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Devisen: Wird der Handel mit Währungen bereits 2000 Jahre alt?

Eine Art primitiver Devisenhandel könnte schon im alten Griechenland stattgefunden haben. Zur Zeit des Hellenismus (336 v. Chr. -30 v. Chr.) soll Griechenland als Warenumschlagsplatz und Treffpunkt für Handelsleute aus den anliegenden Ländern gedient haben.

Dabei sollen „Geldwechsler“ Währungen in Form von Münzen gewechselt haben, indem sie unter anderem das Gewicht der Münzen maßen. Im 16. Jahrhundert soll die florentinische Familie Medici ein Buch angelegt haben, in dem sie heimische und ausländische Währungen sowie deren Tauschwerte aufführten.

Devisenhandel seit Einführung des Goldstandards im Jahr 1875

Von 1870 bis zum Beginn des Ersten Weltkrieges wurde der Goldstandard als Grundlage des weltweiten Währungssystems etabliert, was als Geburtsstunde des Forex gilt. Das Ziel war es, jede Währung durch eine bestimmte Menge Gold zu definieren und zu garantieren. Die Währungen waren jetzt durch Gold, welches in Unzen gemessen wurde, gesichert.


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Die Länder brauchten nun eine gewisse Goldreserve, um die Währung abzudecken. Die unterschiedlichen Preise für eine Unze zwischen zwei Währungen wurde nun die Wechselkursrate für diese beiden Währungen. Die Geschichte von Forex veränderte sich durch die Entstehung eines internationalen Standards, durch den der Devisenhandel zwischen verschiedenen Ländern auf einem Standard ermöglicht wurde. Seit 1880 war es dann möglich, ausländische Zahlungen auf einem persönlichen Bankkonto im Ausland anzulegen.

Der Goldstandard bricht zusammen

Während des Ersten Weltkrieges brachten die meisten Nationen mehr Geld in den Umlauf, um ihre Goldreserven abzusichern. So kam es zu einem Mangel an Gold, um den Wert des zusätzlich gedruckten Geldes abzudecken. Eine Inflation folgte, der Goldstandard wurde abgeschafft. Um die Wechselkurse der Währungen aufzufangen, schlossen sich noch während des Zweiten Weltkrieges 44 Nationen zusammen.

Gründung des Bretton-Wood-Währungssystems

Das Treffen im Jahr 1944 gipfelte in der Gründung des Bretton-Wood-Währungssystem, das für eine feste Devisenhandelsrate sorgen sollte. Gemeinsam gründeten die Länder den IWF, den Internationalen Währungsfonds. Außerdem wurde der Goldstandard wurde durch den US-Dollar als Umtauschwährung ersetzt. Damit wurde der US-Dollar die einzige Währung, die durch Gold gedeckt werden musste.


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An dieser Tatsache scheiterte schlussendlich auch das Bretton-Wood System. Doch sollte die Wirtschaft der USA nach dem Zweiten Weltkrieg einen solch rasanten Aufschwung erfahren, dass Wirtschaftssysteme anderer Nationen große Nachteile erfuhren und stark mit negativen Kursschwankungen zu kämpfen hatten. Zahlreiche Nationen sprachen sich in Folge dessen gegen das Bretton Woods-Abkommen aus.

Das Ende des Umtauschs von Gold in US-Dollar für ausländische Banken wurde am 15. August 1971 bekannt gegeben und es konnte in den folgenden Jahren offen mit Währungen gehandelt werden.

Computer als Schlüssel zum modernen Devisenhandel

Damals wurde diese Art von Geschäften und Transaktionen per Telefon abgewickelt. Weil auf diesem Wege manchmal nicht schnell genug auf Kursänderungen reagiert werden konnte, war das Verlustrisiko noch sehr hoch. Die Einführung der PCs für Privatpersonen und die Möglichkeit, über das Internet zu handeln, modernisierten dann den Devisenhandel. So entstand der Markt, der heute zu den profitabelsten der Welt zählt.

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Über den Autor Felix Reinecke

Nach mehreren Stationen bei renommierten deutschen Tageszeitungen berichtet er seit 2016 regelmäßig für den Investor Verlag über die wichtigsten Ereignisse in der Wirtschaftsbranche - egal ob Mittelstandsunternehmen von der schwäbischen Alb oder IT-Konzern aus dem Silicon Valley.

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