Der Trade des nächsten Jahrzehnts
Bill Bonner in Kapitalschutz Akte zum Thema Kapitalschutz
vom 7. Januar 2010, 07:30 Uhr
ENL5462
Nein, liebe Leser... so einfach ist es nicht. Das ist es nie.
Es gilt in fast allen Fällen.
Am Anleihemarkt hat zwischen den Jahren der Ausverkauf begonnen. Die große Frage ist: Was hat das zu bedeuten.
Ist es EIN Ausverkauf? Oder ist es DER Ausverkauf?
Ich habe mit meinem einfachen Trade in den vergangenen 10 Jahren sehr gut abgeschnitten: ich habe Gold gekauft und Aktien verkauft. Aber was liegt jetzt vor uns?
Wir das auch in den kommenden zehn Jahren der beste Trade sein? Oder ist es an der Zeit, Anleihen und nicht Aktien zu verkaufen?
Hmmm....
Die Aktien haben in den vergangenen zehn Jahren an Wert verloren. Die amerikanischen Aktien sind ungefähr das schlechteste, was man in der Phase hat besitzen können. Aber wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie auch in den kommenden zehn Jahren die schlechteste Anlagemöglichkeit sein werden.
Wer weiß... historisch wäre es beispiellos, wenn Aktien negative Erträge im Laufe einer zweiten Zeitspanne von 10 Jahren bringen würden. Aber das bedeutet nicht, dass es nicht passieren wird. Aber ist es auch eine Wette, die einen Trade des Jahrzehnts wert ist?
Ich weiß es nicht.
Ich suche nach den Extremen. Ich möchte Dinge kaufen, die so sehr in Grund und Boden gestampft wurden, und das über eine so lange Zeit, dass sie schon fast nach oben klettern müssen. Und ich möchte Dinge verkaufen, die schon so lange nach oben geklettert sind, dass sich die Leute sicher sind, dass sie nur steigen können.
Im Jahr 1999 war Gold auf der Seite des Kaufens perfekt. Gold war zuvor 20 Jahre lang eingebrochen... während andere Anlageklassen und die Ersatzmittel für Geld steil nach oben geklettert sind. Auf der Verkaufsseite waren die Aktien perfekt. Der Dow ist seit 1982 nach oben geklettert... und die Kurse hatten ein Niveau erreicht, das nur durch Täuschungen und Halluzinationen aufrecht zu halten war.
Aber was nun?
Ich nehme mir noch ein paar Tage Zeit, darüber nachzudenken...
Und was gab es sonst noch? Der Absatz bei den Neubauten ist um 11,3% zurückgegangen nachdem die Konjunkturprogramme beendet wurden", heißt es im Wall Street Journal.
Aha, genau wie ich es vorhergesehen habe. Die Erholung ist Betrug... es ist ganz einfach das heiße Geld von der Regierung, dass die Zahlen hat größer werden lassen. Wenn es das Geld nicht mehr gibt, dann friert auch der Markt ein.
Um es kurz zu machen, gibt es keinen Multiplikatoren... keinen Vergrößerer... und auch die Zahnfee gibt es nicht. Der Nikolaus? Nun, dazu habe ich keine Ahnung. Der Nikolaus hat mir in diesem Jahr einen schönen Kaschmirschal gebracht. Ihn muss es also geben. Aber was den Rest anbelangt, ist das alles Betrug.
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Stefan Schacht (07.01. 2010 18:22 Uhr):
I love Bonner.
Antworten - Kommentar von Rene Vetterli (07.01. 2010 22:27 Uhr):
Aber Sie leben doch gut von dem Betrug, oder?
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