Die 30%-Korrektur-Regel
Tom Firley in Investors Daily Update
vom 7. Mai 2009, 10:30 Uhr
Liebe Leser,
da mein Beitrag zu den wichtigsten Marken für den Dow Jones Industrial einige Fragen aufgeworfen hat, möchte ich das Szenario noch einmalbesprechen.
Zuletzt erläuterte am Beispiel des Dow Jones Industrial, dass eine Korrektur, welche etwa 30% der vorherigen Aufwärtsbewegung nach unten korrigieren würde, nicht ungewöhnlich sei - mithin die Rally an sich nicht gefährden würde. Für den Dow würde dies bedeuten, dass der Kurs bis auf 7.900 Punkte zurückfallen könnte, ohne dass die Rally oder eine Weiterführung der Aufwärtsbewegung ad acta gelegt werden müsste.
In folgendem Chart habe ich diese Linie rot gestrichelt gekennzeichnet.
Chart Dow Jones Industrial
Wie bereits beschrieben würde ein Erreichen der dicken, roten Linie formal das Ende der Rally bedeuten. An dieser Linie bei etwa 7.500 Punkten würde die aktuelle kurzfristige Aufwärtsbewegung ihr Ende finden und wir müssten mit weiter fallenden Kursen rechnen. Aber, jetzt kommt der springende Punkt:
Alleine durch die Darstellung einer möglichen Korrektur prognostiziere ich diese nicht. Viel wichtiger ist meines Erachtens das Wissen um die erste Variante, also dass eine 30%-Korrektur der Rally nicht das Ende derselben einläuten muss. Warum das wichtig ist?
Die Betrachtung der 30%-Regel hilft Ihnen mögliche Stopp-Marken zu definieren, falls Sie einen Trend ausreizen wollen.
Morgen zeige ich Ihnen hierzu ein Beispiel anhand der Praktiker-Aktie. Heute noch aus aktuellen Anlass ein paar Worte zur Börsen-Lage (nächster Beitrag):
