Das Doppeltopp
Daniel Fehring in Devisen-Monitor zum Thema Devisen & Devisenhandel
vom 26. September 2006 08:30 Uhr
ENL5454
Wie entsteht eine Doppelspitze. Es gibt unter den Analysten ein kleine goldene Regel: Nach einer Doppelspitze gibt es eine Trendumkehr. Je nach Form wird diese Konstellation auch W- oder M-Formation genannt.
Ein Kurs hat immer das Bestreben sein altes High oder Low noch einmal zu bestätigen. Warum das so ist, habe ich noch nicht herausgefunden, aber ich nehme es als Fakt hin. Meist entstehen diese Formationen an Widerständen oder Unterstützungen. Nach dem ersten Scheitern gibt es häufig noch einen zweiten Anlauf. Scheitert dieser Versuch, kann man seiner Sache sicher sein.
EUR/USD
Der gestrige Tag fing in diesem Währungspaar mit einer M-Formation an. Was danach geschah, können Sie anhand des nachfolgenden Charts erkennen.
Das zweite High ist auch noch auf eine Divergenz gestossen, d.h. die Stochastik war im Abbauen und der Kurs ist nicht gefolgt. Dies ist das zweite Anzeichen für eine Kurskorrektur. Wenn Sie dann noch mehr Indikatoren und ein wenig Erfahrung dazu nehmen, gibt es sehr hohe Wahrscheinlichkeiten um Marktverläufe zu bestimmen.
Aber zum Verlauf:
Wie gesagt, war der Widerstand bei 1,2820 zu stark. Danach entschloss sich die Händlerschaft die andere Seite zu nehmen und der Kurs ging gut in die Knie. 95 Pips gab der Kurs nach, bevor er seinen Boden gefunden hatte. Danach setzte wieder eine kleine Erholung ein.
EUR/JPY
Auch gegen den JPY befand sich der EUR im Sog nach unten. Die anhaltende Seitwärtsbewegung wurde mit der Europasession aufgelöst. Nach einer kurzen Erholung auf das alte Level von 149,08 wurde dann der Weg nach Süden eingeleitet. Das Low wurde bei 148,26 markiert. Seitdem erholt sich der Kurs wieder ein wenig.
Paps leistet Abbitte
Das gab es noch nie. In dem Moment, wenn nur ein Hauch von Kritik an dem moslemischen Glauben vermutet werden könnte, ist die halbe Welt beleidigt und westliche Vertreter müssen sich dafür entschuldigen. Ich glaube, wenn wir so weiter machen, dann werden die Reden des Papstes von Muslimen geschrieben und dann hätte sich der Papst in den letzten Tagen nicht permanent für „nichts" entschuldigen müssen.
Wenn wir so weiter machen, können wir bald konvertieren. Es wäre einfach schön, wenn sich die Religionen gegenseitig in Ruhe lassen würden und jeder geht in seine eigene Kirche oder Moschee.
Wir wünschen uns allen einen guten Handelstag.
Herzlichst
Daniel Fehring

