Die 7.000er-Marke vor der Nase
Till Kleinlein in CFX Trader Kolumne
vom 7. Juni 2011, 08:30 Uhr
es gibt Tage, da liegt man einfach komplett daneben. Egal, was ich gestern anpackte, es ging schief. Solche Tage gibt es, die muss man einfach akzeptieren. Solange es auch Handelstage gibt, die einen jubeln lassen, ist das in Ordnung und gehört das einfach dazu. Es ist Teil des Spiels!
Beim Spiel Börse gibt es derzeit sehr viele Einflussfaktoren. Schwächt sich das eine etwas ab, etwa durch das neue Griechenland-Hilspaket, verstärken sich andere. Die größte Sorge macht gegenwärtig der wirtschaftliche Abschwung, speziell in den USA. Der Dax hat sich in diesem Umfeld wieder der 7.000er-Marke angenähert.
Der Kurzüberblick:
| Dax: | -0,34% |
| Dow Jones: | -0,50% |
| EuroStoxx50 | -0,85% |
| EUR/USD: | +0,22% |
| Gold: | +0,15% |
| Silber: | +1,60% |
| Öl (Sorte Brent): | -1,55% |
Trading-Chancen des Tages
Wie jeden Morgen setze ich mich auch heute mit dem Dax und dem Währungspaar EUR/USD auseinander. Dies ist meine ganz private Watchlist mit potenziellen Trades, welche kurzfristig ausgerichtet sind.
Dax (DAX.I): werden die Hoffnungen der Bullen begraben?
Gestern näherte sich der Dax dem Tief vom Freitag, die Griechenland-Hilfe-Bewegung nach oben wurde also fast komplett wieder abverkauft. Die Bären dominieren, doch solange die 7.000er-Marke nicht unterschritten wird, sind noch nicht alle Hoffnungen der Bullen begraben. Gelingt es diesen, die kurzfristige Abwärtstrendlinie sowie den horizontalen Widerstand bei 7.080 Zählern zu überwinden, gehe ich vorsichtig long. Weitere Long-Einstiege nehme ich mir vor, sofern bei einer Fortsetzung der Abwärtsbewegung diese an der magischen 7.000er-Marke gestoppt werden kann, oder die runde Kursmarke nach zuvor deutlich tieferen Notierungen zurückerobert wird. Außerdem im Falle einer neuen Stärke der Bullen, sobald der Widerstand bei 7.150 Punkten übersprungen wird.
Ein Rutsch unter die 7.000er-Marke lässt mich hingegen short gehen. Ebenso, wenn es nach deutlich höheren Notierungen wieder unter die 7.100er-Marke geht (oder die Abwärtstrendlinie von oben nach unten durchbrochen wird).
Gestriges Ergebnis: Verlust 46 Dax-Punkte
Dax - 30-Minuten-Chart - CFX Trader
Dax (DAX.I): Die Griechenland-Hilfe hatte nur kurz die Bären verunsichern können.
Weiterhin gilt:
Bei allen Dax-Trades ist zu beachten, dass diese möglichst eng abgesichert werden. Für mich bedeutet das ein maximaler Verlust von 25 Punkten pro Trade, den ich bereit bin zu erleiden. Bei Trades mit überschaubarem Kursziel ziehe ich den Stopp aber auch enger an.
