in Insider Daily zum Thema Dax 30
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Ähnlich wie das brasilianische Team, das erst gestern zum Ende der Vorrunde ins WM-Turnier fand, zeigt sich auch der DAX zum Wochenende hin wieder stärker. Einige Börsianer rechnen damit, dass der Markt sich nun erst einmal seitwärts bewegen wird. In den USA hatte der Dow Jones zwar im Minus geschlossen, denn einige Konjunkturdaten waren nicht besonders erfreulich ausgefallen, vor allem sinkende Frühindikatoren deuten nach Ansicht einiger Experten daraufhin, dass die Konjunktur sich abschwächen könnte. Auch das teure Öl kann die Stimmung nicht bessern. Die Technologiebörse Nasdaq gab ebenfalls nach. Allerdings hatten Marktbeobachter auch nicht ernsthaft positive Überraschungen von der Konjunkturfront erwartet, so dass insgesamt die verhaltenen Erwartungen bestätigt wurden und deutliche Konsequenzen ausblieben.
Demnächst wieder Zinssenkungsfantasie?
Der japanische Nikkei legte aber gestern kurz vor Handelsschluss einen Endspurt hin und erholte sich, nachdem zuvor viele Anleger Gewinne mitgenommen hatten. Allerdings ist die Erholung im DAX noch kein Grund, in Euphorie zu verfallen, denn die Zinssorgen belasten die Märkte rund um den Globus weiterhin. Jürgen Schmitt von AKTIEN-MONITOR äußerte in der Redaktionskonferenz jedoch die Meinung, dass die maximal 2 anstehenden Zinsschritte der US-Notebank Fed längst in den Kursen enthalten sein sollten. Nach diesen Schritten rechnet der Experte damit, dass wir bald Zinssenkungsfantasie verspüren werden, die einen neue Rallyphase einleiten sollte.
Google kooperiert mit Adobe
Sein Rat an die Anleger lautet daher, sich schon jetzt dafür in Stellung zu bringen und jeden schwachen Börsentag zum Zukaufen von Aktien zu nutzen. Seine Empfehlung: Eine vernünftige Mischung aus soliden Standardwerten und aussichtsreichen Neben- und Spezialwerten. Ein US-Bluechip, der sich langfristig auszahlen sollte, ist zum Beispiel Google. Der Anbieter einer weltbekannten Internet-Suchmaschine erweitert ständig Angebot und Service, um seine Position als Markführer auszubauen. Zum Beispiel will das Unternehmen mit dem Software-Konzern Adobe zusammenarbeiten. Künftig können Computernutzer, die mit Google suchen, auch verschiedene Anwendungen von Adobe benutzen, die in der Google-Toolbar zu Verfügung stehen sollen.