Devisen: Yen und Dollar
Miriam Kraus in Investors Daily zum Thema Devisen & Devisenhandel
vom 2. Dezember 2009, 18:00 Uhr
ENL5454
Der Dubai-Schock hat nicht lange vorgehalten. Mittlerweile wurde ein Restrukturierungsplan vorgelegt (Dubai World verhandelt inzwischen mit den Gläubigern über eine Umschuldung). Jedenfalls scheinen die Marktteilnehmer mittlerweile immer überzeugter, dass von Dubai kein systemisches Risiko ausgeht.
Unterstützend für eine Wiederkehr der besseren Stimmung wirkten sich zudem die neusten Konjunkturdaten aus China und den USA aus. In China weisen die Einkaufsmanagerindizes (HSBC China Manufacturing PMI, sowie auch der offizielle PMI) auf eine Fortsetzung des Wachstums im produzierenden Gewerbe. Der offizielle PMI steht mit 55,2 Punkten im November auf dem höchsten Stand seit 19 Monaten und weist damit den 9. Monat in Folge auf ein Wachstum hin. Dadurch steigen auch die Chancen auf ein weiterhin deutliches Wachstum im kommenden Jahr. Auch aus den USA wurde ein Anstieg des Chicagoer Einkaufsmanagerindex gemeldet. So stieg der Index im November von 54,2 auf 56,11 Punkte - der höchste Stand seit Herbst letzten Jahres. Ein Wert über 50 Punkte signalisiert Wachstum. Obgleich der nationale Index der Einkaufsmanager im verarbeitenden Gewerbe für November einen Rückgang von 55,7 Punkten im Vormonat auf 53,6 Punkte ausweist, deutet auch hier der Wert über 50 Punkten noch immer auf ein Wachstum.
So viel wiederkehrende Freude schlägt sich natürlich auch in den FX-Märkten nieder!
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