Das Pfund steckt in Schwierigkeiten
Bill Bonner in Kapitalschutz Akte zum Thema Kapitalschutz
vom 4. September 2009, 07:30 Uhr
ENL5454
Mein Währungsmann, Bill Jenkins, bringt etwas Licht hinter die Sache.
Grund Nr. 1: Die Inflation geht zurück, was normalerweise bedeutet, dass es keine Progrnosen für ein Ansteigen der Zinssätze gibt. Keine steigenden Zinssätze bedeutet keine Anziehungskraft für die Anleger. Die Inflation geht schon seit Oktober 2008 zurück: 5.2%, 4.5%, 4.1%, 3.1%, 3.0%, 3.2%, 2.9%, 2.3%, 2.2%, 1.8%."
Grund Nr. 2: Die Exporte des Königsreichs haben in der Phase, die bis November zurückreicht, nicht zugelegt. Sehen Sie sich einmal diese Zahlen im Jahresvergleich an: November: 36.260 Milliarden Dollar; Dezember: 35.190 Milliarden Dollar; January 34.412 Milliarden Dollar; Februar: 33.046 Milliarden Dollar, März: 32.765 Milliarden Dollar; April: 32.264 Milliarden Dollar; Mai: 32.239 Milliarden Dollar; Juni: 31.888 Milliarden Dollar; Juli: 32.208 Milliarden Dollar. Trotz der Abflachung im Laufe der letzten beiden Berichtsphasen, gibt es hier noch keine Erholung."
Grund Nr. 3: Die industrielle Produktion im Königreich verzeichnet seit Januar zweistellige Verluste: Januar: -12,1%; Februar -12,7%; März: -12,6%; April: -12,4%; Mai: -11,9%; Juni: -11,1%. Ohne Produktion gibt es auch keinen Absatz. Kein Absatz... kein Einkommen... Kein Einkommen, keine Arbeitsplätze."
Grund Nr. 4: Damit ist auch die Arbeitslosenquote seit Januar jeden Monat gestiegen: 6,3%, 6.5%, 6,7%, 7,1%, 7,2%, 7.6% und 7.8%. Die Arbeitslosigkeit ist immer noch auf dem Vormarsch. Fast einer von fünf Haushalten muss heute auf die Hilfen des Staates zurückgreifen, wobei fast 2 Millionen Kinder in Häusern leben, in denen keiner der Erwachsenen arbeitet."
Und zuletzt aus der Kolumne des Seltsamkeiten..."
Grund Nr. 5: Die Zuversichtlichkeit der Unternehmer und der Verbraucher sind auf dem Vormarsch (auch wenn ich mir nicht sicher bin, warum das so sein sollte.) Ich habe schon zuvor häufiger gesagt, dass die Zahlen zur Gemütslage nicht wirklich fundamentale Indikatoren sind. Man kann sie jedoch aus den Augen eines Widerspruchsgeists sehen. Wenn die wichtigen Zahlen fallen, dann steigen die Zahlen der Verbrauchereinstellung. Alle wollen, dass es besser ist, wie St. Paul schreibt: Er, der sich selber täuscht, ist nicht weise." Und wenn wir die Tatsachen ignorieren, dann kommen sie uns immer hinterher."
Das ist die Grundlage einer Rally der Dummköpfe. Die Leute werden aus den Wäldern gelockt und sind wieder im Mainstream, nur um dann von einem weiteren Schlag des Rezessionspaddels getroffen zu werden."
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Frank Brenda (04.09. 2009 10:02 Uhr):
Die Verbraucherausgaben steigen, weil die Menschen ahnen, dass es mit dem Geld und Währungssystem bald zu Ende ist. Bevor das Geld wertlos wird, wird es ausgegeben, solange man noch etwas dafür bekommt.
Antworten - Kommentar von Robert BURIAN (04.09. 2009 17:55 Uhr):
Seit März 2009 malt Bill BONNER den Rezessionsteufel an die Wand, seit März 2009 ist aber kontinuierlich das Gegenteil eingetreten!
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