Der Steuerplan der Demokraten
J. Christoph Amberger in Baltimore in Traders Daily
vom 12. November 2007 12:00 Uhr
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Wir hatten letzten in unserem Hauptsitz in Baltimore ganz schön was um die Ohren. Jemand hatte sich als Gaskontrolleur ausgegeben und sich so Zugang zum Bürogebäude verschafft, wo er einige Mobiltelefone und Portemonnaies von den unbewachten Schreibtischen gestohlen hat.
“Fiesling”, war das Wort, mit dem man ihn beschrieben hat. „Krimineller“, „Dieb“. Die Leute waren außer sich wegen dieses Einbruchs in ihre Privatsphäre – und den Verlust ihres persönlichen Besitzes.
Ich könnte mich wegen eines 50-Dollar Telefons und zwanzig Dollar in einem gestohlenen Portemonnaie nicht so sehr aufregen. Denn am gleichen Tag haben die Senatorin Clinton und der Repräsentant Rangel ihre Absichten zur Beschaffung eines deutlich größeren Anteils am Privateigentum und persönlichem Vermögen unter dem Namen „progressive Steuerreform“ und dem Slogan der „Fairness und Gleichheit bei der Abgabenordnung“ bekannt gegeben.
Nach Jahrzehnten des Trödelns, wenn es um die Beschäftigung mit der Alternative Minimum Tax Falle für die Haushalte der Mittelklasse, haben die Demokraten im Repräsentantenhaus vorgeschlagen, einen „Aufschlag“ von 4% und mehr auf die Steuerabrechnungen der reichsten Haushalte des Landes aufzuschlagen.
Unsere sozialistischen Freunde streiten sich nur noch über die Frage, wer sich als superreich qualifiziert. Vorschläge für eine Grenze, die von dieser Steuer befreit bleibt lagen auf einer Skala zwischen 200.000 Dollar, über 150.000 und sogar 75.000 Dollar.
Eine andere „Zusatzsteuer“ wurde vom Tax Policy Center vorgeschlagen, ein gemeinsames Projekt mit dem Urban Institute und der Brookings Institution. Der Plan würde die obige Steuer abschaffen und sie durch einen Aufschlag von 4% auf Einkommen über 200.000 Dollar für Familien und sonst 100.000 Dollar ersetzen.
Heute schon hat die Abgabenverordnung einen Aufschlag für die besser Verdienenden. Das nennt sich Steuerklasse. Der Aufschlag auf Einkommen von über 35.000 Dollar liegt schon bei 66% wenn man 50.000 Dollar verdient, bei 120% wenn man 175.000 Dollar verdient und 160% wenn man noch mehr verdient. Und das ist nur der Unterschied bei den Grenzsteuersätzen.
Basierend auf dem durchschnittlichen Steuersatz gibt eine Familie mit einem Jahreseinkommen von 25.000 Dollar 8,19% an den Staat. Die Reichen 50.000 Dollar Familien geben 14,52% des Lohns für ihr Tagewerk an den Staat – und zahlen einen Aufschlag von 77%. Die stinkend Reichen, die mehr 200.000 Dollar verdienen, geben im Jahr 25% für das öffentliche Wohl her... um ihren Aufschlag von 205% zu verdienen.
Und das nach der Steuerreform der Bush-Regierung.
Was sind also weitere 4% unter Genossen. „Nur 2% der gesamten Bevölkerung würden das Geld bezahlen müssen“, betont Leonard E. Burman, Vorsitzender des Tax Policy Centers.
Ein perfektes Szenarium!
Wenn man die populistische Farbe von diesem “Abgaben”-Euphemismus abkratzt, dann bleibt natürlich nicht mehr als eine Strafgebühr… erhoben auf Erfolg, harte Arbeit, Sparsamkeit und Mühe.
Und es ist nicht nur eine Geldstrafe. Schließlich gehen die meisten Leute zur Arbeit, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen... und nicht, weil ihnen nicht erfreulicheres einfällt, was sie tun könnten. Weitere 4% Steuern entsprechen weiteren 14,6 Tagen unentgeltlicher Arbeit zu den 91,25, die man schon heute jedes Jahr ohne Lohn arbeitet. Weitere zwei Wochen, wenn man zu den glücklichen zählt und auch am Wochenende arbeitet.
Drei Wochen, wenn man nur von Montag bis Freitag arbeitet.
Es gibt Kapitalverbrechen die einen weniger Zeit im Knast kosten… und dazu ist dort Kost und Logis umsonst.
Und man spart am Richter und der Jury.
Der Steuerraub im Wert von Billionen Dollar lässt die Kreditgeschichte erbärmlich aussehen, wenn es um die Zerstörung von Privatvermögen geht.
Ach, diese glücklichen Tage. Ich persönlich kann sie gar nicht erwarten, diese neue Phase der Gleichheit, der Freiheit und des isolierten Strebens nach dem Glück. Ich gehe davon aus, dass viele Amerikaner es vorziehen würden, diese 3 Billionen Dollar Erfahrung ihres Lebens, ihrer Arbeitszeit und ihres Privatvermögens von einem System aus zu betrachten, das eine Spur weniger nach Klassenkampf und Sozialismus der alten Schule klingt.
In China, oder vielleicht auch Russland.