Der protektionistische Weg ist der falsche Weg
John Mauldin in Traders Daily
vom 19. November 2009, 12:00 Uhr
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Die USA haben Jahrzehnte damit zugebracht, die Nationen der Welt dazu zu bewegen, ihre Länder für Investitionen zu öffnen. Und das haben sie auch. Wir Amerikaner haben außerhalb der USA insgesamt 10 Billionen Dollar investiert, die den amerikanischen Firmen im letzten Jahr 500 Milliarden Dollar einbrachten, was nur etwas weniger ist als 5% des Bruttoinlandsprodukts.
Dieses Geld wird gewissermaßen als Dividende ausbezahlt, wird in unsere Wirtschaft investiert und bezahlt die Arbeiter in Amerika.
In den letzten Jahren haben die Ausländer ihre Investitionen in den USA um 1,4 Billionen Dollar erhöht. Dabei handelt es sich um die unterschiedlichsten Investitionen. Ohne diese Dollar wäre die amerikanische Wirtschaft richtig zusammengebrochen, die Zinssätze wären in den Himmel geschossen und die jetzige Rezession würde dagegen wie ein Kindergeburtstag aussehen.
Eine Studie der ‚Organisation for International Investments' hat herausgefunden, dass ungefähr 5,3 Millionen Amerikaner direkt durch Firmen angestellt werden, die dem Ausland gehören. Ihre Löhne belaufen sich auf durchschnittlich 63.000 Dollar oder auf ungefähr 50% mehr als der amerikanische Durchschnittslohn.
Die Investoren aus dem Ausland kaufen nicht den amerikanischen Reichtum auf, sie investieren auf eine Art und Weise, die sogar neuen Wohlstand entstehen lässt", berichtet das Wall Street Journal.
Das bedeutet, dass ungefähr 8% der amerikanischen Arbeiter von ausländischen Firmen eingestellt werden. Und sie dürfen getrost davon ausgehen, dass sie froh sind, diese besser bezahlten Stellen gefunden zu haben. Wenn es nicht so wäre, wären sie schon längst gegangen. Aber die Schlangen für diese gut bezahlten Stellen sind lang.