Jürgen Nowacki in Investoren Wissen zum Thema Chartanalyse
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Betrachten wir den Chart einer Aktie, die nicht den Bekanntheitsgrad von Continental hat. Auch hier werden die Tagesschwankungen kleiner, was dazu führt, dass sie zwei konvergierende Linien (blau) einzeichnen können. Offensichtich haben sich die Optimisten zu einem großen Teil von dieser Aktie verabschiedet und das Feld den Bären überlassen. Der Grund mag darin liegen, dass die Medien nichts Positives berichten können und die Angst vor weiteren Kursverlusten um sich greift. Der Abwärtstrend ist etabliert, die Tiefkurse erreichen immer tiefere Tiefs (rote Kerzen) und die Hochs sind auch weiter gefallen. Der Keil warnt Sie vor neuen Shortpositionen und vor dem Kauf von Puts (Verkaufsoptionen). Jetzt können Sie sich eine Entry-Strategie überlegen.
Der Markteintritt sollte, wenn Sie dem Keilsignal folgen, erst getätigt werden, wenn das Bild vollständig ist. Das heißt, Sie kaufen, wenn der Kurs mit steigenden Umsätzen aus dem Keil nach oben ausbricht - die Marke von 36 Euro überschreitet. Das kommt ins Logbuch und möglicherweise positionieren Sie für einen kleinen Betrag einen Kauf-Stopp, ähnlich wie bei unserem vorherigen Beispiel kommt der Markt häufig auf die Ausbruchslinie zurück. Wenn dann der Ausbruch bestätigt wird - und erst dann - dürfen die Positionen größer werden.
Viel Erfolg am Markt wünscht Ihnen
Jürgen Nowacki,
Chefredakteur Target Trader
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