Der Gold-Trade läuft nach Plan
Till Kleinlein in CFX Trader Kolumne zum Thema Gold als Geldanlage
vom 3. September 2009, 17:30 Uhr
Gold (XAUUSD)
Weiterhin geht die Trading-Idee wunderbar auf. Die kleine Gegenreaktion mündete in einen erneuten Aufwärtsschub, der den Kurs - wie erhofft - die 980er-Marke überwinden ließ. Damit war die nächste Trigger-Marke für Long-Einstiege aktiviert worden. Ich stockte daher meine Position bei 981,20 Dollar auf. Nach dem starken Anstieg hat es jetzt Gold verständlicherweise schwerer weiter nach oben zu streben. Trotzdem bleibe ich investiert, da ich in den nächsten Tagen mit einem Angriff auf die 1.000er-Marke rechne. Die Höhe der Position macht mir nun aber etwas Probleme. Sie liegt leicht über meiner Wohlfühlgröße. Den Stopp habe ich daher kräftig nachgezogen, so lässt es sich nun leichter mit der großen Position umgehen. Da ich nächste Woche eine Urlaubswoche einlegen möchte, muss ich mir morgen überlegen, wie ich mit der Gewinn-Position weiter verfahre.
Ergebnis: offener Trade
(Long-Einstieg: 961,53; Nachkauf: 981,20)
Gold (XAUUSD) - Stundenchart
Gold (XAUUSD): Einer kleinen Korrekturphase folgte ein weitere Anstieg. Der Aufwärtstrend ist somit weiter intakt. Kein Grund, die Long-Position zu schließen.
Bei diesem Trade nutze ich den Spot auf Gold als Handelsinstrument. Diesen können Sie beim CFX Broker bzw. dem CFX Trader mit dem Kürzel XAUUSD ordern. Dabei fallen keine Transaktionsgebühren an und Sie müssen auch nicht erst auf die Börseneröffnung warten, um Optionsscheine oder Zertifikate auf Gold handeln zu können. Testen Sie die preisgekrönte Handelssoftware völlig kostenlos und ohne Risiko! Es lohnt sich!
Tagesfazit: Gold sei Dank
Ohne meinen Gold-Trade, der sich glücklicherweise weiter in meine Wunsch-Richtung entwickelt, wäre der Start in den Börsenmonat September mau verlaufen. Daran erkennt man auch, dass eine Risikoverteilung auf verschiedene Handelsinstrumente sehr wichtig ist. Vermeiden Sie es deshalb, sich nur auf ein Handelsinstrument zu konzentrieren. Dies hat zwar den Vorteil der besseren „Lesbarkeit" des Charts bzw. der Kurs-Entwicklung - im Laufe der Zeit kennt man die Besonderheiten eines Instruments; zumindest glaubt man daran -, aber es fehlt dann eben die Möglichkeit Verluste eines Instruments durch Gewinne in anderen Handelsinstrumenten auszugleichen. Es gibt nun einmal auch Zeiten, an denen man verzweifelt nach der Lesebrille für Charts sucht. Und ganz wichtig: Kapitalerhalt und nicht die Gewinnmaximierung ist das oberste Gebot des Traders. Jeder von uns möchte doch im Spiel bleiben.
Bis morgen
Till Kleinlein
Chefredakteur CFX Trader Kolumne
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