Das Orakel von Omaha schlägt wieder zu
Till Kleinlein in CFX Trader Kolumne
vom 4. November 2009, 08:30 Uhr
die starken Konjunkturzahlen vom Montag schürten Ängste, dass die amerikanische Notenbank in absehbarer Zeit die Zinsen wieder anheben könnten. Dieses Gift für die Aktienmärkte, wird sicherlich noch nicht heute versprüht werden. Die Fed könnte aber bei seiner heutigen Sitzung verbale Hinweise geben, was sicherlich unmittelbar Auswirkungen auf die Börsen haben würde. Für Spannung ist also gesorgt, da auch noch andere wichtige Meldungen auf die Märkte Einfluß nehmen. Beispielsweise wird vom ADP-Arbeitsmarktbericht, der um 14.15 Uhr veröffentlicht wird, ein wesentlich besseres Ergebnis im Vergleich zum Vormonat erwartet.
Schlappe 34 Milliarden Dollar nimmt die Investoren-Legende Warren Buffet, das Orakel von Omaha, in die Hand, um sich die Eisenbahngesellschaft Burlington Northern Santa Fe Corp. einzuverleiben. Geht da möglicherweise ein Kindheitstraum in Erfüllung? Diese größte Investition seiner langen Laufbahn bestätigt jedenfalls die Optimisten unter den Marktteilnehmern, dass die Krise längst ihren Zenit überwunden hat.
Trading-Chancen des Tages
Wie jeden Morgen habe ich auch diesmal ein paar Werte genauer für Sie unter die Lupe genommen. Dies ist meine ganz private Watchlist mit potenziellen Trades. Natürlich werden sich im Laufe des Handelstages auch noch andere interessante Trading-Chancen ergeben. Wie sich der Handelstag dann genau entwickelt hat, erfahren Sie in der Abendausgabe gegen ca. 18.30 Uhr.
Dax (DAX.I): nun wieder nahe der 5.400er-Marke
Meine Aktivitäten an meinem gestrigen Teilzeit-Tag sind schnell aufgezählt. Mit dem Unterschreiten des Tiefs des Vortages bin ich short gegangen (bei 5.327). Doch nur wenige Punkte unter dem Tagestief vom Montag konnte sich der Dax schon wieder fangen und um circa 14.00 Uhr war es dann um meine Position geschehen. Bei 5.352,5 Punkten wurde ich ausgestoppt. Der Rest des Tages war dann von einer leicht aufwärts gerichteten Entwicklung geprägt, wobei die gestrige Schwankungsbreite sehr überschaubar war. Die 50er-Durchschnittslinie (blaue Linie) erwies sich, wie auch schon am Montag, als Widerstand. Darauf beruht nun eine Trading-Idee: Gelingt der Bruch der Linie und kann dann auch noch die 5.400er-Marke nach oben überwunden werden, kaufe ich den deutschen Leitindex.
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Wichtige Information für CFX Broker-Kunden: Seit 2.11. können Sie den CFD auf den Dax (und andere Indizes) auch schon vor dem offiziellen Börsenstart handeln.
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Bei 5.460 Punkten kommt dann der nächste Widerstand auf die Bullen zu. Nehmen diese die Hürde, so bleibe ich investiert. Verweigern Sie den Sprung, stelle ich die Long-Position glatt und verkaufe den Dax. Auch ein Scheitern an der 5.400er-Marke nehme ich zum Anlass, den Dax zu verkaufen.
Ansonsten lege ich mich noch bei 5.300 Punkten auf die Lauer. Ein Sturz unter diese runde Marke lässt mich den deutschen Leitindex verkaufen und ein Kurs-Wechsel eine Long-Position eröffnen.
Weiterhin gilt:
Bei allen Dax-Trades ist zu beachten, dass diese möglichst eng abgesichert werden. Für mich bedeutet das ein maximaler Verlust von 25 Punkten pro Trade, den ich bereit bin zu erleiden.
Für Dax-Trades nutze ich ausschließlich den CFD auf den Dax. Diesen können Sie im CFX Trader via Kürzel DAX.I aufrufen.
Dax - 30-Minuten-Chart
Dax (DAX.I): Gleich am Morgen kommt mit der 5.400er-Marke eine ernsthafte Bewährungsprobe auf den Dax zu.
