Die Reichen jammern
Bill Bonner in Kapitalschutz Akte zum Thema Kapitalschutz
vom 28. August 2009, 07:30 Uhr
ENL5454
Mitleid mit den armen Reichen. Mitleid mit den Armen. Mitleid mit uns allen.
Hier auf diesen Seiten stelle ich mich immer hinter die Bescheidenen... die Verachteten... die Unterdrückten... und die Scheußlichen.
Heute sind das die Reichen...
Oh ja, liebe Leser. Die Reichen müssen Schläge einstecken. Sie werden schlecht gemacht und schlecht behandelt.
Ihre Regierungen haben sich alle angeschlossen... die Steuern für „die Reichen" steigen. Die Demokraten sprechen davon, dass sie das Gesundheitssystem des gesamten Landes auf dem Rücken der Superreichen finanzieren wollen.
Und die Staatsanwälte und Politiker zielen auf ihre Gehälter ab. Es gibt keine Zahltage mit Millionen von Dollar mehr... nicht wenn die Regierungsvertreter dabei über die Schultern blicken. Oh... und ihre Einnahmen aus Investitionen sind auch zurückgegangen. Die Dividendenerträge am Aktienmarkt liegen bei kaum mehr 3% - versuchen Sie mal, davon zu leben. Und was die Schatzanleihen über zehn Jahre anbelangt, liegen dort die Erträge bei nur 3,5%.
Und Kapitalgewinne? Vergessen Sie es. Aktien erleben seit dem 9. März eine Erholung. Dieser Erholung hat den Anlegern dabei geholfen, 45% dessen, was sie verloren haben, zurück zu holen. Aber insgesamt gab es am Aktienmarkt schon seit mehr als zehn Jahren keine Gewinne mehr. Überhaupt keine. Wenn man die Auswirkungen der Inflation noch mit berücksichtigt, dann wird die Geschichte sogar noch schlimmer. Die Anleger haben dann ungefähr 20 bis 30 Prozent ihres Geldes verloren.
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