Der Kampf ums Überleben
Bill Bonner in Kapitalschutz Akte zum Thema Kapitalschutz
vom 7. September 2009, 07:30 Uhr
ENL5454
Das ist wirklich das, worüber sich die Menschen zu allen Zeiten Sorgen gemacht haben... dass sie genug zu essen hatten, um zu überleben... und dass sie sich fortpflanzen konnten, damit die Art überleben würde. Alles andere ist reine Unterhaltung."
Hier auf diesen Seiten geht es um die Unterhaltung. Wer unter den Lesern muss 15% auf sein Geld verdienen... anstatt sagen wir 5%. Wird irgendwer hier zu Tode hungern, sollten die Aktien nicht steigen?
Wird irgendeiner meiner Leser keine Kinder haben können, weil er mit seinen Vermutungen zur Erholung falsch liegt? Was ist, wenn es ein echter Bullenmarkt ist, und nicht nur eine Erholung in einem Bärenmarkt, so wie ich gedacht habe?
Ach, aber hier liegt der Haken... ist es wirklich reine Unterhaltung?
Unser Stamm mag in Richtung Tod marschieren, aber wir greifen auf dem Weg dorthin nach den Sternen. Wir wollen größer, schneller, schlauer, lustiger, stärker und reicher sein. Warum? Um uns zu unterhalten? Ja,... aber es gehört noch mehr dazu. Jede Spezies scheint nach der Vorherrschaft zu streben. Nach Status, nach Verbesserungen. Denn jede steht mit jeder anderen im Wettbewerb. Es gibt nur eine bestimmte Menge Gras... und eine bestimmte Menge wilder Bananen... und nur eine bestimmte Menge Wild. Deswegen muss jede Spezies mit jeder anderen um die Ressourcen kämpfen. Und jedes Mitglied einer Spezies auch mit jedem anderen Mitglied.
Ist es eine Welt, in der der eine Hund den anderen frisst? Nicht wirklich. Aber die Hunde müssen gegen die Wölfe und gegen die Hyänen kämpfen... und gegen die Berglöwen und Panther. Sie alle sind natürliche Feinde. Und es gibt nur eine bestimmte Menge Beute. Ein schwacher Hund ist ein toter Hund. Und ein schwaches Rudel wird bald evolutionsmäßig tot sein.
Irgendwie ist der Wunsch, sich zu vermehren eng mit dem Verlangen, viele... und gute Exemplare zu produzieren verbunden. Ohne die ständige Auslese... den ständigen Wettbewerb darum, mehr und bessere Exemplare hervorzubringen... ist der gesamte Stamm schwach und wird irgendwann aussterben. Zumindest in der Theorie. Deswegen zielt jedes männliche Mitglied eines Stammes darauf ab, sich so viel wie möglich zu vermehren.
Die Frauen jedoch zielen auf die Qualität ab. Sie wissen, dass sie nur wenige Nachfahren haben können. Deswegen zielen sie darauf ab, die bestmöglichen Nachfahren hervorzubringen. Wie tun sie das? Indem sie sich mit dem besten, den fittesten, dem schnellsten, dem stärksten, dem reichsten Exemplar - und dem dominantesten - das sie finden können, zusammentun. Mit anderen Worten heißt dass, dass die Trottel nie ein Date haben.
Sie sehen also, liebe Leser, mein Interesse an Geld dient nicht allein der Unterhaltung. Hier geht es auch um das Überleben der menschlichen Rasse.
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Klaus Schmidt (07.09. 2009 08:47 Uhr):
Dann ist die Herde der Schafe den Hyänen zum Opfer gefallen
Antworten - Kommentar von Renate Rossmann (07.09. 2009 11:35 Uhr):
Das ist schön gesagt: Könnte direkt aus der Bibel stammen!
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