Jürgen Nowacki in Investoren Wissen zum Thema Chartanalyse
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Wir unterscheiden nämlich gewöhnliche von Ausbruchs-GAPS, also Fenstern, die nicht geschlossen werden (Breakaway Gap), weil sie am Anfang einer starken Trendbewegung stehen oder eine Trendfortsetzung mit einem starken Signal begleiten. Beispielsweise gab es im Gold vor 12 Jahren solche Ausbruchs-Gaps nach oben, die bis heute nicht geschlossen wurden. Im Beispiel von General Motors im zweiten Chart sehen wir eine starke Volumenentwicklung (Säule im blauen Kreis), die rechtzeitig darauf hinweist, dass dieses Fenster gute Chancen hat, lange offen zu bleiben.
In Kombination mit Fortsetzungsformationen wie dem steigenden und fallenden Dreieck bekommt das Ausbruchs-Gap eine stärkere Bedeutung als das gewöhnliche Fenster im ersten Chart. Die Chancen stehen in dieser Formation sehr viel besser, dass sich der Aufwärtstrend noch lange fortsetzen wird und das Fenster für lange Zeit offen bleibt. Am Chartmuster der Aktie von Ambac Financial Group sehen wir solch einen Fall.
Zwischenfazit: Beobachten Sie Kurslücken (GAPs) stets in Zusammenhang mit der Umsatzentwicklung oder nutzen Sie die klassischen Chart Patterns wie Flaggen und Wimpel (Fortsetzungsformationen) oder Schulter-Kopf-Schulter(SKS)- sowie die klassischen Trendwendeformationen. Werden die Kurslücken schnell geschlossen, wissen Sie, dass sich der Trend seinem Ende nähert. Darüber sprechen wir dann in der Fortsetzung.
Viel Erfolg am Markt wünscht Ihnen
Jürgen Nowacki,
Chefredakteur Target Trader