Byron King in Traders Daily
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Selbst der Zweig der alternativen Energien - mit Wind, Sonne und Geothermik als Vorreiter - steht gewaltigen Herausforderungen gegenüber. Das größte Thema ist die Wettbewerbsfähigkeit. Das liegt daran, dass die alternativen Systeme Strom zu Kosten anbieten, die sich im Bereich von etwas höher bis sehr viel höher gegenüber der traditionellen Energie aus den traditionellen Kohlekraftwerken bewegt.
Und dann ist da auch noch das Thema der Verlässlichkeit, aufgrund der unzuverlässigen Natur von Wind und Sonne und der immer noch neuen Natur der Geothermik. Und andere Themen betreffen den Mangel an Leitungen von den normalerweise sehr abgelegenen Orten der Wind- und Solaranlagen.
Insgesamt stehen die amerikanischen Energieerzeuger vielen unterschiedlichen möglichen Arten der Investitionsunsicherheit gegenüber. Wie gut werden die unterschiedlichen Treibstoffmischungen verfügbar sein? Wird Kohle noch verwendet werden können? Oder wird Erdgas noch zu bezahlbaren Preisen zur Verfügung stehen? Können die Energieerzeuger ins Nuklearsystem investieren, wenn es immer noch kein definitives Programm für die Beseitigung des entstehenden Abfalls in den nächsten 50 Jahren gibt? Oder sollten die Versorgungsunternehmen alle auf die alternativen Systeme setzen?
Doch die nächste Frage lautet: wie viel können sich die Verbraucher leisten zu zahlen. Und welche Sätze die Regulatoren zulassen werden? Wenn die Versorger in alternative Energiesysteme investieren (wie z.B. Wind oder Solarenergie), die Energie für 20-30 Cent pro Kilowattstunde produzieren, werden die Regulatoren dann diese relativ hohen Kosten als Niveau der Auslagendeckung festsetzen? Und für wie lange? Und was passiert, falls die Regulatoren die höheren Kosten nur für einige Jahre zulassen und dann die Versorger bestrafen, weil bessere Technologien entwickelt wurden?
Letzten Endes wird die Vergleichslinie der Kosten für Elektrizität an die Kosten angeglichen, die es kostet, vergleichbare Energie auf der Basis von Kohle oder Erdgas herzustellen. Und diese Kostenfestlegung tritt auch dann noch auf, wenn es eine wachsende Haltung gegen das Verbrennen von Kohlenstoffen in der amerikanischen politischen und regulatorischen Kultur gibt. Ein Mitglied einer Diskussionsrunde kommentierte: „Wenn man in einer Situation ist, in der man nicht mehr gewinnen kann, was wird dann wohl passieren? Man kann dann nicht gewinnen."
Der Professor der CMU hat sich seine historischen Trends für Energie in den Vereinigten Staaten angesehen. Seine beste Schätzung prognostiziert, dass im nächsten Jahrzehnt der Preis für Elektrizität im Schnitt innerhalb des gesamten Landes steigen wird. „Das würde die Elektrizitätskosten ungefähr auf Augenhöhe mit den Preisen bringen, die wir in den 1950er Jahren hatten."
Aber das gilt nur dann, wenn die Leute auch weiterhin in neue Energiesysteme investieren und wenn das Land Maßnahmen zur Erhaltung und für die Effizienz in großem Stile aufnimmt. Wenn es dazu nicht kommt, dann werden die Lichter ausgehen.
Sie werden es am helllichten Tage vielleicht nicht merken - zumindest noch nicht - aber die Energieindustrie ist aktuell durch die Unsicherheit der einseitigen Risiken gelähmt. Und wenn jetzt die alten Kraftwerke in die Jahre kommen und vom Netz genommen werden, wird es immer weniger Energiereserven geben. Die Kosten werden steigen und die Zuverlässigkeit wird zurückgehen. Das lässt sich nicht vermeiden.
Also wird ein Investitionssektor, der in den nächsten fünf Jahren gut abschneiden wird, der Sektor der Stromversorgung und der Sicherung der Energiesysteme sein. Und ganz besonders sollten die Unternehmen gut abschneiden, die bereits über den Zeichentisch hinaus sind und sich bereits in der Bauphase befinden oder in der Nähe der Fertigstellung.