Die Reichen einweichen - Teil 1 von 2

in Kapitalschutz Akte zum Thema Weitere Börsenthemen
vom


Ich warte auf einen "sell-off"...und zwar entweder am Ende von "QE2"....oder in Antizipation des Endes. Wann wird das kommen? Ich weiß es nicht, aber ich denke, ich werde nicht für immer warten müssen.

Währenddessen sehe ich, dass in der Presse immer mehr auf "die Reichen" eingedroschen wird. Die meisten Leute hassen die Reichen. Und warum sollten sie das nicht?



Die Reichen sind gut darin, sich die guten Dinge im Leben anzueignen. Deshalb sind sie ja auch reich. Sie haben tolle Autos. Tolle Frauen.

Man sieht, wie die Reichen das Leben genießen. In der Business Class, während man selber Economy fliegt. Man sieht die ihre Audis und Mercedes in ihre großen Garagen fahren, während man selber einen alten Gebrauchtwagen fährt. Und deren Frauen sehen immer so aus, als ob sie gerade von einer Schönheits-Behandlung kommen...

Deren Aktien stehen gut - während andere keinen Job finden!

Die Reichen haben gelernt, wie sie das System zu ihrem eigenen Vorteil manipulieren können. So funktioniert das immer. Geld mag Macht. Macht mag Geld. Normalerweise finden die einen Weg, zusammen zu arbeiten. Die Reichen jammern über die angeblich hohen Steuern, die sie zahlen. Sie jammern über die Vorschläge, Reiche mehr zu belasten. Sie jammern über die "Geschenke" für die Zombies. Aber sie kontrollieren die Lage wahrscheinlich mehr, als es aussieht.


Nehmen Sie zum Beispiel Mark Zuckerberg. Bitte. Hier haben wir einen Typen, der sagt, er fände es "cool", wenn seine Einkommensteuer erhöht würde. Er tritt damit dem Chor bei, der von "Gut-Tuern" wie Warren Buffett oder Ted Turner geführt wird.

Nun, raten Sie mal. Warum wäre denen eine Erhöhung ihrer Einkommensteuer egal? Weil...

1.) Die sind so reich, dass der Grenznutzen von weiterem Geld für sie fast bei Null liegt. Sie würden eine Einkommensteuererhöhung noch nicht einmal bemerken. Geld zählt kaum noch, wenn man so viel davon hat. Das ist so, als ob man einem Eskimo einen zusätzlichen Schneeball gibt. Das macht keinen Unterschied.

2.) Die zahlen ohnehin nicht viel an Steuern. Tendenziell besteht deren Reichtum in Aktien. Und sie verdienen ihr Geld größtenteils mit Kursgewinnen, die in den USA nicht als Einkommen besteuert werden; sie werden besteuert als Kapitalgewinn.

Mehr dazu im nächsten Beitrag ("Die Reichen einweichen - Teil 2 von 2"), mit einer interessanten Anmerkung dazu aus der Newsweek.


von
Bill Bonner
Bill Bonner

Bill Bonner ist einer der anerkanntesten Finanzexperten der USA und Bestseller-Autor. Bei uns schreibt er regelmäßig im Börsen-Newsletter Kapitalschutz Akte.


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Kommentar von Bruno Walkowski

Sehr geehrte Herren, zwischen den Zeilen lese ich hier einiges an sozialistischem Gedankengut. Stellt sich die Frage, wo beginnt Reichtum ? Für eine Harzler ist der leitende Angestellte schon reich und für Rothschilds ist Bill Gates wohl ein armer Schlucker. Wie dem auch sei, auch wenn wir alle 100% unseres Einkommens an die verschwendungssüchtigen Fiski, egal in welchem Land dieses Planeten abführten, das Ergebnis wäre immer das gleiche: unkontrollierte, ausufernde Staatsverschuldung.

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Kommentar von Wolfgang Schneider

Sehr geehrter Herr Brommer, Ihr Artikel über die Reichen ist wohl mit Ihrem Wohnsitz in Frankreich zu erklären dem Gründer der KP. Schauen Sie vielleicht sich nochmal den Film Dr.Schiwago an um zu sehen wo solche Ideen hinführen. Mit freundlichen Grüssen W.Schneider

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