Der “Black Spot” bei Gold liegt bei 500-400 USD pro Unze
Profit Radar zum Thema Gold als Geldanlage
vom 9. Februar 2009, 19:00 Uhr
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Leider haben wir dieses Jahr ein großes Problem bei der "Black Spot"-Theorie. Normalerweise geht man bei der „Black Spot"-Theorie wie folgt vor: Man kauft eine kleine Position an Optionsscheinen (z.B. einen Optionsschein auf DAX 6.000 Punkte). Da der Basispreis geradezu irreal aus dem Geld liegt, sind diese Scheine auch extrem billig. Wenn das „Black Spot"-Szenario dann eintritt, dann verdient man mit dieser Position so viel Geld, dass es völlig ausreicht, dass Risiko am Anfang durch die kleine Position zu begrenzen.
Aber derzeit sind Optionsscheine aufgrund der hohen Volatilität zu teuer. Und Knock Out sind nicht sehr attraktiv, da es manchmal einige Zeit dauert, bis so ein Szenario aufgeht und der Markt vorher durchaus noch in die andere Richtung ausschlagen könnte. Das ist mit einem Knock Out-Zertifikat zu gefährlich. Außerdem haben Knock Out-Zertifikate nicht die Zeitwertverfal-Komponente, die Optionsscheine eben so günstig macht.
Also wird man die „Black Spot"-Theorie derzeit leider (noch) nicht so umsetzen können, wie es in vergangenen Jahren möglich war. Aber es ist wichtig, dass man darüber Bescheid weiß. Nur so haben Sie ein komplettes Bild über die Markterwartungen.
Denn wenn sich die Kurse plötzlich in eine dieser Richtungen bewegen, dann wissen Sie, was gerade passiert und können dementsprechend agieren. Wenn dann auch nur mit geringerem Hebel (z.B. indem Sie einen ETF oder Zertifikate mit niedrigen Hebeln kaufen).
Have a successful day,
Ihr
Daniel Wilhelmi
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