Dax und MDax auf Augenhöhe
Tom Firley in Nebenwerte Daily zum Thema Nebenwerte
vom 10. Januar 2008 17:00 Uhr
ENL5462
Liebe Leser,
minus 10% seit Jahresanfang… das ist die Bilanz für den MDax, den kleinen Bruder des Deutschen Aktienindex (DAX). Der Dax verlor übrigens im selben Zeitraum „nur“ 3,5%.
Direkt verwunderlich ist es nicht, dass der etwas volatilere MDax in unsicheren Zeiten mehr Federn lässt als der Dax. Kleinere Werte mit weniger Marktkapitalisierung neigen logischerweise eher dazu, stärkere Kurshüpfer zu vollziehen als große Schwergewichte. Betrachten wir die beiden Indizes im Chart-Vergleich seit Beginn der Hausse 2003:
Wie Sie im Chart erkennen, verlaufen der MDax (Candlestick-Chart) und der Dax (blauer Linienchart) in dieser Einstellung bis ins Jahr 2004 in etwa gleichförmig. Im Frühjahr desselben Jahres koppelt sich der MDax dann vom Dax ab (blauer Pfeil) und läuft ihm streckenweise mit großem Vorsprung davon. Entscheidend:
Zumindest in dieser Zeiteinstellung hat sich die MDax-Entwicklung wieder an den Dax angeglichen. Zu erkennen ist dies auch durch die Divergenz der beiden roten Linien am rechten Chartrand. Zoomen wir den Chart etwas näher:

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