DAX - Nicht mehr "wann?", sondern nur noch "wie weit?"
Sven Weisenhaus in Wave Daily zum Thema Dax 30
vom 24. Januar 2012, 13:00 Uhr
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eigentlich ergibt sich meine Prognose für den weiteren DAX-Verlauf aus den Analysen der letzten Tage zu den US-Indizes, denn ich erwarte nicht, dass sich der DAX kurzfristig großartig abkoppeln kann. Doch da mich ein Leser nach einer aktuellen DAX-Analyse gefragt hat, werfe ich gerne einen Blick auf den Chart. Zumal die letzte ausführliche Besprechung des DAX ja auch Anfang Januar stattfand und damit schon drei Wochen zurück liegt.
Bullisches Szenario war aktiviert
Zu diesem Zeitpunkt legte ich meine Hoffnung voll auf den Jahresanfang, da die Jahresandrallye ausgefallen war. Mit dem ersten Blick auf den DAX im neuen Jahr, war für mich mit dem Überschreiten der Marke von 5.965 Punkten das bullische Szenario am 2. Januar aktiviert.
Kursziele nur auf der Oberseite
Da der DAX gleichzeitig einen Ausbruch aus einem Dreieck vollzog, war für mich das Erreichen der nächsten Kursziele, die ich am 3. Januar auf 6.200 und 6.433 Punkte bezifferte, nur eine Frage der Zeit. Kursziele auf der Unterseite hatte ich nicht einmal erwähnt, da für mich die Sache völlig klar war.
Elliott-Wellen schalteten erst kurz darauf auf grün
Aus Elliott-Wellen-Sicht gab es zu dem Zeitpunkt noch kein grünes Licht. Hierzu musste der DAX erst die (blaue) Welle 1 überschreiten, damit alles für einen neuen Aufwärtsimpuls. Sprechen konnte. Das Tief im Dezember würde dann das Ende der blauen Welle 2 markieren.
(Quelle: CFX-Broker) DAX, Candlestick-Chart, 1-Stunden-Kerzen
Ein Chart, der alle nötigen Informationen enthält
Was soll ich nun groß erklären? Der Chart zeigt alles, was man wissen muss. Die blaue Elliott-Welle 1 wurde überschritten, womit man das Tief im Dezember nun tatsächlich als Welle 2 beziffern kann. Die Welle 3, in der wir uns damit aktuell befinden, hat zu einem Erreichen meiner Kursziele geführt, womit wir uns nun jedoch an dem Widerstand aus dem Hoch Ende Oktober 2011 befinden.
Situation 1:1 wie in den US-Indizes
Wie ich eingangs bereits angab, ist die Situation damit im DAX äquivalent zu der in den US-Indizes. Inzwischen hat der DAX ja vom letzten Hoch aus gesehen bereits 100 Punkte nachgegeben, womit nun der Widerstand tatsächlich wie erwartet seine volle Kraft entfaltet.
Ein Rücksetzer unter das Hoch der Welle 1 führt, genau wie ich es bei den US-Indizes beschrieb, zu einer Verletzung der Elliott-Wellen-Regel, wonach es keine Überschneidung in den Wellen 1 und 4 geben darf.
Nicht mehr "wann?", sondern nur noch "wie weit?"
Die Frage lautet also kaum noch wann der Rücksetzer kommt, sondern wie stark er ausfällt. Mit Blick auf die folgenden Konjunkturdaten bleibe ich aber in jedem Fall zum aktuellen Zeitpunkt mittelfristig bullisch, auch wenn es kurzfristig zu fallenden Kursen kommen kann.
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Mambiorix (28.01. 2012 19:09 Uhr):
und ab wann down 7660?
Antworten- Antwort von Sven Weisenhaus (30.01. 2012 11:25 Uhr):
Guten Tag! - - - Die Korrektur läuft ja bereits. - - - Wann glauben Sie denn, wird der DAX auf 7.660 notieren? - - - Mit freundlichen Grüßen - - - Sven Weisenhaus
- Antwort von Sven Weisenhaus (30.01. 2012 11:25 Uhr):