DAILY FOREX NEWS

Andreas Schnappberger in Traders Daily
vom


von Andreas Schnappberger

Ruhiger Eurohandel

Die Trader sind so wie es scheint immer noch in den Osterferien. Auf einem relativ hohen Niveau um 1.2260 bleibt der Handel in EUR/USD ziemlich langweilig und dünn.


Schwache US Konjunkturdaten belasten den Dollar

Die am Montag veröffentlichten Daten zur Konjunkturstimmung in New York sind schwächer als erwartet ausgefallen. Das war sicherlich mit ein Grund für den jetzigen Euroanstieg seit dem Wochenende. Auf der anderen Seite bleibt es dabei, dass die Diskussionen um das Atomprogramm des Irak weiter belasten.

Trader befürchten Wiederholung der Irakstory

Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass es von der verbalen Auseinandersetzung zwischen den USA und dem Iran parallelen zum Beginn der Irakkrieges gibt. Auch damals war das eine nicht besonders zuträgliche Situation für den Dollar. Vor allem ist zu sehen, dass die Ansagen seitens des Iranischen Präsidenten von mal zu mal an Heftigkeit zunehmen. Es bleibt hier massiv spannend ob man nun die offiziellen Stimmen des Iran einbremsen können wird oder nicht. Auch ein Alleingang der USA wäre hier ganz klar denkbar. Neben der dann aufkommenden Terrorgefahr wären die zusätzlichen Geldausgaben die eine militärische Intervention mit sich bringt sicherlich auch ziemlich belastend für den Amerikanischen Staatshaushalt. Alles in allem kein guter Boden für Dollarbullen.

Bahrain bleibt anscheinend Eurokäufer.

Wie neulich in verschiedenen Publikationen und Nachrichtensystemen zu lesen war, ist derzeit Bahrain positiv auf den Euro gestimmt. Hier heißt es von dem Executivdirektor der Währungsbehörde von Bahrain , Abdul Rahman Saif "'Wir beobachten den Markt und sind offen, wenn wir Gelegenheiten sehen'. Bislang halten die Ölstaaten ihre Reserven überwiegend in US-Dollar wobei sich das Ganze wie bekannt sein dürfte schnelle umdrehen kann.

Schwächerer Yen erwartet.

In Japan bleibt man sich einige, dass die Zeit der lockeren Zinsen nun endgültig vorbei sein dürfte. Mit stetigen Zinsanhebungen muss gerechnet werden. Im Grunde wäre dieses Szenario alles in allem positiv für den Yen. Genau das Gegenteil passiert aber derzeit an den Devisenmärkten. Der Yen schwächelt durch die Bank gegenüber dem Euro, dem Britischen Pfund und dem Schweizer Franken. So handelt derzeit EUR/JPY um 144.50 mit der Tendenz in Richtung 148.00 in EUR/JPY. Ist das Zinsargument nun schon massiv in den Kursen enthalten oder versuchen einige sehr große Adressen ihre alten Yenpositionen nochmals in den Gewinn laufen zu lassen?


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