Der Euro findet (noch) keinen Halt
Till Kleinlein in CFX Trader Kolumne
vom 17. August 2009, 17:30 Uhr
EUR/USD
Die Zweifler an den Märkten stärken den Dollar (und schwächen damit den Euro). Immer noch wird der Dollar als Hafen der Sicherheit angesehen und nicht die europäische Gemeinschaftswährung. Da wieder Konjunktursorgen die Marktteilnehmer beschäftigen, hat der Dollar wieder Aufwind bekommen.
Mit dem Verlassen der 1,41er-Marke, habe ich den Euro gemäß meiner morgendlichen Einschätzung verkauft. Natürlich wartete ich - wie gewohnt - ab, ob der Fall unter diese Marke auch nachhaltig ist. Deswegen fand mein Einstieg bei 1,4086 weit unterhalb der eigentlichen Trigger-Marke statt. Seit geraumer Zeit ist nach unten bei 1,4050 das Auffangbecken für nachlassende Euro-Notierungen, doch nachhaltig kann sich der Euro auch nicht von dieser Kurs-Marke entfernen. Ich bleibe daher investiert, um von einer Fortführung der Abwärtsbewegung profitieren zu können. Dies passiert vollkommen risikolos, da ich nun kurz nach 16.30 Uhr meinen Stopp auf Einstiegsniveau nachgezogen habe. Da ich bei Gold einen profitablen Trade anbringen konnte, kann ich nun beim Währungspaar EUR/USD etwas mehr wagen.
Ergebnis: offener Short-Trade
EUR/USD - 30-Minuten-Chart
EUR/USD: Den Trade lasse ich vorerst laufen. Den Stopp habe ich stramm auf Einstiegsniveau nachgezogen. Nun kann ich mich überraschen lassen!
Gold in starker Korrekturphase
Der Wertverlust des Goldes, der am Freitag-Nachmittag begann, hält weiter an. Nur einige Stunden verharrte der Gold-Kurs an der Unterstützungszone um 943.-/945.- Dollar. Da die Dollar-Stärke auch heute ungebrochen ist, war klar, dass mein Short-Szenario die besseren Chancen auf eine Umsetzung hatte. Am Morgen kam dann schon das Verkaufs-Signal: Die Unterstützungslinie bei 940.- Dollar wurde gerissen. Etwas darunter ging ich dann auch short, nachdem der Kurs noch einmal kurz die Unterstützungslinie von unten antestete und damit den Bruch der Linie bestätigte (derartige erfolgreiche Tests verstärken das gültige Signal). Meine Order wurde bei 939,05 Dollar ausgeführt.
Aktuell - kurz nach 16.00 Uhr - wird nun die 930er-Marke angegangen. Bei 931,95 steige ich nun aus: Der Gewinn war mehr als verlockend und ich wollte diesen unbedingt einstreichen. Für diese Entscheidung habe ich mir noch die Meinung des RSI-Index eingeholt. Dieser ist im unteren Extrembereich angekommen und signalisiert damit einen stark überverkauften Gold-Kurs; nicht zuverlässig, aber doch recht häufig zeigt der RSI-Index gut Wendepunkte an. Rund 30.- Dollar in kürzester Zeit sind schon ambitioniert. Da ich auch beim Euro short investiert bin und beide Handelsinstrumente positiv korrelieren, aus meiner Sicht ein gelungener Ausstieg. Das Risiko ist sonst zu hoch.
Nachdem meine wenigen Gold-Trades in diesem Monat bislang in Summe Verluste einbrachten, hat sich dies mit dem heutigen Trade geändert.
Ergebnis: Gewinn 7,10 Dollar je Feinunze
Gold (XAUUSD) - Stundenchart
Gold (XAUUSD): Eine Gegenreaktion ist fällig, doch bislang hat sich der Gold-Kurs knapp oberhalb von 930.- Dollar lediglich etwas stabilisiert.
Bei diesem Trade nutzte ich den Spot auf Gold als Handelsinstrument. Diesen können Sie beim CFX Broker bzw. dem CFX Trader mit dem Kürzel XAUUSD ordern. Dabei fallen keine Transaktionsgebühren an und Sie müssen auch nicht erst auf die Börseneröffnung warten, um Optionsscheine oder Zertifikate auf Gold handeln zu können. Testen Sie die preisgekrönte Handelssoftware völlig kostenlos und ohne Risiko! Es lohnt sich!
Tagesfazit: ein Hoch auf die modernen Finanzinstrumente
Dank moderner Finanzinstrumente - wie beispielsweise CFDs - können auch Privatanleger heutzutage problemlos und günstig auf fallende Kurse setzen. Alle drei Einstiege, die ich heute anbringen konnte, waren so genannte Short-Trades. An einem Tag, an dem die Kurse vieler Handelsinstrumente nur so purzelten, die einzige Möglichkeit an den Märkten zu verdienen.
Bis morgen
Till Kleinlein
Chefredakteur CFX Trader Kolumne
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