Die letzte Woche hatte es in sich
Daniel Fehring in Devisen-Monitor zum Thema Devisen & Devisenhandel
vom 17. Juli 2006 08:30 Uhr
ENL5454
Wenn man die letzte Woche Revue passieren lässt, kann man nicht sagen, dass diese langweilig war.
Das amerikanische Oberhaupt kam zum Grillen nach Stralsund, die Israelis kämpfen mittlerweile an zwei Fronten gegen den Terror im Libanon, Iran mischt sich in das Geschehen ein, der G8 Gipfel tagte am Wochenende in St. Petersburg, der Iran liess sein Ultimatum verstreichen, die Chinesen und Südkoreaner haben vorzeitig den asiatischen 6er Gipfel abgebrochen, da Nordkorea nicht einlenkt, der Ölpreis kratzte an der Marke von 80 USD, die Wertpapiermärkte gerieten unter Druck und zu guter letzt hat die japanische Notenbank die Zinsen um 0,25% erhöht. Die Aufzählung der Gerüchte lasse ich weg, sonst sprengt es den Rahmen.
Summa summarum bringen diese Ereignisse nicht mehr Ruhe in unser Geschäft. Devisen Signale hat sich aus guten Grund letzte Woche etwas bedeckter gehalten. Die technische Analyse greift in solchen Märkten nur noch zum Teil. Daher unsere „Devise“, kurze und schnelle Trades ohne lange Haltedauer. Zuviel kann in den nächsten Stunden passieren, was die Märkte in die eine oder andere Richtung zwingt.
Um so wachsamer sind wir daher diese Woche.
Wir wünschen uns allen viel Erfolg.
Kursentwicklungen der letzten Woche
Herzlichst
Daniel Fehring
