Devisen & Devisenhandel: FAQs

Mehr Informationen zum Thema finden Sie auf der Übersichtsseite Devisen & Devisenhandel

Fragen und Antworten, die Einsteiger in Devisenmarkt und Devisenhandel immer wieder beschäftigen.

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Ist der Handel mit Devisen riskanter als der Handel mit Aktien?

Nein, der Handel mit Devisen ist nicht riskanter als der Handel mit Aktien oder anderen Finanzinstrumenten. Allerdings steht dem Händler ein deutlich höherer Hebel als in anderen Märkten zur Verfügung, womit der Trader ein höheres Risiko eingehen kann – aber nicht muss.

 


Weisen Devisen genügen Bewegung auf, um mit ihnen Geld zu verdienen?

Ja, Devisen bewegen sich ausreichend, um mit ihnen Geld zu verdienen. Unter anderem aufgrund der ausgeprägten und lang anhaltenden Trendphasen sind Devisen auch bei Hedge-Fonds sehr beliebt.

 


Wie viel Kapital benötige ich, um mit Devisen zu handeln?

Einige Broker bieten die Möglichkeit, bereits mit mehreren hundert Euro ein Konto zu eröffnen. Realistischerweise sollte aber zumindest ein mittlerer vierstelliger Betrag auf dem Konto vorhanden zu sein, um auch Drawdown-Phasen zu überstehen. Diese Summen erlauben allerdings lediglich den Handel mit Mini-Lots, das Risiko beim Handel mit gewöhnlichen Lots ist für die Kontogröße zu hoch. Möchte man seinen Lebensunterhalt mit dem Traden verdienen, sollte man deutlich mehr Kapital bereitstellen.

 


Ist der Handel mit Devisen auch für einen absoluten Börseneinsteiger möglich, oder muss ich bereits ein Profi im Handeln sein?

Nein, der Handel mit Devisen ist auch für den absoluten Börsenneuling möglich. Die Grundlagen des Tradings sind in jedem Markt identisch und können somit auch am Devisenmarkt erlernt werden.

 


Ich habe Interesse am Devisenhandel gefunden. Was soll ich nun am besten tun?

Der beste Weg, um zu überprüfen, ob einem der Handel mit Devisen liegt, ist die Eröffnung eines unverbindlichen Demo-Kontos bei einem Broker. Dieser Account erlaubt den Handel mit virtuellem Kapital unter realistischen Bedingungen. Die Ergebnisse aus dem Demo-Handel lassen sich aufgrund einiger psychologischer Fallstricke allerdings nicht auf reale Konten übertragen. Viele Trader, die nach guten Resultaten mit einem Demo-Account hoffnungsvoll den Handel mit eigenem Geld begannen, haben in der Folge ihr gesamtes eingesetztes Kapital verloren.

 


Ich bin interessiert am Devisenhandel, möchte aber noch kein Konto bei einem Fx- Broker aufmachen. Gibt es alternative Möglichkeiten?

Neben der Eröffnung eines Demo-Kontos ist auch der Handel mit derivativen Finanzinstrumenten möglich, die in der Regel in einem bereits bestehenden regulären Aktien-Account gehandelt werden können. Derivate sind Finanzinstrumente, die von der Wechselkursentwicklung abhängig sind.

 


Können Sie einen Broker empfehlen?

An dieser Stelle kann leider keine Empfehlung erfolgen. Um sich für einen Broker zu entscheiden, sollte man sich auf Foren im Internet umschauen, ein Demo-Account eröffnen und auch bei dem Broker anrufen, um den Service zu testen. Des Weiteren sollte man die jeweilige Finanzaufsicht konsultieren, um zu überprüfen, ob es Beschwerden oder möglicherweise sogar ein Verfahren gegen den Broker gibt.

 


Was versteht man unter einer Aufwertung beziehungsweise Abwertung von Devisen?

Von einer Aufwertung spricht man, wenn der Wert einer Währung (im Vergleich zu einer anderen Währung) steigt, das heißt eine Währung im Vergleich zu einer anderen Währung wertvoller wird. Verändert sich beispielsweise der EUR/USD-Wechselkurs von 1,20 auf 1,25, bekommt man für einen Euro nun 1,25 US- Dollar nach zuvor lediglich 1,20 US- Dollar – der Euro hat gegenüber dem US- Dollar aufgewertet. Der entgegengesetzte Fall wird als Abwertung bezeichnet.

 

Eine Aufwertung einer Währung ist stets gleichbedeutend mit der Abwertung der anderen involvierten Währung. Nach zuvor 0,8333 Euro (= 1 / 1,20) erhält man bei dem neuen Wechselkurs lediglich noch 0,80 Euro (= 1 / 1,25) je US- Dollar.

 

Was ist der Unterschied zwischen EUR/USD und Eurodollars?

Während Ersteres die Abkürzung für den Wechselkurs zwischen Euro und US- Dollar ist, bezeichnet Letzteres die Hinterlegung von US-Dollars bei Finanzinstituten im US-Ausland (wie zum Beispiel in Europa). Durch die ähnliche Bezeichnung kann es bei unsachgemäßer Verwendung schnell zu Verwechslungen und Missverständnissen kommen.

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