Das Thema Wärmepumpen
Andreas Lambrou in Rohstoff Daily zum Thema Rohstoffe
vom 15. März 2007 20:45 Uhr
ENL5462
Noch einmal zum Thema Wärmepumpen
Vielen Dank an Frau Kraus für Ihren gestrigen Beitrag. Aber zum Thema Wärmepumpen habe ich eine ganz eigene Meinung:
Gestern meldete sich auch schon ein sehr eifriger Leser zum Thema Wärmepumpen und ich möchte Ihnen seine Ansichten nicht vorenthalten, denn sie sind sehr interessant:
Sehr geehrte Frau Kraus,
gerade lese ich Ihr Artikel über die Wärmepumpe und bin erstaunt, wie
unkritisch Sie diese Informationen weitergeben. Da ist die Frage doch
erlaubt, woher Sie die Angaben haben.
Zwei konkrete Irritationen:
Sie schreiben, dass die WP aus einer kWh Strom bis zu 6 kWh-Wärme machen
kann, d.h. es wird eine Arbeitszahl von 6 erreicht. Die
durchschnittlichee Arbeitszahl aller WP ist aber allenfalls 3. Dies
würde bedeuten, dass der Vorteil der WP (Energieeinsparung,
CO2-Reduktion) durch die deutsche Stromproduktion (Kraftwerke wandeln
die eingesetzte Energie nur zu gut einem Drittel in Strom um) wieder
aufgehoben wird.
Sie schreiben, dass ein EFH mit 160 m² nur noch Heizkosten von 250 € im
Jahr haben könnte. - Dies sicher nur, wenn alles optimal angenommen
wird. Ein durchschnittliches EFH benötig etwa 180 kWh/m²a Heizenergie,
das sind für das betrachtete EFH also 28.800 kWh im Jahr. Mir einer
angenommenen Arbeitszahl von 3 benötigt man also 9.600 kWh Strom im
Jahr, das sind mit einem Wärmepumpen-Strompreis von 12 ct (sehr günstig)
also doch schon 1150 € im Jahr (4,6 mal soviel).
Beste Grüße
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