DAX Chartanalyse - Fortsetzung
Sven Weisenhaus in Wave Daily zum Thema Dax 30
vom 28. April 2010, 13:00 Uhr
ENL5462
Vor einer Woche habe ich Ihnen am Beispiel des DAX die "Ausdehung" als Elliott-Wellen-Formation vorgestellt. Hierbei haben wir die Wellen 1 und 2 im DAX festgelegt.
Heute möchte ich diese Analyse aufgreifen und fortsetzen. Ich habe Ihnen hierzu allerdings mehrere Ideen mitgebracht, wie man den DAX nach der Elliott-Wellen-Theorie weiter zählen könnte. Dabei sind alle Ideen aus meiner Sicht durchaus plausibel.
Die erste Variante möchte ich Ihnen heute, die übrigen in den nächsten Beiträgen vorstellen.
Ich möchte damit zum einen aufzeigen, dass diese Analyse-Methode durchaus Spielraum für unterschiedliche Interpretationen bietet und sie zum anderen in die Findung der „richtigen" Zählweise mit einbinden. Ich hoffe, dass Ihnen die Möglichkeit zur Interaktion zusagt. Stellen Sie mir Ihre Sichtweise vor und/oder üben Sie Kritik an meinen Lösungen.
Im nachfolgenden Chart, bei dem der aktuelle Kursrutsch noch nicht zu sehen ist, da ich ihn bereits letzte Woche erstellt habe, habe ich Ihnen die komplette Trendwelle 1 bis 5 sowie die Korrekturwelle ABC in schwarz zu Ende eingezeichnet. Zudem habe ich die Unterwellen der Wellen 3 und 4 dargestellt. Die Wellen 1 und 2 in schwarz mit ihren Unterwellen habe ich aus dem Beitrag von letzter Woche unverändert übernommen.

(Quelle: CFX-Broker) DAX Tageschart, Candlestick, Anfang 2009 bis heute
Bei dieser Zählung ergibt sich, dass der erste vollständige Zyklus abgeschlossen ist und nun die Welle 1 des nächsten Zyklus läuft (schwarzer Pfeil) oder mit dem gestrigen Kursrutsch bereits abgeschlossen wurde. Über die saisonal schwachen Sommermonate könnte sich die Korrekturwelle 2 (roter Pfeil) nun entfalten und im Herbst dann der nächste Aufwärtsschub in der Welle 3 stattfinden. Mir gefällt diese Prognose bereits sehr gut, da sich dies mit den saisonalen Phasen deckt.
Für heute möchte ich es bei diesen Erläuterungen belassen, denn ich bin zunächst auf Ihre Meinungen gespannt. Im nächsten Beitrag werde ich Ihnen genau erklären, warum ich die Wellen im Chart so gezählt habe. Hierzu sind weitere Grundlagen erforderlich, die ich Ihnen dann ebenfalls erklären werde.
Bis dahin wünsche ich Ihnen ein glückliches Händchen.
Sven Weisenhaus
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Erwin Strohmer (28.04. 2010 13:10 Uhr):
Ich möchte Sie bitten, die Schriftgröße der Skalierung Ihrer Charts so zu wählen, dass man sie auch lesen kann. Sonst ist es nicht hilfreich sondern ärgelich! Mit freundlichen Grüßen Erwin Strohmer
Antworten- Antwort von Sven Weisenhaus (03.05. 2010 10:57 Uhr):
Hallo Herr Strohmer, in meinem Beitrag von Freitag habe ich Ihren Hinweis aufgeriffen. Ich hoffe, die Charts sind nun besser erkennbar. Vielen Dank für den Hinweis.
- Antwort von Sven Weisenhaus (03.05. 2010 10:57 Uhr):
- Kommentar von Gabriela Preiml (28.04. 2010 13:39 Uhr):
Analyse sicherlich gut, nur leider nicht lesbar. Vorschlag: An den markanten Punkten wie 1,2,3, a,b,c etc. Kurswert dazu schreiben. mfg G.Preiml
Antworten- Antwort von Sven Weisenhaus (03.05. 2010 11:00 Uhr):
Guten Tag Frau Preiml, vielen Dank für den Hinweis. in meinem Beitrag von Freitag habe ich Ihren Hinweis aufgegriffen und die Charts nun anders formatiert. Ich hoffe, sie sind nun besser erkennbar. Ansonsten bitte ich um einen weiteren kurzen Hinweis.
- Antwort von Sven Weisenhaus (03.05. 2010 11:00 Uhr):
- Kommentar von Ursula Holm (29.04. 2010 11:55 Uhr):
Hallo Herr Weisenhaus, Ihre Zählung enthält folgende Fehler: 1. in der ersten dicken Welle 1 in der Teilwelle (3) gibt es eine 1/4-Wellenüberschneidung. 2. Welle (5) der 1 ist drei und nicht fünfteilig. 3. die dicke Welle 3 ist kürzer als Welle 1 4. Welle 5 ist kein Impuls, sondern dreiteilig. 5. Ihre ABC-Korrektur nach der 5 ist ein Abwärtsimpuls. Sehr viele grobe Fehler, die einem Profi nicht unterlaufen sollten. Haben Sie schon einmal daran gedacht, dass es mehr gibt außer 12345 und ABC? Viele Grüße U.Holm
Antworten- Antwort von Sven Weisenhaus (29.04. 2010 16:07 Uhr):
Hallo Frau Holm, Ich habe diesen Chart in diesem Beitrag bewusst noch nicht erläutert. Dies werde ich in meinem morgigen Beitrag tun und dort auch einige weitere Formationen erklären. Ich würde gerne alle Leser mitnehmen bei dieser Analyse, auch die, die noch nicht so viel Erfahrung haben. Daher möchte ich zunächst die jeweiligen Elliott-Formationen erklären und diese dann am praktischen Beispiel zeigen. Ich freue mich aber sehr an Ihrer Beteiligung und stimme Ihnen in einigen Ihrer genannten Punkten durchaus zu. Bitte warten Sie den morgigen Beitrag ab. Dann würde ich mich über einen erneuten Kommentar sehr freuen.
- Antwort von Ursula Holm (29.04. 2010 19:23 Uhr):
Hallo Herr weisenhaus. Ich verstehe nicht ganz was das damit zu tun. Sie räumen ein, die von mir genannten Fehler zu kennen. Warum veröffentlichen Sie dann diese fehlerhafte Wellenzählung? Und Warum gehen Sie erst im nächsten Daily auf den Chart ein? M.M. nach sind Sie schon darauf eingegangen. Bin gespannt wie Sie die Fehler in der Zählung rechtfertigen wollen. Einen Fehler habe ich übrigens noch entdeckt: Ihr "Aufwärtsimpuls" dauerte gut 10 Monate. Warum dauert Ihre Korrektur, die wie schon gesagt so keine ist, nur einen Monat bis Anfang Februar diesen Jahres? Das zeitliche Verhältnis passt hier hinten und vorne nicht. U. Holm
- Antwort von Sven Weisenhaus (03.05. 2010 11:27 Uhr):
Hallo Frau Holm, vielleicht nehmen Sie meinen heutigen Beitrag zum Anlass, mir eine E-Mail zukommen zu lassen mit einem von Ihnen erstellten Chart, so wie Sie die Wellen zählen würden. Ich werde dann gerne darauf eingehen und freue mich auf einen konstruktiven Dialog. Die ABC-Korrektur nach der Welle 5 lief bis an das Ende der vorhergegangenen Welle 4. Für mich entspricht die Korrektur damit den Elliott-Regeln. Ein bestimmtes zeitliches Verhältnis zwischen Impuls- und Korrekturwelle halte ich nicht für notwendig. Mit freundlichen Grüßen Sven Weisenhaus
- Antwort von Sven Weisenhaus (29.04. 2010 16:07 Uhr):
- Kommentar von Uwe (29.04. 2010 18:09 Uhr):
Normalerweise sind Ihre Wellenzählungen sehr gut, aber die DAX-Zählung ist nicht so überzeugend: Wenn wir das ganze als Impulswelle nach oben zählen wollen, dann wäre es passender, speziell die Welle 4 anders zu zählen: (A) dort wo jetzt die 4 steht, (B) dort wo die 5 steht (ist ja definitiv eine 3er Welle), (C) bzw. 4 dort wo jetzt die C steht (ist ja eigentlich eine 5er Welle nach unten). Dann kann man den Rest als abschliessende 5 zählen und der Impuls ist fertig. Damit hätte man eine Zickzack bei der 2er und eine Flat bei der 4er, also die übliche Mustervariation (bei der jetzigen Zählung ist es 2mal Zickzack, das sieht Elliott nicht so gerne). Schliesslich stellt sich die Frage, ob das ganze nicht eine Korrektur (WXYXZ) in einer grösseren Abwärtsbewegung darstellt, weil die komplette Bewegung stark an Dynamik verliert (eher unterexponentiell anstatt überexponentiell wie man es bei einem Impuls erwarten würde).
Antworten- Antwort von Ursula Holm (30.04. 2010 10:49 Uhr):
"Normalerweise sind Ihre Wellenzählungen sehr gut, aber die DAX-Zählung ist nicht so überzeugend:" Herr Weisenhaus hat erst zwei Zählungen abgeliefert. Und die waren eher mau ...
- Antwort von Sven Weisenhaus (03.05. 2010 11:37 Uhr):
Hallo Uwe ! Ihre Idee mit der "(A)(B)(C)-Zählung" finde ich sehr gut. Genau diese Zählung habe ich bei meiner 2. Variante gesehen, die ich im heutigen Beitrag vorstelle. Dabei habe ich jedoch auch die Zählung der Welle 3, 4 und 5 verändert. Ihr Hinweis mit den unterschiedlichen Korrekturformationen ist auch sehr hilfreich. Elliott nannte diese Regel die "Alternation". Dies werde ich sicher auch noch in einem der nächsten Beiträge aufgreifen, denn diese Regel ist in der Realität sehr oft anzutreffen. Auch Ihr Hinweis auf die abnehmende Intensität der Bewegung findet sich im heutigen Beitrag wieder, denn das steigende diagonale Dreieck ist genau die Formation, die eine abnehmende Dynamik im Trend wiederspiegelt. Vielleicht nehmen Sie sich noch mal die Zeit, den heutigen Beitrag zu kommentieren, im Hinblick auf Ihre Anregungen? Ich würe mich freuen. Mit freundlichen Grüßen Sven Weisenhaus
- Antwort von Ursula Holm (30.04. 2010 10:49 Uhr):
- Kommentar von Uwe (30.04. 2010 08:29 Uhr):
Und eine weitere, meiner Meinung nach (im Sinne der Elliott Wellen Theorie) bessere innere Zählung für die gezeigte 5-teilige Aufwärtsbewegung ist, Wellen 1, 3, und 5 jeweils als 3er Wellen zu interpretieren. Das ist bei übergeordneten 1er und 5er Wellen einer Impulsbewegung zulässig. Damit bleiben die Labels 1, 2, 3, 4, 5 dort, wo sie jetzt schon sind, die Überschneidungen bei der internen Zählung von Welle 1 kann man 'weginterpretieren' (zB. wxyxz), Welle 3 intern sieht dann besser aus, und die definitiv 3-teilige Welle 5 passt auch ins Bild. Ebenso der Umstand, dass Wellen 2 und 4 beide Zickzack sind. Die ganze Formation 1-2-3-4-5 passt ausserdem gut zwischen 2 zusammenlaufende Linien (so wie eingezeichnet), ebenfalls ein Indiz für so eine Formation. Und die abnehmende Dynamik ist ebenfalls gut erklärt. Allerdings ist es immer verlockend und gefährlich, Korrekturen so zu zählen obwohl zulässig.
Antworten- Antwort von Sven Weisenhaus (03.05. 2010 11:44 Uhr):
Und noch mal Hallo Uwe, Puh, ganz schön schwer, Ihren Ausführungen an dieser Stelle ohne optische Hilfe in Form eines Charts zu folgen. Nehmen Sie doch meinen heutigen Beitrag zum Anlass für eine E-Mail mit einem angehängten Chart, der Ihre Darstellungen aufzeigt. Dann kann ich darauf besser eingehen. Mit freundlichen Grüßen Sven Weisenhaus
- Antwort von Sven Weisenhaus (03.05. 2010 11:44 Uhr):
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