Deutsche Autobauer mit Rekordergebnis in China
Volkmar Michler in Profit Radar zum Thema Global Anlegen
vom 29. Oktober 2009, 19:00 Uhr
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China wird trotz Krise schon bald wieder an die Zeiten 2-stelligen Wachstums anknüpfen. Darüber habe ich Sie im gestrigen Profit Radar informiert. Das zeigt sich zum Beispiel im weiter boomenden Automarkt in China.
Während fast überall Flaute herrscht und die deutschen Autobauer nach dem Ende der Abwrackprämie stöhnen, konnten sie in China deutliche Zuwächse erzielen. Audi konnte zum Beispiel allein im letzten Monat seinen Absatz um 37% auf über15.000 Fahrzeuge steigern. BMW legt um 32% zu und Mercedes-Benz 52%. Der Trend geht in China zur Limousine mit Chauffeur. Siehe da, der Staat schafft Kaufanreize, und es funktioniert.
Die Chinesen kaufen aber nicht nur im Innland, sondern verstärkt auch im Ausland. Jüngstes Beispiel: Die Chinesen haben jetzt einen Zulieferer von Boing aufgekauft. Das Besondere daran: Hier tritt der Staat als Investor auf, was westliche Regierungen zunehmend beunruhigt. China hat die Wirtschaftskrise geschickt genutzt, um sich in verschiedenene Branchen einzukaufen. Hätten Sie es gewusst? Barclays Bank, Visa Total, BP und Shell - an diesen großen westlichen Firmen ist China bereits beteiligt.
Im ölreichen Nigeria startet China gerade einen Frontalangriff gegen westliche Ölkonzerne. Der staatliche chinesische Ölkonzern CNOOC will den Zugriff auf gleich 23 Ölfelder in Nigeria, die derzeit noch von westlichen Ölkonzernen kontrolliert werden. Das Geschäft soll einen Umfang von 30 bis 50 Mrd. US$ haben. Für Ölkonzerne kommt dieses massive Milliarden-Gebot der Chinesen zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Zum einen liegen die nigerianische Regierungen im Streit über Modernisierung und Unruhen auf den Ölfeldern, zum anderen müssen 16 der 23 Öllizenzen bald erneuert werden.
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Hedda Phonphai (30.10. 2009 12:24 Uhr):
Dass China ihre viele dollartrillionen verwenden würde sich in ausländische Firmen einzukaufen und ihre Rohstofflager aufzustocken, war wohl jeden klar die vesucht hat, sich ein bisschen mit chinesische Mentalität auseinander zusetzen. Die werden doch nicht kreti und pleti ins Land lassen,um ihre enorme Arbeitsresourcen zu nützen, ohne in diese 30 Jahren dazuzulernen. China ist eine Jahtausend alte Kultur, und existiert nicht erst seit Mao Zedung. Hätte sich vorallem USA hinter die Ohren schreiben sollen, als sie so stolz waren in die 80-jahren China mit Cola un Mac Donald zu beglücken. PS. Ich persönlich muss in sehr tiefe not sein um ein Mac Dog (Donaldd) zu betreten. Das ganze schmeckt labrig und künstlich, wie mutantenfutter.
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