US Dollar (USD)

EUR/USD: es braucht eine Überraschung

in Devisen-Monitor zum Thema US Dollar (USD)
vom


Gestern fiel der Euro (im Vergleich zum Dollar) auf ein 22-Monatstief. Von diesem hat er sich noch nicht so recht entfernen können, die Erholungsbewegung am Aktienmarkt hat er ausnahmsweise nicht mitgemacht. Solange der EU-Gipfel keine Überraschungsbeschlüsse bringt, wird es die europäische Gemeinschaftswährung auch schwer haben, die Kursregionen der Vorwoche zu erreichen.

Eine Rückeroberung der 1,26er-Marke wäre aber schon als ein kleines Lebenszeichen der Euro-Bullen zu werten. Aber erst über der 1,27er-Hürde würde sich die Lage etwas entspannen. Wird das gestrige Tief 1,2544 unterschritten, so wird die Abwärtsbewegung fortgesetzt werden. Das 2010er-Tief unter 1,20 rückt dann immer näher.

Widerstände: 1,26, 1,2640/45, 1,27, 1,2740

Unterstützungen: 1,2545, 1,25, 1,2455

 

EUR/USD - 30-Minuten-Chart - CFX Trader

euro 

EUR/USD: Schön ist anders!

 

Wirtschaftsdaten

(darauf sollten Sie heute achten)

 

08:45 FR: Geschäftsklimaindex Mai



09:00 FR: Einkaufsmanagerindex verarbeitendes Gewerbe Mai (1. Veröffentlichung)

Prognose: 47,0; zuvor: 46,9


09:30 DE: Einkaufsmanagerindex verarbeitendes Gewerbe Mai (1. Veröffentlichung)

Prognose: 47,0; zuvor: 46,2


09:30 DE: Einkaufsmanagerindex nicht-verarbeitendes Gewerbe Mai (1. Veröffentlichung)

Prognose: 52,0; zuvor: 52,2


10:00 EWU: Einkaufsmanagerindex verarbeitendes Gewerbe Eurozone Mai (1. Veröffentlichung)

Prognose: 46,0; zuvor: 45,9


10:00 EWU: Einkaufsmanagerindex nicht-verarbeitendes Gewerbe Eurozone Mai (1. Veröffentlichung)

Prognose: 46,7 zuvor: 46,9

 

10:00 DE: ifo Institut für Wirtschaftsforschung, Geschäftsklimaindex Mai

Prognose: 109,5; zuvor: 109,9

 

10:30 UK: BIP 1Q (2. Veröffentlichung)

Prognose: -0,2% gg Vq/0,0% gg Vj; zuvor: -0,2% gg Vq/0,0% gg Vj


14:15 DE: Bundesfinanzministerium, PK nach Sitzung des Stabilitätsrats, u.a. mit Bundesfinanzminister Schäuble, Berlin


14:30 US: Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter April

Prognose: -0,3% gg Vm; zuvor: -3,9% gg Vm


14:30 US: Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)

Prognose: 370.000 zuvor: 370.000


15:00 DE: Bundeskanzlerin Merkel, Partei- und Fraktionsvorsitzende der im Bundestag vertretenen Parteien sowie Bundesfinanzminister Schäuble, Gespräch zum Fiskalpakt

Soviel zur heutigen Vorbereitung. Jetzt gilt es die Eröffnung mit Spannung abzuwarten. Allen Lesern wünsche ich viel Glück.

 

 

Einen erfolgreichen Handelstag wünscht Ihnen

 

Till Kleinlein

Chefredakteur Instinkt Trader

 

 



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Till Kleinlein
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Trotz des Erfolges seiner Empfehlungen legt Till Kleinlein ganz besonderen Wert auf ein passendes Geld- und Risikomanagement. Seine Leser profitieren täglich davon.

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Kommentar von Berthold Rettich

Finden Sie nicht, daß erst einen Tag später (Tagesspekulanten), eine Woche, oder einen Monat später, klar ist, ob jemand, der Aktien im fallenden Markt kauft, wie Sie schreiben “cool” ist ( soll hier wohl klug und abgebrüht bedeuten), oder einfach dumm? Zumindest für einen Anleger (also nicht für einen Zocker) ist es ferner fraglich, ob es für die Aktienmärkte gut ist, wenn Politiker sich für eine “Ankurbelung der Wirtschaft” entscheiden. Erfahrungsgemäß wird dann Geld sinnlos vergeudet, über die in Normalzeiten erstellten Brücken ohne Anschluß, zusätzliche Behörden etc., hinaus. Geld, das der Staat ausgibt und dem Bürger aus der Tasche zieht ist doch in 100 % der Fälle schlechter “investiert”, als wenn es der Bürger selbst investiert. Beweis dürften die riesigen “Investitionen” sein, die Japan zur Ankurbelung der Wirschaft nach dem Immobiliencrash in J. unternahm, hier sieht man doch, was es für den Aktienmarkt, aber auch für die Wirtschaft brachte, nur zusätzliche Schulden und einige wenig seriöse Leute wurden, zugegeben, reich. Tatsache ist doch, daß die ganzen Verwerfungen in Griechenland & Co. daher stamen, daß der Staat das getan hat, was nun gefordert wird, nämlich Geld, das man nicht hatte, ausgegeben, für Dinge, die zwar unsinnig waren, sich aber politisch gut verkauft haben.

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