Daten: Amerikas, Asien, Afrika
Miriam Kraus in Rohstoff Daily
vom 6. Februar 2012, 20:45 Uhr
ENL5454
AMERIKAS
USA
Wie das US-Handelsministerium bekannt gab, sind die saisonbereinigten Einkommen im Dezember um 0,5% gegenüber dem Vormonat gestiegen, nach +0,1% im Vormonat. Zudem gingen allerdings die Konsumausgaben um knapp 0,1% zurück, nach einem Zuwachs von 0,1% im Vormonat.
Wie das US-Arbeitsministerium bekannt gab, sind die Arbeitskosten im 4.Quartal um 0,4% gestiegen gegenüber dem Vorquartal, nach +0,3% im Vorquartal.
Der S&P Case/Shiller Homeprice-Index weist einen Rückgang der US-Immobilienpreise für November aus. So sank der Index um 1,3% gegenüber dem Vormonat, nach -1,3% im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ergibt sich ein Rückgang von 3,7%.
Die Vereinigung der Chicagoer Einkaufsmanger ermittelte für Januar einen Rückgang beim Konjunktur-Index. Dieser sank von 62,2 Punkten im Vormonat auf 60,2 Punkte.
Wie das Conference Board bekannt gab, hat sich das US-Verbrauchervertrauen im Januar verschlechtert. Der entsprechende Index sank von 64,8 Punkten im Vormonat auf 61,1 Punkte.
Wie Automatic Data Processing (ADP) bekannt gab, ist die Zahl der Beschäftigten im Januar um 170.000 gegenüber dem Vormonat gestiegen, nach einem Plus von 292.000 im Vormonat.
Wie das Institut for Supply Management bekannt gab, sind die Geschäftsaktivitäten des Verarbeitenden Gewerbes im Januar gewachsen. Der ISM-Index weist einen Anstieg von 53,1 Punkten im Vormonat auf 54,1 Punkte aus.
Der ISM-Service-Index für das Dienstleistungsgewerbe weist für Januar einen Anstieg von 53 Punkten im Vormonat auf 56,8 Punkte aus.
Wie das US-Handelsministerium bekannt gab, sind die Bauausgaben im Dezember um 1,5% gegenüber dem Vormonat gestiegen, nach +0,4% im Vormonat.
Wie das US-Arbeitsministerium bekannt gab, sind die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der Woche bis zum 28.01.2012 um 12.000 auf 367.000 gesunken. Der für die Vorwoche ermittelte Wert wurde um 2.000 auf 379.000 nach oben korrigiert.
Zudem teilte das Arbeitsministerium mit, dass die US-Produktivität im 4.Quartal um 0,7% gegenüber dem Vorquartal gestiegen ist, nach einem plus von 1,9% im 3.Quartal.
Wie das US-Arbeitsministerium ferner mitteilte, ist die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft im Januar um 243.000 gegenüber dem Vormonat gestiegen, nach einem Anstieg um 203.000 im Vormonat. Die Arbeitslosenquote sank von 8,5% im Vormonat auf 8,3%.
Zudem gab das US-Handelsministerium bekannt, dass die Auftragseingänge für Industriegüter im Dezember um 1,1% gegenüber dem Vormonat gestiegen sind, nach +2,2% im Vormonat. Die Aufträge für Güter mit einer Nutzungsdauer von über 3 Jahren stiegen um 3% gegenüber dem Vormonat.
Kanada
Wie Statistics Canada mitteilte, ist die Arbeitslosenrate im Januar von 7,5% im Vormonat auf 7,6% gestiegen.
Brasilien
Wie die brasilianische Statistikbehörde IBGE bekannt gab, ist die Industrieproduktion im Dezember um 0,9% gegenüber dem Vormonat gewachsen, nach +0.2% im Vormonat. Gegenüber dem Vorjahresmonat ergibt sich ein Rückgang von 1,2%. Für das Gesamtjahr 2011 wurde ein Anstieg um 0,3% ausgewiesen, nach +10,5% in 2010.
Chile
Wie die chilenische Statistikbehörde bekannt gab, ist die Arbeitslosenquote im 4.Quartal von 7,1% im Vorquartal auf 6,6% gesunken.
Wie die chilenische Notenbank bekannt gab, ist die Wirtschaft im Dezember um 1,3% gegenüber dem Vormonat gewachsen. Gegenüber dem Vorjahresmonat ergibt sich ein BIP-Wachstum von 5,3%.
ASIEN
China
Wie die China Federation of Logistics and Purchasing bekannt gab, ist der chinesische Einkaufsmanager-Index im Januar von 50,3 Punkten im Vormonat auf 50,5 Punkte gestiegen.
Japan
Wie METI bekannt gab, ist die Industrieproduktion im Dezember um 4% gegenüber dem Vormonat gewachsen, nach einem Rückgang von 2,6% im Vormonat. Gegenüber dem Vorjahresmonat ergibt sich ein Rückgang von 4,1%, nach Minus 4,2% im Vormonat.
Wie die japanische Regierung bekannt gab, sind die Konsumausgaben im Dezember um 0,5% gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen, nach -3,2% im Vormonat.
Zudem teilte die Regierung mit, dass die Arbeitslosenrate im Dezember von 4,5% im Vormonat auf 4,6% gestiegen ist.
Indien
Wie das indische Handelsministerium mitteilte, ist das Handelsbilanzdefizit im Dezember von 8 Milliarden USD im Vorjahresmonat auf 12,7 Milliarden USD gestiegen. Hierbei wuchsen die Exporte um 6,7% auf 25 Milliarden USD und die Importe um 19,8% auf 37,8 Milliarden USD.
Südkorea
Wie die Bank of Korea mitteilte, ist der Leistungsbilanzüberschuss im Dezember von 5,05 Milliarden USD im Vormonat auf 3,96 Milliarden USD gesunken. Dies entspricht dem 22. Überschuss in Folge.
Thailand
Wie das thailändische Handelsministerium mitteilte, sind die Verbraucherpreise im Januar um 3,38% gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen, nach einer Jahresteuerungsrate von 3,5% im Vormonat.
Die thailändische Notenbank hat ihre Wachstumsprognose für 2012 angehoben. Nach einem BIP-Wachstum von 7,8% in 2010 und geschätzt 1% in 2011 (aufgrund der Flutkatastrophe) erwartet die Notenbank für 2012 ein Wachstum von 4,9% (zuvor 4,8%), sowie eine weiterhin anhaltende Wachstumsdynamik in 2013.
Philippinen
Die philippinische Wirtschaft ist im 4.Quartal um 3,7% gegenüber dem Vorjahresquartal gewachsen, nach einem BIP-Wachstum von 3,6% im Vorquartal. Im Vergleich zum Vorquartal wuchs die Wirtschaft damit um 0,9%, nach 0,8% im Vorquartal. Für das Gesamtjahr 2011 wurde ein Wirtschaftswachstum von 3,7% ausgewiesen, nach einem Wachstum von 7,6% in 2010.
Taiwan
Wie die nationale Statistikbehörde bekannt gab, ist die Arbeitslosenrate im Dezember von 4,32% im Vormonat auf 4,22% gesunken.
Indonesien
Wie die indonesische Statistikbehörde bekannt gab, sind die Verbraucherpreise im Januar um 3,65% gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen, nach einer Jahresteuerungsrate von 3,79% im Vormonat.
AFRIKA
Kenia
Wie die kenianische Statistikbehörde bekannt gab, ist das Handelsbilanzdefizit im November um 29% gegenüber dem Vorjahresmonat auf 81,8 Milliarden Shilling gestiegen. Hierbei stiegen die Exporte um 13% auf 44,5 Milliarden Shilling und die Importe stiege um 23% auf 126,3 Milliarden Shilling.
So long liebe Leser...damit verabschiede ich mich für heute und freue mich, wenn wir uns morgen zum Rohstoffe Wochenrück- und Ausblick wiederlesen...liebe Grüße...
Ihre Miriam Kraus
Zum ersten Teil von: Daten: Europa