DAX auf 4.500 oder 14.088 Punkte - oder beides?
Sven Weisenhaus in Wave Daily zum Thema Dax 30
vom 25. November 2011, 13:00 Uhr
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Und selbst wenn die Make-or-Break-Linie aus der Elliott-Wellen-Theorie bricht (über beides berichtete ich gestern), besteht immer noch die Chance eines aufsteigenden Dreiecks, welches hier im langfristigen Chart eingezeichnet ist.
Die Abwärtsbewegung von fast 7.600 Punkten bis auf das letzte Tief bei 4.960 Zählern wäre dann lediglich die Welle A, die Erholung auf 6.433 Punkte die Welle B und die mögliche weitere Abwärtswelle beim Bruch des letzten Tiefs wäre dann lediglich die Welle C der letzten 3-gliedrigen Abwärtsbewegung in der Welle E des aufsteigenden Dreiecks, wie es die Elliott-Wellen-Theorie vorsieht.
Abbildung: aufsteigendes Dreieck nach der Elliott-Wellen-Theorie
Vergleichen Sie diesen Verlauf einfach mit dem tatsächlichen DAX-Verlauf im langfristigen Chart im erstem Teil des heutigen Beitrags.
DAX auf 4.500 oder 14.088 Punkte - oder beides?
Aktuell befindet sich die grüne Aufwärtstrendlinie bei ca. 4.500 Punkten mit steigender Tendenz. Ein weiteres Abwärtspotential von weniger als 1.000 Punkten. Das Aufwärtspotential aus dieser Formation hatte ich schon am 31. August mit 14.088 Punkten angegeben.
Wie ich auf dieses Kursziel kam, hatte ich wie folgt erläutert: "... wenn man die Aussage aus der Theorie heranzieht, dass das Ausmaß der Ausbruchsbewegung häufig dem breitesten Teil des Dreiecks entspricht, dann liegt das Kursziel bei ca. 14.000 Punkten.
Denn wie im obigen DAX-Chart erkennbar, lag die DAX-Spanne im breitesten Teil des Dreiecks zwischen 2.182 im Tief und 8.135 Punkten am Hoch und damit bei 5.953. Addiert man dies zum Hoch und damit zum Ausbruchsniveau bei 8.135 Punkten hinzu, so erhält man das Kursziel von 14.088 Punkten."
Abwärtspotential 1.000 Punkte, Aufwärtspotential 8.600 Punkte
Für langfristige Anleger bedeutet dies, dass vom aktuellen Niveau aus, das Abwärtspotential ca. 1.000 Punkte beträgt, während das Kursziel ein Potential von ca. 8.600 Punkten impliziert. Ein Chance-Risiko-Verhältnis, welches sicherlich dafür spricht, langfristige Positionen zu halten oder bei weiter fallenden Kursen auszubauen. Auch im Hinblick auf die Bewertungsrelation von Aktien zu Renten (Bund Future).
Sinken die Gewinne, steigt die Bewertung
Einen fundamentalen Haken hat die ganze Sache nur. Sollten wir zum Jahreswechsel tatsächlich in eine Rezession abgleiten und die Unternehmensgewinne entsprechen einbrechen, dann wären Renten zwar immer noch extrem teuer, doch Aktien im selben Augenblick nicht mehr billig. Daher würde ich auch den Short auf den Bund Future derzeit bevorzugen. Er könnte sich schneller in Gewinne verwandeln, als ein Long auf Aktien.
Aber wie steht es eigentlich um die Konjunktur? Dazu mehr am Montag.
Bis dahin wünsche ich Ihnen ein erholsames Wochenende
Sven Weisenhaus
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Mohmand (25.11. 2011 13:41 Uhr):
Hallo Herr Weisenhaus, als ich vor paar Monaten für Dax ein Abwärtspotential von 4500 Pkt. prognostizierte, haben Sie mich aufgefordert, meine pessimistischen Ansichten zu revidieren.Nun sind Sie nach Paar Monaten selbst zu der Erkenntnis gekommen, dass Sie für Dax die 4500er Marke für möglich halten.Meinen Sie nicht, dass es ein bischen zu spät bei Ihnen diese Erkenntnis angekommen ist? Ich bezweifele aber gleichzeitig den Daxanstieg auf über 14000 Pkt.Das ist der Gipfel der Spekulation jenseits jeglicher Realität.Wenn Nasdaq(100) nach meiner Analyse demnächst über 1600 Pkt. verlieren sollte, wie soll dann Dax auf über 14000 Pkt. steigen.Ich bin der Meinung, dass Sie mit dieser Prognose einfach den Bezug zu Realität verloren.Die nächsten 2 bis 3 Jahre werden sehr schwer und die Börsen werden weltweit abstürzen. Mit freundlichen Grüssen. Mohmand
Antworten- Antwort von Sven Weisenhaus (27.11. 2011 12:19 Uhr):
Guten Tag, Mohmand! - - - Auch ich hatte das Dreieck im DAX bereits vor langer Zeit bereits hier vorgestellt mit der unteren Trendlinie bei 4.500 Punkten. Dennoch gab es damals noch keinen Grund, derartig niedrige Kurse zu erwarten und so war ich mit meiner Einschätzung noch optimistisch. - - - Letztlich wurde das Niveau von 4.500 Punkten ja auch bis heute nicht erreicht. Was hätte den Lesern also eine derartige Positionierung genützt?! Insbesondere vor dem Hintergrund, dass der DAX zwischenzeitlich von 5.000 auf 6.400 Punkte zulegen konnte. Hätten die Anlegerin diesem Zeitraum auf das Erreichen von 4.500 Punkten gesetzt, wären erhebliche Verluste aufgelaufen. Wer hingegen den hier genannten Kurszielen von 6.100 und 6.400 Punkten gefolgt ist, konnte entsprechende Gewinne erzielen. - - - Und selbiges ist nun bei der Short-Empfehlung beim Bruch der 5.700 Punkte möglich gewesen. - - - Daher fühle ich mich als Analyst und Ratgeber mit den bisherigen Einschätzungen sehr wohl. - - - Meine Erkenntnis kam daher keinesfalls zu spät, sondern tendenziell immer zum genau richtigen Zeitpuznkt, einmal abgesehen davon, dass ich den Einbruch im August zu diesem Zeitpunkt nicht habe kommen sehen. Aber wer hat das schon?! Zumindest habe ich jedoch zuvor bereits mehrmals vor den saisonal schwachen Sommermonaten gewarnt und damit auch nicht ganz falsch gelegen. - - - Mit freundlichen Grüßen - - - Sven Weisenhaus
- Antwort von Sven Weisenhaus (27.11. 2011 12:19 Uhr):
- Kommentar von Christoph Lange (25.11. 2011 14:17 Uhr):
Hallo, wer sagt (und steht dafür gerade),m dass es sich nicht um ABwärtsIMPULS-Wellen handelt? Dann hätten wir gerade die 3, eine Erholung wäre 4 und dann käme eine furchtbare 5 ?? gruß CL
Antworten- Antwort von Sven Weisenhaus (27.11. 2011 12:05 Uhr):
Guten Tag, Herr Lange! - - - Natürlich kann ihnen niemand sagen, ob sich die aktuelle Bewegung nicht zu einem ausgedehnten Bärenmarkt entwickelt. Um dies herauszufinden, wendet man ja die Methoden der Fundamentalanalyse und der Charttechnik an. - - - Eine Formation, die sehr viel mit der aktuellen Situation im DAX gemein hat, ist das aufsteigende Dreieck, welches ich hier dargestellt habe. - - - Zudem habe ich einige wichtige charttechnische Marken genannt. - - - Leider musste ich auch eingestehen, dass die kurzfristige Situation derzeit völlig offen ist. - - - Die Börsenanalyse ist keine Wahrsagerei sondern eine Sache von Wahrscheinlichkeiten. - - - Auch die fundamentale Lage ist sehr angespannt und deutet auf weiter fallende Kurse hin. Dazu am Montag mehr. - - - Mit freundlichen Grüßen - - - Sven Weisenhaus
- Antwort von Sven Weisenhaus (27.11. 2011 12:05 Uhr):
- Kommentar von rosch (25.11. 2011 22:30 Uhr):
Lieber Herr Weisenhaus, ich hoffe, Sie bekommen mit Ihrer optimistischen Variante Recht.Den Dax Verlauf kann ich bei der Dreiecks-Variante nachvollziehen. Jedoch Ihr letzter Absatz falls es zu einer Rezession kommt, man lieber im Bund short gehen sollte , verstehe ich nicht so ganz. Normalerweise gehen die Zinsen in Rezessionen runter, also der Bund Future steigt. Und wenn sie die Zinsen bis auf Japan Niveau bei 0% senken. Die nächste große Blase kommt von der Bondseite. Europa, USA, Japan alle Oberkante Verschuldung. Es kommt der Tag wo niemand mehr sein Geld da investieren wird. Dann werden die Zinsen steigen und die Dominosteine werden fallen.Immom schichten die Anleger das viele Geld und es gibt wirklich viel Geld(von den Banken und Notenbanken geschaffen) geht von einem "sicheren"Hafen in den nächsten. Nun sieht man schon den deutschen Markt mit Argwohn. Also alles nach USA. Hier noch ein Chart wie es im Dax auch weitergehen könnte. Die Bewegung seit 3/2009 war nur 3 wellig und somit eine Korrektur . Nun kommt eine c abwärts. Bestenfalls war das Hoch im 5/2011 nur die a der b und es könnte noch eine c der b aufwärts kommen(bis knapp 9.000 max) was ich aber fundamental nicht sehe. Ein harmonisches Wochenende rosch
Antworten- Antwort von Sven Weisenhaus (27.11. 2011 23:52 Uhr):
Guten Tag! - - - Kurze Rückfrage: Haben Sie meine letzten Analysen zum Bund Future gelesen? Insbesondere zur Funktionsweise des Bund Future. Sollte dies nicht der Fall sein, würde ich gerne hierauf verweisen. Gerne teile ich Ihnen den konkreten Link mit, wo Sie die Analysen nachlesen können. - - - In ganz Europa steigen derzeit die Zinsen, weil immer weniger Menschen glauben, dass die Länder in der Lage sein werden, Ihre Schulden zurückzubezahlen. Selbst bislang als stabil geglaubte Länder wie Frankreich stehen bereits im Fokus. Lediglich Deutschland gilt noch als sicherer Hafen. Doch wird sich Deutschland der Problematik nicht auf ewig entziehen können, auch im Hinblick auf eine Verschuldung von 2 Billionen Euro. Und dann werden die Anleger auch hier das Geld aus Staatsanleihen abziehen, was auch hier zu steigenden Zinsen und somit zu einem fallenden Bund Future führen wird. - - - Eine Rezession dürfte dieses Szenario aus dem Grund befeuern, da der Staat dann noch mehr investieren wird, um die Konjunktur wieder anzukurbeln, was die Verschuldung zusätzlich erhöht. Eine angestrebte Entschuldung der Staaten würde sich nur zusätzlich belastend auf die Konjunktur auswirken, weshalb ein Schuldenabbau eigentlich derzeit gar nicht möglich ist. Dies ist der Grund warum ich trotz möglicher Rezession skeptisch für den Bund Future bin. - - - Die Rezession wird für die kommenden zwei Quartale erwartet. Die Verschuldungsproblematik wird sich also auf absehbare Zeit nicht entspannen. Daher habe ich mich auch zuletzt deutlich negativer zum Aktienmarkt geäußert (Stichwort: "Die Unterseite verdient erhöhte Aufmerksamkeit"). - - - Ihr aufgezeichnetes Elliott-Wellen-Szenario könnte daher durchaus eine Option sein, die auch von einigen anderen Analysten so gesehen wird. - - - Das von mir aufgezeigte aufsteigende Dreieck ist natürlich eine optimistische, aber langfristig dennoch immer noch mögliche Prognose. Aktienmärkte neigen dazu, gerade in der Rezession ein Tief auszubilden. Wenn dies bei 4.500 Punkten, also im Bereich der unteren Trendlinie des Dreiecks erfolgt, liegen wir wieder voll im Trend. Die fundamentale Entwicklung muss man natürlich dazu genau im Auge behalten. - - - Mit freundlichen Grüßen - - - Sven Weisenhaus
- Antwort von Sven Weisenhaus (27.11. 2011 23:52 Uhr):
- Kommentar von Mohmand (27.11. 2011 16:07 Uhr):
Sehr geehrter Herr Weisenhaus, das schlimme an Ihrer Prognose damals mit dem Dreieck war, dass während Dax am Abgrund stand und ich laufend Warnungen an Sie gesendet habe, trotzdem haben Sie den Lesern emphohlen, nachzukaufen.Ich habe diese meine Kommentare mit Ihnen gelesen und ich lag mit meiner Prognose absolut richtig. Aber denken Sie doch darüber nach, ob man mit so einer einfachen Analyse so eine unglaubliche (14000 und 4500) Prognose wagen darf.Ich finde es deshalb unzulässig, weil Sie keinerlei handfeste Gründe für das Eintreten dieser Prognose haben.Hätten Sie wie ich eine empirische Skala, wie Mohmandskala, dann hätten Sie mind. einen Grund zu behaupten, ja.Sie ziehen nur zwei Striche und daraus leiten Sie so eine unglaubliche Prognose ab, finde ich einfach nicht vertretbar.Sie verlieren als Analyst dadurch Ihre Glaubwürdigkeit bei den Lesern und lassen die Charttechniker in einem sehr schlechten Licht erscheinen.Als sie diese Prognose machten, habe ich das Abwärtspotential für Dax auf 4768 Pkt. ermittelt.Diese Prognose wurde mit 93%(4965) erfüllt.Die Abwärtsbewegung von Dax ist noch nicht zu Ende und der Absturz der US-Börsen steht noch bevor.Ich weiss, dass jedem schwerfällt, seine Fehler zuzugeben, mir auch.Aber nur durch Zugeben seiner Fehler kann der Mensch sich weiterentwickeln und die Fehler elliminieren.Nur durch Fehler sind wir Menschen im Laufe der Evolution zu solchen Species geworden, das nun sogar in der Zukunft die Rolle des Schöpfers übernehmen will.Das ist auch nur eine Frage der Zeit, denn in der Evolution wirkten nur blinde Kräfte und unzählige Zufälle.Das wird der zukunftige Schöpfer durch optimierung der Naturprozesse ausschließen. Mit vielen Grüssen. Mohmand
Antworten- Antwort von Sven Weisenhaus (27.11. 2011 23:21 Uhr):
Guten Tag! - - - Darf ich Sie höflich daran erinnern, dass auch Sie noch Kursziele über 8.100 Punkte angegeben haben, bevor die Korrektur einsetzen sollte?! Das scheinen Sie inzwischen gerne zu verdrängen. - - - Selbstverständlich darf man eine solche Prognose mithilfe von Formationen wie dem aufsteigenden Dreieck wagen, denn letztlich richte ich mich damit lediglich nach einer Formation aus der klassischen Charttechnik und aus der Elliott-Wellen-Technik, die nicht ich erfunden habe, sondern die sich bereits seit Jahren an der Börse etabliert haben. Und das Kursziel von 14.088 Punkten habe ich nach diesen Regeln ermittelt. - - - Es wäre sicherlich falsch, sich alleine auf diese eine Formation zu berufen. Doch daher habe ich auch andere Kursziele benannt, die ich anhand weiterer, bereits seit Jahren etablierter Methoden, wie den Fibonacci-Marken, ermittelt habe. - - - Ich gebe hier den Lesern also lediglich Handwerkszeug aus der Charttechnik an die Hand und zeige damit auf, wie die Leser auch eigenständig diese Methoden anwenden können. - - - Sie haben hier nun inzwischen mehr als deutlich gemacht, dass Ihre selbst erfundene "Mohmand-Skala" die Zukunft der Charttechnik revolutionieren wird. Und ich wünsche Ihnen damit weiterhin viel Erfolg. Meine Analysen hingegen scheinen nicht Ihren Geschmack zu treffen. Das ist nicht dramatisch, denn es darf immer mehrere Meinungen geben. Ich möchte mich allerdings nicht weiterhin mit Ihrer Mohmand-Skala und Ihren Energiemessungen auseinander setzen, da diese Diskussion bislang für niemanden Früchte getragen hat. Ich bin mir sicher, dass es andere Plattformen gibt, die Ihnen mehr Wertschätzung entgegen bringen können. - - - Mit freundlichen Grüßen - - - Sven Weisenhaus
- Antwort von Sven Weisenhaus (27.11. 2011 23:21 Uhr):
- Kommentar von Mohmand (27.11. 2011 18:42 Uhr):
Sehr geehrter Herr Weisenhaus, Sie schreiben, dass" Die Börsenanalyse ist keine Wahrsagerei, sondern eine Sache von Wahrscheinlichkeit..". Ich glaube, dass Sie den Begriff Wahrscheinlichkeit mißverstanden haben. Mond- und Sonnenfinsternis kann man auch mit einer Wahrscheinlichkeit vorhersagen.Auch alle Naturgesetze.Aber diese Wahrsagereien funktionieren.Warum sie nich an der Börse funktionieren sollen? Wenn Sie ein funktionierendes Analysensystem haben, wird es auch an der Börse funktionieren. Mit freundlichen Grüssen. Mohmand
Antworten- Antwort von Sven Weisenhaus (27.11. 2011 23:32 Uhr):
Auch bei diesem Kommentar zeigt sich, dass wir eine völlig andere Weltanschauung haben. - - - Mond- und Sonnenfinsternis folgen klaren Naturgesetzen, die sich nicht ändern. Die Bewegungen von Erde und Mond kann man nicht nur mit einer Wahrscheinlichkeit, sondern sogar mit absoluter Gewissheit voraussagen, da sich die Erde in immer der gleichen Regelmäßigkeit um die Sonne dreht, ebenso wie es bei der Bewegung des Mondes der Fall ist. - - - Die Börse hingegen folgt solchen Gesetzen nicht, da die Anleger solchen Gesetzen nicht folgen. Hier finden jeden Tag aufs neue individuelle Kauf- und Verkaufs-Entscheidungen aus den verschiedensten Motiven statt. Sie folgen doch auch bei Ihren Alnageentscheidungen anderen Motiven als ich, oder?! - - - So zumindest meine Sicht der Dinge. Diese kann natürlich von Ihrer Ansicht abweichen und tut es offensichtlich auch. - - - Ich nehme gerne Kritik an, wenn es um inhaltliche und sachlich begründete Dinge geht. Die Kritik sollte dann jedoch konstruktiv zu diesem Newsletter beitragen. Dies ist jedoch bei Ihren Kommentaren nicht der Fall, da Sie sich permanent auf Ihre "Mohmand-Skala" beziehen, die außer Ihnen niemand kennt, versteht oder anwendet. - - - Ich wünsche Ihnen dennoch mit Ihrem Analysesystem viel Erfolg, würde die Diskussion aber daher nun gerne beenden. - - - Alles Gute - - - Sven Weisenhaus
- Antwort von Sven Weisenhaus (27.11. 2011 23:32 Uhr):
- Kommentar von Fatbobger (29.11. 2011 17:23 Uhr):
Am Schluss hat immer der Recht, der Geld verdient hat. Wichtig ist, dass er dieses auch langfristig tut. M. e. sind Charts so etwas wie eine Landkarte, mit der in der Börsenwildnis der relative Preis von Aktien und Derivaten abgeschätzt werden kann. Solange sich alles im Trend bewegt, kann man leicht Geld verdienen. Trendwenden sind die Königsdisziplin. Nach einem heftigen Draw Down (bin vor dem Einbruch des Eurostoxx long gegangen), bei dem ich knapp ein Totalverlust/Knockout verhindern konnte, liege ich jetzt mit einem stark gehebelten Zertifikat wieder besser im Rennen. Ich schätze ihre Kommentare, weil sie autonom Charts analysieren und weder zu den Permabullen oder Permabären gehören. M. E. gehe ich zukünfig von folgendem Szenario aus: Spätherbstralley bis Mitte Dezember, dann seitwärts. Oberhalb von 6500 wird aus fundamentaler Sicht die Luft sehr dünn. Im Frühjahr 2012 wird sich die Verschuldungskrise verschärfen, da größere Refinanzierungen (It...) anstehen. Sollte bis dahin keine pol. Lösung vorhanden sein, wird es im Gebälk knacken. Dann sind 4500 drin, Silber dann bei 22 - 24 USD/Unze. Kommt dazu ein Iran-Israel Konflikt hinzu, drohen weitere mass. Abverkäufe und ein Ölpreis von 300/bar., wenn die Str. von Hormus gesperrt werden sollte. In dieser Situation werden dann die Geldschleusen geöffnet und ein Megabullenmarkt wird dann folgen, wenn der Konflikt bereinigt ist (DAX 14000). Insoweit muss mehrdimensional gedacht werden und die Charts mitlaufend analysiert werden. Neumond ist für einen Konflikt ein idealer Zeitpunkt. Ich stimme mit ihren Grundüberzeugungen voll überein, wenn Kursziele zwischen 4500 und 14000 für möglich gehalten werden. Wichtig ist hierbei simultan die fundamentale Entwicklung, pol. vorhersehbare Entwicklungen, pot. Konfliktherde und die Charts zu beobachten. Dann dürften außergewöhnliche Gewinne möglich sein. Irgendwelche monostrukturierten Ansätze sind mE zum kläglichen Scheitern verurteilt. Hinweis am Rande, wenn auf einen Krieg gesetzt werden soll, dürften Gas Faktor Zertifikate ideal sein, zumal diese bei einem Wirtschaftseinbruch billig eingesammelt werden können, sich auf US Gas beziehen und Gas dann relativ stark ansteigen wird.
Antworten- Antwort von Sven Weisenhaus (30.11. 2011 18:38 Uhr):
Guten Tag! - - - Der Vergleich mit der Landkarte gefällt mir. - - - Aus meiner Sicht sieht es nun wie folgt aus: Die SKS ist wie erwartet mit der Gegenbewegung über 5.700 Punkte (also über die Nackenlinie) nun hinfällig und das Elliott-Wellen-Szenario wieder voll im Plan. Bestätigt wird dieses jedoch erst, wenn das Ende der Welle 1 bei 6.433 Punkten überschritten wird. Dann können wir davon ausgehen, dass aktuell die Welle 3 läuft. Eine Jahresendrallye ist vor diesem Hintergrund möglich. Nach einer Korrektur im Rahmen der Welle 4 folgt dann noch einmal die Welle 5. Im Prinzip passt dies auch zum großen aufsteigenden Dreieck im DAX. - - - Allerdings haben Sie zwei wichtige Punkte benannt, die gehörigen Einfluss auf den weiteren Verlauf haben können: die Verschuldung und der Iran. Wir werden die Entwicklungen aber genau beobachten und anhand der "Landkarte" sehen, wie der Markt dies beurteilt bzw. welchen Weg er wählt. - - - Mit freundlichen Grüßen - - - Sven Weisenhaus
- Antwort von Sven Weisenhaus (30.11. 2011 18:38 Uhr):