Der Trend
Daniel Fehring in Devisen-Monitor zum Thema Devisen & Devisenhandel
vom 21. Juli 2006 08:30 Uhr
ENL5454
Mathematisch gesehen hat der Trend einen Anfang und ein Ende. Es ist eine „Gerade“. Ein Trend fängt immer nach einem Abschluss an und hört auch so auf. Die Abschlüsse sind durch eine schnelle Übertreibung gekennzeichnet. In einem Chart ist eine Spitze zu sehen. Dies ist dann die Berühmte Übertreibung.
Sie wissen die Börse und das Leben ist von Übertreibungen geprägt. Kaum einer von uns lebt das Mittelmass. Wir schiessen immer über das Ziel hinaus, bevor wir die Korrektur einleiten. So verhält sich auch der Kurs.
Zeichnen wir in den Chart einen Durchschnitt ein, so wird schnell deutlich, dass die Kurse übertreiben.
Nach der Übertreibung sucht der Kurs wieder seinen Durchschnitt. Der Kurs schiesst aber darüber hinaus und es kommt wieder zu einer Korrektur. Deshalb sehen Sie in einem Chart immer eine Zickzackkurve.
Trotzdem gibt es eine Marktrichtung. In dem oben gezeigten Fall ist der Durchschnitt waagrecht, d.h. wir befinden uns in einer Seitwärtsbewegung. Ist der Durchschnitt aufwärts gerichtet, dann wird der Markt sicherlich in einer Übertreibung nach unten korrigieren, aber nicht mehr so weit wie sein „Low“ vorher. Dieses setzt sich fort und somit entsteht ein Trend.
Ein Trend verläuft jeden Tag immer mit dem gleichen Muster. Wenn Sie einen Chart im langfristigen Bereich und im kurzfristigen Bereich betrachet, werden Sie keinen Unterschied feststellen können. Das Muster bleibt immer gleich.
Die Menschen steuern den Markt, da diese sich in Ihrem Verhaltensmuster nur langsam ändern (siehe Libanon und Israel) ändern sich auch die Muster an den Märkten nur wenig.
Prägen Sie sich diese Muster ein und Sie werden wissen wie der Markt reagieren wird.
Herzlichst
Daniel Fehring

