Devisenhandel: Dollar-Krise
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Wie Sie sich vor dem Verfall der Weltwährung schützen
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Die Dollar-Krise: Vertrauensverlust contra Mangel an Alternativen
von Ronald Gehrt
Seit der Dollar Anfang der 70er Jahre seine unmittelbare Anbindung an das Gold verlor, ist er eine Währung, deren Außenwert wie bei fast allen anderen Währungen letztlich von Angebot und Nachfrage diktiert wird.
Der untere langfristige Chart zeigt, welchen Weg der auch als „Greenback“ bezeichnete US-Dollar seitdem ging – von einigen heftigen Gegenbewegungen abgesehen, deutlich abwärts. Das ist für Investoren, die in den USA Aktien oder Anleihen erwerben, natürlich ein Problem. Denn bei der Geldanlage stehen Kursgewinne und Zinsen so seit Jahrzehnten meist Verlusten in der Währung gegenüber. Der Kursverfall des Dollar mindert die Gewinne in dem Moment, in dem der Anleger seine Gewinne realisiert und die erlösten Dollars in Euro, Yen oder eine andere Währung zurück tauschen will.
Die Dollar-Krise spielt sich vor allem in den Köpfen ab
Dabei sind die Befürchtungen groß, dass sich dieser Kursverfall des US-Dollar noch beschleunigen wird. Nur – diese Ängste bestehen schon seit Jahren. Das Hauptargument hierfür ist die massive Zunahme der Geldmenge in den USA. Das hat bereits dazu geführt, dass die US-Notenbank vor einiger Zeit die Veröffentlichung der Geldmenge M3 eingestellt hat (natürlich nannte die US-Notenbank andere Gründe, versteht sich). Doch anhand allgemein zugänglicher Daten berechnen private Webseiten die Geldmenge weiter und bestätigen: Die Welt wird mit Dollar förmlich überschwemmt. Dennoch spielt sich diese Dollar-Krise momentan vor allem in den Köpfen der Investoren ab.
Würde man dieses „Überangebot“ an US-Dollars als einziges Argument für die Wertentwicklung nehmen, könnte der Greenback in der Tat längst so frei fallen wie die Lira in den 70er und 80er Jahren. Aber noch gibt es, rein vom Kurswert her, immer noch keine wirkliche Dollar-Krise. Zum japanischen Yen legte der Dollar sogar in den letzten Jahren zu. Der Grund ist einigermaßen simpel:
Argument gegen eine Dollar Krise: Keine echten Alternativen zum Dollar-Raum
Solange US-Investments, gleich ob Aktien oder Anleihen, weltweit immer noch an erster Stelle rangieren, bleibt der Dollar unterstützt. Die Nachfrage bleibt trotz aller Befürchtungen und Sorgen hoch ... einfach, weil derart viel Kapital weltweit nach Anlagemöglichkeiten sucht, dass es zu Investments im Dollarraum aktuell keine Alternative gibt. Zwei Aspekte sind hierbei entscheidend:
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