Devisen

Wirtschaftszahlen und Schumieffekt am Devisenmarkt

Rüdiger Maaß in Wave Daily zum Thema Devisen
vom


von Rüdiger Maaß

Lieber Wave Daily Leser,

heute werde ich Ihnen, wie gewohnt, die wichtigen Wirtschaftszahlen für die nächste Woche präsentieren.


Montag, den 06.08.2007

15:30 Uhr Hauptrefinanzierungsgeschäft (Haupt-Refi-Tender) der Europäischen Zentralbank (EZB) wird angekündigt.

Dienstag, den 07.08.2007

14:30 Uhr Die vorläufigen Zahlen zu den US-amerikanischen Lohnstückkosten (Unit labor costs) für das zweite Quartal 2007 werden angekündigt.

14:30 Uhr Die vorläufigen Zahlen zur US-amerikanischen Produktivität der Arbeit (Productivity) für das zweite Quartal 2007 werden veröffentlicht.

20:15 Uhr Das Ergebnis der Ratssitzung der Federal Reserve Bank (FOMC Meeting) wird bekannt gegeben.

Mittwoch, den 08.08.2007

16:00 Uhr Die US-amerikanischen Zahlen zum Umsatz und zur Lagerhaltung im Großhandel (Wholesale Sales & Inventories) für Juni 2007 werden veröffentlicht.

16:30 Uhr Der wöchentliche Ölmarktbericht der Energy Information Administration (EIA) zur US-amerikanischen Lagerhaltung wird veröffentlicht.

Donnerstag, den 09.08.2007

10:00 Uhr Der Monatsbericht der Europäischen Zentralbank (EZB) für August 2007 wird veröffentlicht.

14:30 Uhr Die Zahlen zu den US-amerikanischen Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe (Initial Jobless Claims) für die Vorwoche werden veröffentlicht.

16:30 Uhr Der wöchentliche Erdgasbericht der Energy Information Administration (EIA) zur US Lagerhaltung wird veröffentlicht.

Freitag, den 10.08.2007

10:00 Uhr Der monatliche Ölmarktbericht der International Energy Agency (IEA) für August 2007 wird veröffentlicht.

12:00 Uhr Die Zahlen zu den OECD Frühindikatoren (Composite Leading Indicators, CLIs) für Juni 2007 werden veröffentlicht.

14:30 Uhr Die Zahlen zu den US-amerikanischen Einfuhrpreisen (Import Prices) für Juli 2007 werden veröffentlicht.

14:30 Uhr Die Zahlen zu den US-amerikanischen Ausfuhrpreisen (Export Prices) für Juli 2007 werden veröffentlicht.

20:00 Uhr Die Zahlen zum US-amerikanischen Staatshaushalt ("Treasury Budget") für Juli 2007 werden veröffentlicht.

Die Traderstory

Heute möchte ich Ihnen von einem Chefhändler einer Bank in Frankfurt erzählen, vor dem ich meinen Hut ziehe.

Ich war ungefähr zwei Jahre im Geschäft, als ich bemerkte dass Jürgen (der Name ist fiktiv) mit einer besonderen Intelligenz Devisen handelte. Ich muss vorausschicken, dass diese Bank zu sehr großen Handelsbanken gehört, die ein sehr großes Volumen handelt.

Foreign Exchange Broker sind immer auf der Suche nach Banken, die freiwillig Kurse stellen. Jürgen wurde von einem Kollegen nach einem Kurs gefragt und wurde sofort mit einem handelbaren zweiseitigen Kurs bewohnt. Es dauerte nicht lange und ihm wurden drei Millionen Dollar verkauft. Nach einigen Minuten wiederholte sich der Vorgang. Jürgen war ein ruhiger, freundlicher und besonnener Mann. Er nahm die drei Dollar gern entgegen (die Profis reden nicht von drei oder fünf Millionen Dollar, sondern beschränken sich auf die Kurzform. Wir reden nur von drei oder fünf Dollar. Das Traden fällt dann etwas leichter, weil man sich nicht in jeder Minuten bewusst macht, dass es sich um sehr hohe Beträge handelt).

Ich freute mich, dass wir eine Bank zu unseren Kunden zählen durften, die uns den ganzen Vormittag mit handelbaren Kursen versorgte. Weitere Gedanken machte ich mir zu diesem Zeitpunkt nicht.

Am Nachmittag stand Jürgen uns wieder zur Verfügung und stellte über ein bis zwei Stunden kontinuierlich Kurse. Der Markt war vom Vormittag zum Nachmittag gestiegen. Mir fiel auf, dass Jürgen die Kurse so geschickt stellte, dass ihm andere Banken die Dollar abkauften. Plötzlich fiel mir auf, dass Jürgen mit einer Strategie arbeitet. Er hat sie natürlich nicht ausgeplaudert, sondern in aller Ruhe ausgeführt.

Am Vormittag hatte er seine Kurse in der Weise gestellt, dass ihm die anderen Banken Dollar verkauft hatten. Nach der Mittagspause stieg der Dollar und er stellte die Kurse so geschickt, dass die Banken vom ihm kauften.

Sicherlich haben Sie schon bemerkt, mit welcher Strategie Jürgen an diesem Tag erfolgreich war. Von allen Marktteilnehmern unbemerkt, kaufte Jürgen am Vormittag kontinuierlich Dollar, die er am Nachmittag auf die gleiche Weise auf einem höheren Niveau wieder verkaufte.

Am Devisenmarkt ist es wie in einem kleinen Dorf, jeder kennt jeden und viele möchten wissen was der andere tut. Es gibt Vorbilder, denen gern gefolgt wird.

Wenn eine Bank mit Vorbildfunktion große Beträge kauft und die anderen Marktteilnehmer es bemerken, setzt eine Kettenreaktion ein. Sie kennen sicherlich den Schumieffekt nach einem Formel 1 Rennen. Viele private Autofahrer verändern ihren Fahrstil und fahren nach dem Rennen mit quietschenden Reifen vom Parkplatz.

Wer hätte Jürgen die Dollar am Vormittag verkauft, wenn sie ihm auf die „Schliche" gekommen wären? Jürgen handelte sehr erfolgreich, weil er kein Aufsehen verursacht hatte. Obwohl ich ihn den ganzen Vormittag beobachten konnte, bemerkte ich seine Strategie erst, als ihm niemand mehr schaden konnte. Einfach genial, dieser Mann.


Anzeige

Weshalb die Börsen demnächst rapide abstürzen werden – und warum Sie dieser Crash z. B. +270,2% reicher machen wird …“

Roland Fressl erzielt mit seiner Trendfolge-Strategie seit 1990 unglaubliche +84,1% Performance – Jahr für Jahr!

Während der 2008er Finanzkrise waren es sogar unglaubliche +270,2% – während weltweit alle Anleger Zeter und Mordio schrien.

Jetzt schlägt sein Trading-System erneut Alarm.

Roland Fressl lädt Sie heute ein, seine in der Finanzkrise erprobte +270,2%-Gewinn-Strategie nachzumachen.

Haben Sie den Mut, jetzt einzusteigen? Maximal 100 Tradern steht diese Chance jetzt offen.

Erfahren Sie hier mehr!




ähnliche Beiträge:
Artikel bewerten
Durschnittliche Wertung:
0 Sterne
Wertungen:
0 insgesamt
Artikel weiterempfehlen
Kommentar abgeben

* = Pflichtfeld, bitte unbedingt ausfüllen

Kommentare Kommentar abgeben