Die Korruption geht weiter
Bill Bonner in Kapitalschutz Akte zum Thema Aktien & Aktienhandel
vom 5. Dezember 2011, 07:30 Uhr
ENL5454
Geht die "Große Korrektur" noch weiter? Ja, das tut sie! Das Wall Street Journal berichtet:
Die US-Konsumenten haben im dritten Quartal in den USA weiter Schulden abgebaut (...), so die Federal Reserve Bank of New York. Im letzten Quartal sind die gesamten Schulden der privaten Haushalte um 0,6% gegenüber dem vorigen Quartal gefallen, ein Rückgang um 60 Mrd. Dollar auf 11,66 Bio. Dollar.
Die Fed sagte, dass besonders die Hypothekenlast zurückging, um 1,3% oder 114 Mrd. Dollar, während im Gegenzug andere Schulden stiegen, aber nicht so stark. Die Tilgung von Hypotheken war der Hauptgrund für das Sinken des Schuldenstandes der privaten Haushalte.
Hey, Moment. Wenn die Zentralbanker Geld drucken, warum sollten die Konsumenten dann zurückstecken?
Ich bin froh, dass diese Frage aufkam. Die Zentralbanken helfen jedem, sie machen ihre "bailouts" für Spekulanten, Banker, und die Regierungen...aber nicht für private Haushalte. Das frische Geld kommt nur sehr zögerlich zur Ebene der Konsumenten...oder überhaupt nicht.
Stattdessen werden die Reichen reicher...was dem korrupten Geldsystem zu verdanken ist. Deren Fehler werden durch "bailouts" gut gemacht...und es wird eine Menge Geld an Leute gegeben, die das nicht verdienen.
Und die Armen? Werden die reicher, nur weil die Zentralbanken auf Anleihenbesitzer Rücksicht nehmen? Bauen die Anleihenbesitzer Fabriken und schaffen sie neue Jobs für die Mittelklasse? Erfinden die Spekulanten neue Industriezweige? Gründen die Insider neue kleine Unternehmen, und bauen sie Gesellschaften auf, die neuen Reichtum schaffen?
Wollen Sie mich zum Lachen bringen?
Nein...das System wird einfach immer korrupter...und zombifizierter. Hier sind Insider bei der Arbeit...die Leute, denen die Zentralbanker zu helfen versuchen.
Zum ersten Teil von: Kurzfristige Stützung
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Franz Steinbauer (05.12. 2011 07:42 Uhr):
Wen sollte es wundern, dass Zentralbanken den Banken helfen und nicht den kleinen Leuten? Wen sollte es wundern, dass die Politiker den Banken helfen und nicht den kleinen Leuten? Mich wundert es bloß, dass die kleinen Leute das noch nicht begriffen haben. Wenn sie es allerdings begriffen haben, werden wir ziemlich unruhige Zeiten erleben. Es ist fraglich, ob ihr gut ausgebauter Spitzel- und Überwachungstaat den 1% dann noch viel nützt.
Antworten - Kommentar von Monetenmann (05.12. 2011 08:31 Uhr):
Das Spiel wird auf die Spitze getrieben, bis zum großen lauten Knall... wer noch auf das Gegenteil hofft, lebt in Träumen und Fantasie. Mal schauen wer dann als Schuldiger herhalten muss... das Mob ist so dumm, es lässt sich immer von den gleichen Betrügern anführen. Passiver Widerstand gegen das Geldsystem nach Ghandi und Martin Luther King, DAS wäre doch etwas!
Antworten- Antwort von Taxmann (05.12. 2011 21:03 Uhr):
einverstanden, der Mob ist dumm. Noch dümmer sind die Politiker, denn sie sehen nie die langfristigen Folgen. Zum passiven Widerstand braucht man Weitsichtige, wo sind die? Zu vernünftigem Miteinander hat es das Animal "Mensch" bisher nicht geschafft - leider. Gibt es also eine Lösung, die das FRESSEN beendet?
- Antwort von Taxmann (05.12. 2011 21:03 Uhr):
- Kommentar von Hauling (05.12. 2011 10:01 Uhr):
Nennen Sie doch einmal Ross und Reiter! Wer sind denn die Zombies konkret?
Antworten- Antwort von Monetenmann (06.12. 2011 08:28 Uhr):
Das zu beantworten ist nun wirklich einfach: Alle die von Transferzahlungen, Subventionen und bereits hoffnungslos überschuldet weiter auf Pump leben. Oder ganz einfach: Alles was ohne Hilfe des Staates bzw. das von ihm geschaffene Falschgeld längst eingegangen wäre. Zombie = Untoter, der von etwas am Leben gehalten wird, vom Staat bzw. Regierung.
- Antwort von Monetenmann (06.12. 2011 08:28 Uhr):
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