auf die auf der Reichtums-Skala ganz oben Stehenden beschränkt gewesen.
Ja, der Aktienmarkt hat seit Beginn von QE2 beeindruckende Gewinne vorweisen können. Der S&P 500 ist seit seinem Tief im August 2010 um fast 31% gestiegen. Und das hat das Netto-Vermögen der Haushalte um 2 Billionen Dollar steigen lassen. Die Hoffnung war, dass sich dieser Zuwachs in Konsumausgaben verwandeln wird und dadurch die Wirtschaft dann real vorwärts bringen wird.
Aber der Besitz von Aktien ist bei den Reichen konzentriert: Durchschnittlich haben in den USA nur 12% der Haushalte mit einem Vermögen von maximal 100.000 Dollar Aktien oder Fonds, außerhalb ihrer betrieblichen Altersvorsorge. Diese Gruppe steht für 74% der Gesamtbevölkerung.
Gleichzeitig hat QE2 die Immobilienpreise fallen lassen. Der Case-Shiller Home Price Index ist gefallen, seit die Idee von QE2 umging, und seitdem hat er nicht aufgehört zu fallen. Alan Meltzer glaubt, dass die Fed dieselben Fehler macht, die sie in den 1970ern gemacht hatte, indem sie sich zu sehr auf die Arbeitslosigkeit konzentriert und die Inflationsgefahr ignoriert. Die Fed bezeichnet diese Gefahr als "vorübergehend" und sagt, dass die Inflationserwartungen unter Kontrolle bleiben.
Das sei "einfach falsch", so Meltzer, denn der inflationäre Druck reflektiert reale, dauerhafte Veränderung der Angebots-/Nachfrage-Situation in Ländern wie China und Saudi Arabien. Diese Länder haben einen wachsenden Appetit auf Ressourcen. Und während die Arbeitslosigkeit ein Problem ist, gilt doch, dass dies kein "monetäres Problem" sei.
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Tommy Rasmussen (08.06. 2011 08:40 Uhr):
"Die Reichen werden reicher...doch warum?" DARUM: Inflation betrifft nie eine Zentralbank, in der Tat sind sie die einzige Gruppe, die von ihr profitieren können, da sie, wenn sie nicht über genügend Geld verfügen, einfach mehr drucken können. Gründung der Bank of England 1694: Die täuschenderweise "Bank of England" genannte Bank wird gegründet. Die Bank ist täuschend genannt, da der Eindruck verschaffen wird, dass sie von der Regierung von England kontrolliert würde, wenn sie in Realität eine Private Institution ist, die von den Juden gegründet wurde. Phase 1: Inflation. Da nun das Geld des gemeinen Bürgers weniger wert ist, muss er zur Bank gehen, um für ein Darlehen zu bitten, dass er sein Geschäft führen kann etc.. Phase 2: Wenn die (private!!!) Zentralbank zufrieden ist, dass es genügend Bürger mit Schulden gibt da draussen, dann wird die Bank den Geldzufluss verringern, indem sie keine Darlehen offeriert. Phase 3: Zurückzusitzen und warten, bis die Leute genug verschuldet sind, um sie bankrott erklären zu lassen, was wiederum der Bank erlaubt, von Ihnen wirkliche Werte für Pfennige zu beschlagnahmen, Geschäfte und Wohneigentum etc.
Antworten- Antwort von Dr Heinemann (08.06. 2011 14:12 Uhr):
Liebe Leser, Hallo Herr Rasmussen, Sie haben zwei grundlegende Wahrheiten mitgeteilt. 1. Die Bank von England arbeitet so und 2. die Bank von England ist eine Privatbank.. Und jetzt dazu die Dritte Wahrheit: Die FED, die Bundesbank, die französiche Zentralbank, die italienische Notenbank, die belgische, holländische, luxemburgische Zentralbank, die EZB und und viele andere Zentralbanken sind auch ALLE PRIVATBANKEN!!! Weil das so ist werden die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer. Das ist eine Tatsache. Und jetzt? Jetzt will der Schäuble Griechenland retten mit unserem Geld statt mit seinen Millionen. "Wir stehen vor dem realen Risiko der ersten ungeordneten Staatsinsolvenz innerhalb der Euro-Zone", warnte Schäuble in einem Brief an die EZB. Es ist also nicht die Frage, ob wir auf die Straße gehen wie die Griechen sondern wann. Die Griechen können wählen. Wir sind großzügig. Sie treten aus dem Euro sofort aus oder wir lassen sie bankrott gehen. Etwas anderes können wir nicht hinnehmen, Herr Schäuble, sonst kippen wir Sie aus dem Amt! Ihnen allen nocheinen schönen Tag. Ihr Dr. H.
- Antwort von Dr Heinemann (08.06. 2011 14:12 Uhr):
- Kommentar von Rummel (08.06. 2011 13:14 Uhr):
Wenn man weiß wer hinter der FED steht braucht man sich keinen Moment über deren Entscheidungen zu wundern. Das die dortigen "Macher" der normale Bürger noch nie interessiert hat ist offen-sichtlich. Ausschließliches Ziel dieser Privatbank ist es maximale Profite und Renditen für einen elitären Kreis zu generieren. Das durch diese Machen-schaften z. B. die Rohstoffpreise und somit u. a. auch die Preise für Nahrungs-mittel weltweit enorm gestiegen sind ,und die Inflationsraten deutlich ansteigen, interessiert diese "Herrschaften" nicht im Geringsten. Das "dumme Volk" versteht's ohnehin nicht.
Antworten- Antwort von Tommy Rasmussen (08.06. 2011 18:15 Uhr):
Bargeld macht heute weniger als 1% aus und private Einlagen bei den Banken betragen weniger als 2% der gesamten kreierten Geldmenge. Selbst wenn man alle Firmenrücklagen der Klein- und Mittleren Unternehmen hinzurechnet, so sind das weniger als 3% der kreierten Geldmenge. Die Banken sind aber bei den Zentralbanken mit 4% abgesichert und die Zentralbanken können darüber hinaus endlos Nachschub drucken. Trotzdem behält sich jede Bank im Kleingedruckten eine Haftungseinschränkung bis maximal EUR 20.000 pro Konto vor, den Rest kann sie legal verzocken. (Nur dadurch kann es übrigens zu Bankenpleiten kommen.) In der Regel verfügt jeden Bank über genügend Staatsschuldscheine, so kann sie gegen 4% davon 100% Nennwert kreieren. Sollte bei einem Ansturm der Bank das Geld ausgehen, so ist es nur eine Frage der Beschaffungszeit des Nachschubs von der nächsten Landeszentralbank. Gingen die Vorräte der Nationalbank zur Neige, was kaum anzunehmen ist, so wäre es für die Zentralbank nur eine Frage der Nachdruckzeit. Merke: Es handelt sich immer nur um Papierschnipsel! Es ist vielen einfach nicht klar, dass Geld für die 'Hochfinanz' wertlos ist. Es ist nur das Mittel der Macht um sie zu unterdrücken. Die wahre Macht über das Geld wäre es, ohne Geld auszukommen und trotzdem unserer Subsidiaritätspflicht nachzukommen. Nur so kann die Macht des Systems gebrochen werden. "Eine Macht lässt sich nur durch eine andere stürzen, nicht durch ein Prinzip, und es gibt dem Geld gegenüber keine andere." Spengler, Oswald, "Der Untergang des Abendlandes", 1923, Sonderausgabe in einem Band, Zürich 1980
- Antwort von Tommy Rasmussen (08.06. 2011 18:15 Uhr):