Die beste Biosprit-Aktie der Welt
Miriam Kraus; Andreas Lambrou (Gastbeitrag) in Rohstoff Daily zum Thema Rohstoffe
vom 8. Dezember 2009, 20:00 Uhr
ENL5454
In der gestrigen Ausgabe habe ich Ihnen von einer der besten Alternativen im Biosprit-Markt berichtet: von der Jatropha-Pflanze. In Asien hat der Boom bereits begonnen! China und Indien bauen bereits große Flächen mit Jatropha an, um durch die Anhebung des Biosprit-Anteils die Abhängigkeit von Erdöl-Importen zu verringern.
Doch, nun fragen Sie sich vielleicht, wie Sie an diesem beginnenden Boom überhaupt partizipieren können. Ich kann Sie beruhigen, Sie müssen sich keine Jatropha-Pflanze in den Vorgarten stellen. ;-) Es genügt auf die weltweit einzige reine und bereits operativ tätige börsennotierte Jatropha-Aktie der Welt zu setzen....
Es handelt sich hierbei um eine der aktuellen Neuempfehlungen für die kommende Tiger&Dragon-Ausgabe, an welcher Andreas Lambrou und ich gegenwärtig fieberhaft arbeiten.
Ich möchte Ihnen mehr über diese Aktie erzählen! Aus diesem Grund darf ich für Sie einige Stellen aus der kommenden Empfehlung (aus der Feder von Kollege Lambrou) zitieren:
Machen Sie mit am 100 Milliarden US-Dollar Jatropha Markt
Zunächst vorweg was bislang nur absolute Insider" wissen, China investiert in den kommenden Jahren 100 Milliarden US-Dollar in Jatropha. Die chinesische Regierung hat längst erkannt, dass das aus der Jatropha Pflanze gewonnene Öl der beste Treibstoff und die beste Rohölalternative der Welt ist. Das beste daran ist, dass dies bis jetzt nur wenige Anleger erkannt haben.
Für mich ist die heutige Neuempfehlung deshalb der wichtigste strategische Kernbaustein im Tiger & Dragon Portfolio für das Jahr 2010. Seit der chinesischen Solarrevolution, die Ihnen seit dem Erstkauf unserer Solaraktie bislang 200% Gewinn einbrachte und noch viel mehr Freude bereiten wird, war ich nicht mehr so unglaublich intensiv von einem Investment überzeugt.
Der Anlagezeitraum wird sich dabei voraussichtlich nicht nur auf wenige Monate beschränken, in denen ich bereits die ersten 100-200% Anstieg erwarte, sondern eine Story für mindestens die nächsten 2 bis 3 Jahre werden, in denen ich ein bis zu vierstelliges Kurspotenzial ableite. Lesen Sie deshalb die folgenden Zeilen ganz genau durch und Sie werden feststellen, dass ich hier keineswegs übertreibe.
Herkömmlicher Biosprit ist bisher stark umstritten
Sie erinnern sich bestimmt noch an die letzte heiße Debatte, die vor rund 3 Jahren um Biotreibstoffe und den in Deutschland so beliebten Raps Biodiesel geführt wurde. Einerseits wurde wegen der steigenden Rohölpreise und der großen Abhängigkeit von den ölexportierenden Ländern, der Einsatz von Biotreibstoffen zur Beimischung in herkömmlichen Benzin und Diesel in vielen Ländern der Welt gesetzlich vorgeschrieben. Andererseits machten sich Kritiker zu Recht Sorgen, dass durch den Biospriteinsatz die Anbauflächen für wichtige Nahrungsmittel der Welt und kostbare Wasserressourcen verschwendet werden. Zudem ist der heute gewonnene Biosprit in den westlichen Ländern, allen voran die Ethanolgewinnung aus Mais, viel zu teuer in der Herstellung.
Doch es gibt eine Alternative. Die Alternative im Herstellungsprozess für Biosprit, so glaubte man bisher, lag vor allem darin in relativ aufwendigen technischen Prozessen grüne Abfälle für die Energiegewinnung zu verwenden. Doch weltreisende Pragmatiker haben bereits eine viel günstigere und technisch weniger anspruchsvolle Alternative entdeckt: die Jatropha Pflanze.
...
Im 2.Teil geht's weiter!
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Werner Koch (09.12. 2009 17:05 Uhr):
Guten Tag Frau Kraus, Vor 3 Jahren bereiste ich Malaysia und musste hautnah erleben, dass man Stunden lang (!) mit dem Auto fährt und nichts als abgeholzte Primärwälder und neue Ölpalmenplantagen sieht. Ich finde es schlimm, dass nun mit Jatropha die Zerstörung der Natur und der Kleinlandwirtschaftbetriebe in noch grösserem Rahmen weiter geht. Mit freundlichem Gruss Werner Koch, CH-8484 Weisslingen
Antworten - Kommentar von Andreas Lambrou (15.12. 2009 14:09 Uhr):
Guten Tag Herr Koch, Vielen Dank, dass Sie auf die Umweltzerstörung mit Palmöl hinweisen. Dieses Problem ist tatsächlich gravierend und der heutige Palmölplantagenanbau hat langfristig gesehen keine Zukunft. Doch gerade da kommt Jatropha als idealer Ersatz ins Spiel. Mit Umweltzerstörung hat Jatropha nichts zu tun. Denn wie der Artikel bereits schildert wächst die Jatropha Pflanze auf ausgelaugten, kargen und trockenen Böden. Dort wo nichts wächst, oder wo vielleicht in Zukunft etwas wachsen soll. Zudem kann Jatropha ideal als Schattenspender oder Wetterschutz und damit als Ergänzung auf herkömmlichen Agrarfeldern angepflanzt werden. Jatropha hilft deshalb der Nachhaltigkeit und dem Umweltschutz! Herzliche Grüße Ihr Andreas Lambrou
Antworten - Kommentar von Miriam Kraus (15.12. 2009 20:55 Uhr):
Guten Tag, vorweg möchte ich gleich eines sagen: ich bin mir mit dieser Empfehlung absolut sicher! Natürlich ist unsere Neuempfehlung sozusagen noch ein junges Unternehmen, aber ich habe die Produktionsanlagen des Unternehmens in Thailand bereits besichtigt und bin mir sicher, dass dieses Konzept genau so auch in Indonesien, auf den Philippinen und natürlich weiterhin in Thailand funktionieren wird. Das Unternehmen ist im Übrigen gerade dabei einen Wertpapierprospekt zu erstellen und wird zusammen mit einer Kapitalmaßnahme im Frühjahr 2010 eine Notierungsaufnahme in den Entry Standard der Börse Frankfurt durchführen. (Anmerkung: Eine Notierungsaufnahme im Entry Standard wählen Unternehmen, die sich innerhalb des Open Market visibler positionieren und dem Kapitalmarkt mehr Informationen zur Verfügung stellen wollen.) Mit dem Begriff “Abzocke“ hat dieses Unternehmen mit Sicherheit nichts zu tun. Die erste Finanzierungsrunde wurde vor 2 Jahren durchgeführt. Danach erfolgte vor rund 12 Monaten eine sehr erfolgreiche Präsentation beim "Eigenkapitalforum", wo dem Unternehmen weiteres Kapital zur Verfügung gestellt wurde. All diese Automobilkonzerne können nicht irren Wer noch nicht gesehen hat, dass der Boom im Jatropha-Sektor bereits begonnen hat, der sollte sich noch einmal besser umsehen. Weltkonzerne investieren in Asien in diesem Segment bereits in Startups mit massiv hohen Bewertungen: TATA, indischer Weltkonzern, und TOYOTA, investieren beispielsweise beide in ein JATROPHA-Startup, welcher mit einer Bewertung von 70 Mio. US-Dollar daher kommt. JOil, das Startup, hat zwar eine Technologie für die Kultivierung von Jatropha-Pflanzen entwickelt – bislang aber keine oder keine wesentlichen Einnahmen aufzuweisen. Aus der Pressemitteilung von Toyota: “Jatropha zieht immer mehr die Aufmerksamkeit auf sich, als eine nicht essbare Pflanze, deren Saat ein sehr hoch-qualitatives Öl produziert. Der Anbau der Pflanze lässt sich sehr einfach handhaben – auch außerhalb der üblichen Plantagen. Deshalb hat die Pflanze ein sehr hohes Potenzial einen der kostengünstigsten und umweltfreundlichsten Biokraftstoffe der Zukunft zu produzieren.“ Ein weiterer Artikel (Anm.: Sie erhalten die Verlinkung in Rohstoff-Daily Ausgabe vom 14.12.2009) gibt Aufschluss darüber, warum Tata mitten in der Finanzkrise des letzten Jahres für 25 Millionen US-Dollar in oben genannte JOil investiert hat - ein Unternehmen, welches im Gegensatz zu unserer Neuempfehlung noch nicht einmal mit der Produktion begonnen hat. Diese Autokonzerne – und nicht nur diese – sind jedenfalls von Jatropha überzeugt! Und nun stellen Sie sich vor, eine Tata oder Toyota steigt schließlich in unsere Neuempfehlung (die bereits produziert und aggressiv expandiert) mit ein – eine interessante Vorstellung, nicht wahr?! Mit dieser Strategie sichert sich unsere Neuempfehlung die Erträge von zigtausend Hektar Fläche und gleichzeitig bietet sich eine Win-Win-Situation für das Unternehmen und die Bauern Aktuell gibt es in verschiedenen Ländern Asiens riesige, in Anführungszeichen verwaiste Flächen mit 1-2 Jahre alten Jatropha-Pflanzen. Diese Pflanzungen stammen aus Programmen der jeweiligen Regierungen oder auch aus Entwicklungshilfe-Projekten, die während des Ölbooms 2007/08 angelegt wurden. Doch dann kam die Krise und niemand hat mehr daran gedacht auch die nötige Infrastruktur zu bauen (entsprechende Anlagen zur Produktion von Öl aus den Pflanzen usw.). Diese Lücke schließt unsere Neuempfehlung: mit 1-2 Millionen Euro für Presswerke und Logistik stellt das Unternehmen nicht nur die entsprechende Infrastruktur bereit, sondern sichert sich auch gleich für 30 Jahre die Exklusivrechte von den Bauerngenossenschaften. Die asiatischen Bauern wiederum finden einen Abnehmer für ihr Jatropha direkt vor Ort – das ist wichtig, denn in der Regel besitzen asiatische Bauern nicht unbedingt die entsprechenden Verbindungen zum Beispiel nach Westeuropa, wo Biodiesel ja ein begehrter Rohstoff ist. So kann sich unsere Neuempfehlung schnell zigtausend Hektar bereits produzierende Flächen sichern! Das geht sehr einfach, so lange alle anderen immer noch vorsichtig oder fast paralysiert sind. So kann sich das Unternehmen auch innerhalb von ein paar Monaten rund 40.000 ha auf den Philippinen sichern. Fazit Jatropha ist ein großes Thema. Dafür bestehen längst nicht mehr nur Anzeichen, wenn zum Beispiel sogar konservative Institutionen wie die IATA (Weltverband der Fluglinien) mittlerweile förmlich nach Jatropha “schreien“ und das Öl als Biosprit ab 2010 offiziell im Normalbetrieb beigemischt werden soll. Ich halte unsere Neuempfehlung deshalb für ein sehr aussichtsreiches Unternehmen. Wer allerdings immer noch glauben sollte, dass hier etwas nicht stimmt, dem möchte ich folgenden Vorschlag machen: nehmen Sie an meiner für das kommende Jahr geplanten Besichtigungs-Tour der Verarbeitungsanlagen des Unternehmens in Thailand teil und überzeugen Sie sich selbst (wie ich bereits zuvor) vor Ort von dem Potenzial, das in diesem Unternehmen steckt. (Anmerkung: Andreas Lambrou plant eigentlich exklusiv für die Tiger&Dragon-Leser eine solche Besichtigungs-Tour im nächsten Frühjahr. Wenn Sie, lieber Rohstoff-Daily-Leser, allerdings ebenfalls Interesse an dieser Tour haben - solch eine Besichtigung lässt sich im Übrigen auch hervorragend mit einem entspannenden Urlaub in Südostasien verbinden – dann schreiben Sie uns bitte möglichst bald an : info@investor-verlag.de . Adressieren Sie ihre Mail bitte an mich oder nehmen Sie Bezug auf den Rohstoff-Daily. Ich werde Ihre Mail dann umgehend an Andreas Lambrou weiterleiten. Miriam Kraus) Herzliche Grüße Andreas Lambrou
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