Dax (DAX.I): Rückenwind aus Übersee
Till Kleinlein in CFX Trader Kolumne zum Thema Dax 30
vom 30. August 2010, 08:30 Uhr
Dank der starken Leistung seiner amerikanischen Vorbilder, konnte auch der Dax nachbörslich stark zulegen. Nach einem kurzen Absturz bis an die Unterstützungsmarke bei 5.840 Punkten ging es steil aufwärts und Widerstände wurden von den Bullen missachtet. Der deutsche Leitindex hat sich an die 200er-Durchschnittslinie (lila Linie) - bei mir immer der exponentielle, gleitende Durchschnitt - zurückgekämpft. Eine starke Leistung!
Wie stark die Bullen wirklich sind, wird sich dann zeigen, wenn sie die 6.000er-Marke vor der Nase haben. Bestehen sie die Kraftprobe, und lassen sie die magische Marke hinter sich, so werde ich long einsteigen. Dann ist mit einem weiteren Anstieg bis 6.060 Punkten zu rechnen. Hier nehme ich Gewinnmitnahmen vor, sofern die Bullen-Kräfte erlahmen - und gehe short. Kann der Druck der Bullen aber aufrechterhalten werden, bleibe ich investiert und gehe an der 6.100er-Marke gleichermaßen vor. Mehr als das Erreichen dieser runden Kurs-Marke traue ich dem Dax aber nicht zu, auch wenn der Rückenwind aus Übersee gewaltig bläst. Der Wind aus Asien weht nur noch schwach. Zum Ende der Handelssession sind die Stützungsmaßnahmen der Bank of Japan schon wieder verpufft.
Scheitert der Dax an der 6.000er-Marke, so gehe ich short. Ein weiterer Ort für Trade-Aktivitäten ist die Unterstützungszone bei 5.945/40 Punkten. Wird hier eine kleinere Schwächephase gestoppt, und bewegt sich der Dax dann wieder aufwärts, kaufe ich den deutschen Leitindex. Geht es aber ungebremst weiter abwärts, eröffne ich eine Short-Position. Sollte die 5.900er-Marke keine Unterstützung bieten - in diesem Fall werde ich die Short-Position eindecken und long gehen -, sind die nächsten Anlaufstationen bei 5.870 und 5.840 Zählern zu beachten.
Gestriges Ergebnis: Gewinn 2,5 Dax-Punkte
Dax - 30-Minuten-Chart
Dax (DAX.I): Nachbörslich konnte der Dax am Freitag vom Comeback der Wall Street profitieren.
Weiterhin gilt:
Bei allen Dax-Trades ist zu beachten, dass diese möglichst eng abgesichert werden. Für mich bedeutet das ein maximaler Verlust von 25 Punkten pro Trade, den ich bereit bin zu erleiden.

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