Der Friedensnobelpreis
Bill Bonner in Kapitalschutz Akte zum Thema Kapitalschutz
vom 23. Oktober 2009, 07:30 Uhr
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Barack Obama wurde vergangene Woche der Friedensnobelpreis verliehen. Alle sprachen davon. Sie wollten wissen, was man in Stockholm ins Trinkwasser getan hat. Warum sollte das Nobelpreiskomitee den Preis an jemanden geben, der für den Weltfrieden noch nicht viel getan hat? Die Mitglieder des Komitees hatten natürlich ihre lahmen Antworten. Jetzt können sie nur noch hoffen, dass Obama sie nicht alle wie Narren dastehen lässt.
Es ist so, als hätte das Pulitzer Komitee seinen Preis an jemanden gegeben, dessen Buch erst ein Kapitel hat. Wir hoffen, dass es ihn dazu ermuntern wird, es gut zu Ende zu bringen", sagt das Komitee.
Doch das Nobelpreiskomitee hätte es auch noch schlimmer machen können. Barack Obama ist nicht der erste amerikanische Präsident, der den Preis gewinnt. Woodrow Wilson hat ihn vor ihm bekommen. Obama scheint bereit zu sein, unnötige Kriege weiterzuführen. Aber wenigestens fängt er keine an. Wilson hat die amerikanischen Truppen im Jahr 1917 nach Europa geschickt. Er hat den europäischen Krieg in einen Weltkrieg verwandelt und ihn um zwei weitere Jahre verlängert... was Millionen von Leben gekostet hat, ganz zu schweigen von den Ausgaben in Billionenhöhe.
Wilson war ein Esel, der den Nobelpreis nicht mehr verdient hat, als Kaiser Wilhelm. Was Obama anbelangt, so kenne ich seine Maßnahmen noch nicht. Esel? Betrüger? Es ist noch zu früh, das zu sagen.
Aber wenn er klug wäre, würde er dem Beispiel eines anderen amerikanischen Präsidenten folgen - Millard Fillmore. Gehen Sie nach Washington. Sie werden keine Denkmäler finden. Es ist eine Schande. Fillmore hat den Frieden tatsächlich gehalten. Nicht nur das, er hat Verbesserungen eingeführt, er hat fließend Wasser im Weißen Haus installieren lassen. Dann hat die Universität Oxford ihm eine Ehrendoktorwürde angeboten, und er hat abgelehnt. Die Urkunde war in Latein verfasst. Fillmore sagte, er wolle keinen Titel, den er nicht verstehen kann.
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Peter Salto (23.10. 2009 08:04 Uhr):
Ich hätte 2 Kandidaten vorgeschlagen: den Schuhwerfer von Bagdad oder Obama. Letzterem dafür, dass er im ersten Jahr seines Wirkens keinen Krieg angezettelt hat.
Antworten - Kommentar von Renate Rossmann (23.10. 2009 08:22 Uhr):
Obama - eine Figur des Friedens? Wie sollte er Frieden in sich haben, wo er doch aus der schwarzen Bevölkerung Amerikas hervorgeht? Meine Logik sagt mir nur eines: "Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom!" Mit anderen Worten: Menschen ohne logisches Denken glauben eben alles was man ihnen erzählt...
Antworten - Kommentar von lourme (23.10. 2009 08:34 Uhr):
ich kann nicht nachvollziehen, warum das Senden von Truppen in 1917 den Krieg um 2 Jahre verlängert hat. mfg
Antworten - Kommentar von Manfred Rummel (23.10. 2009 12:16 Uhr):
Wilson war kein Esel, er war ein Verbrecher! Was für einen Grund hat er gehabt, außer Europa, vor allem Deutschland zu zerstören, um mit dieser Verbrechermethode die USA als Sieger aus dem gegen Deutschland angezettelten Krieg glänzen zu lassen.
Antworten - Kommentar von Stefan Kusche (23.10. 2009 14:01 Uhr):
Immer dieses gleiche Anti-Obama Gerede ! Es scheint unter der sogenannten Elite der Bevölkerung angesagt zu sein, gegen Obama zu wettern... Obama hat, wie es scheint, wirtschafts- und geldpolitisch gesehen nicht den weisesten Pfad eingeschlagen... Doch ihn desswegen auch in allen anderen Belangen zu diskreditieren und allgemein als Betrüger oder Heuchler zu bezeichnen ist einfach nur lächerlich... Tut mir Leid Herr Bonner, doch Sie haben keine Ahnung wovon Sie da reden... Fakt ist : Er hat, was die Friedenspolitik angeht, den richtigen Weg eingeschlagen - vielleicht sogar den best möglichen ! Offen ist lediglich, wie es weitergeht... Um zu Ihrem Vergleich mit dem Buch zurück zu kommen : Ja, es ist richtig, dieses Buch ist noch längst nicht zu Ende geschrieben, doch wir haben schon längst mehr als nur das erste Kapitel gesehen. Das erste Kapitel wäre sein Wahlkampf und sein Weg zur Macht ins Weisse Haus ... Alleine seine zahlreichen Reden (z.B. zur islamischen Welt) haben schon - auch wenn es nur Reden waren - zu spürbaren Verbesserungen der Beziehungen geführt, und dies ist der erste -wichtige- Schritt... Ich weiss nicht, warum Sie - und Ihre tollen Kollegen wie Herr Weiss und Herr Vogt - so besessen darauf sind, diesen Mann so schlecht zu reden. Vielleicht liegt es daran, dass die Masse der Leute weltweit gesehen deutlich hinter Obama steht, und Sie sich einfach von dieser Masse abheben wollen, um sich einmal mehr als Contrarian zu profilieren - einfach des Prinzipes wegen... Stefan Kusche
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- Kommentar von Renata Kumar (23.10. 2009 14:05 Uhr):
Der sachliche Humor von Bill Bonner und die einfache Ausdrucksweise sind einfach herrlich. Ich hätte gerne seine e mail Adresse, kann sehr gut Englisch. Gruss Renata Kumar
Antworten - Kommentar von ellis oeltjendiers (23.10. 2009 19:17 Uhr):
Der Friedensengel wird noch zahlreichere Truppen nach Afganistan beordern
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