Dem Euro ging dann doch noch die Luft aus
Till Kleinlein in CFX Trader Kolumne
vom 30. September 2009, 17:30 Uhr
EUR/USD
Zwar gelang dem Euro während der heutigen Fernostsession der Sprung über die obere Begrenzung des Trendkanals und auch die spätere Entwicklung deutete auf das wahrscheinlichere Bullen-Szenario hin. Als uns dann zur Mittagszeit die ersten Konjunkturdaten aus Übersee erreichten, kehrte sich aber das Bild um. Die Daten stärkten den Dollar und damit zog es den Euro wieder an die Ausbruchsmarke, die obere Begrenzungslinie des Trendkanals, zurück.
Bevor ich das morgendliche Kauf-Signal in einen Trade umwandelte, wollte ich unbedingt noch das Überwinden des nächsten Widerstands abwarten. Als dann die 200er-Durchschnittslinie (lila Linie) im zweiten Anlauf übersprungen werden konnte, eröffnete ich schließlich eine Long-Position (zu 1,4646). Der Bruch der Widerstandslinie führte zwar, wie so oft, für einen starken Aufwärtsimpuls, doch ging diesem sehr schnell die Luft aus. Mit den Zahlen zu den MBA Hypothekenanträgen begann nicht nur eine Abwärtsbewegung, sondern damit wurde auch das Ende meiner Long-Position besiegelt. Wenig später wurde ich bei 1,4628 ausgestoppt.
Aktuell stößt sich der Euro wieder an der obere Linie des Trendkanals ab, doch heute werde ich nicht mehr eingreifen. Ich möchte das sich die Märkte erst wieder beruhigen, außerdem fühle ich mich nicht ganz fit.
Ergebnis: Verlust 18 Pips
EUR/USD - 30-Minuten-Chart
EUR/USD: Mein Long-Einstieg sah nur kurzzeitig Erfolg versprechend aus. Die enge Stopp-Setzung unter der 200er-Durchschnittslinie (lila Linie) lässt aber den Verlust klein ausfallen.
