Deutsche Autobauer mit schwachen Absatzzahlen in Europa
Jochen Steffens in Investors Daily
vom 12. Februar 2004 18:00 Uhr
ENL5462
Der europäische Automobilmarkt bleibt schwierig. Lediglich die Produzenten aus Japan und Korea konnten ihre Verkaufszahlen steigern.
So sind im Januar in Westeuropa 1,173 Mio. Fahrzeuge registriert worden. Das ist ein Rückgang von 1,6 % zum Vorjahresmonat. Auch auf die EU bezogen kam es zu einem Rückgang von 1,6 % auf 1,15 Mio. Pkw.
Schlusslichter sind hier u.a. Deutschland und Frankreich mit einem Rückgang von 12,4 und 11,9 % Prozent. Spanien, Großbritannien und Italien konnten hingegen zulegen.
Volkswagen verzeichnete ein Minus von 10,2 %. DaimlerChrysler musste einen Rückgang von 8,3 % hinnehmen, nur bei BMW fiel das Minus mit 0,9 % noch moderat aus.
Beim Ausblick zeigt sich der Verband der Automobilindustrie jedoch zuversichtlich und rechnet für 2004 mit einem Zulassungszuwachs von rund 3 % auf 3,34 Mio. Fahrzeugen.
So langsam dürfte bei den Autobauern alles Schlechte bekannt sein. Vielleicht ist das auch ein Grund, warum VW heute zulegen kann. Gerade die zuletzt unter Druck geratenen Autobauer wie VW, aber auch Porsche, könnten bald interessant werden.
Ganz besonderes Augenmerk sollten Sie dabei auf den Monat März richten, da es in diesem Monat traditionell die meisten Neuzulassungen gibt. Damit lässt die Entwicklung im März Prognosen für das Gesamtjahr zu.
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