Diageo verscherbelt Burger-King
Jochen Steffens in Investors Daily
vom 13. Dezember 2002 18:00 Uhr
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Der britische Spirituosen-Konzern Diageo konnte nun endlich Burger-King verkaufen. Der Käufer, die Investmentfirma Texas Pacific Group, hat nun 1,5 Mrd Dollar bezahlen müssen. Dieser Kaufpreis liegt damit ein Drittel niedriger als die anfänglich von Diageo angestrebten 2,23 Mrd Dollar.
Diageo begründet diesen Schritt damit, sich künftig ganz auf sein Getränkegeschäft konzentrieren zu wollen. Grund für den niedrigen Kaufpreis sind schwache Verkaufzahlen und die aktuell schlechten Betriebsergebnisse von Burger King. So soll das Betriebsergebnis im zweiten Halbjahr 2002 wahrscheinlich bis zu 20 % unter dem Vorjahrswert von 114 Mio $ liegen.
Falls Ihnen Diageo nichts sagt: Zu dem Konzern gehören unter anderem die Marken Guinnes, Baileys Irish Cream, Smirnoff Wodka und Johnny Walker Whisky.